TruePhase® 125/250 µm 980 nm PM-Glasfaser

Die TruePhase 125/250 µm 980 nm PM Optical Fibre ist eine hochdoppelbrechende optische Faser, die für anspruchsvolle Anwendungen einen stabilen Polarisationszustand des Lichts aufrechterhält. Mit ihrem Standardaufbau aus 125 µm Mantel und 250 µm Beschichtung ist sie mit herkömmlichen Fasersteck­verbindern und Spleißgeräten kompatibel. Die Faser ist für den Betrieb bei der Wellenlänge 980 nm optimiert und gewährleistet Einmodenführung sowie eine minimale Polarisationskopplung – entscheidend für Präzisionslasersysteme und interferometrische Sensoren. Entwickler, die an Faserlasern, quantenoptischen Aufbauten oder faseroptischen Gyroskopen arbeiten, können sich auf die Fähigkeit dieser Faser verlassen, eine konstante polarisiertes Lichtausgabe bereitzustellen. Das polarisationserhaltende Design der TruePhase Faser, das häufig auf einer PANDA-ähnlichen Spannstabkonstruktion basiert, sorgt für ein hohes Polarisations-Extinktionsverhältnis, sodass der Großteil der optischen Leistung in der vorgesehenen Polarisationsachse bleibt. Dank ihrer robusten Acrylatbeschichtung und hohen Zugfestigkeit ist die Faser sowohl für den Einsatz im Labor als auch in integrierten OEM-Systemen ausreichend langlebig. Insgesamt erfüllt diese PM-Faser die Anforderungen anspruchsvoller Photonik-Projekte, bei denen die Erhaltung des Polarisationszustands für die Performance entscheidend ist.

TruePhase® 125/250 µm 980 nm PM-Glasfaser

Eigenschaften

  • Polarisationserhaltendes Design: Bewahrt den Polarisationszustand des Lichts auch über lange Faserlängen und sorgt so für eine konstante Leistung in Interferometern, Faserlasern und anderen polarisationsempfindlichen Systemen.
  • Optimiert für 980 nm: Unterstützt einen verlustarmen Einmodenbetrieb im Bereich von 980 nm für den effizienten Einsatz in der Pumpleistungsübertragung und in hochpräzisen Photonik-Anwendungen.
  • Hohes Extinktionsverhältnis: Erreicht typischerweise ein PER von mindestens 20 dB und hält das übertragene Licht damit zuverlässig auf die vorgesehene Polarisationsachse ausgerichtet.
  • Standardgeometrie 125/250 µm: Verwendet ein konventionelles Faserformat, das die Kompatibilität mit gängigen Steck­verbindern, Spleißgeräten und Handhabungsverfahren unterstützt.
  • Robuste Dual-Acrylat-Beschichtung: Bietet mechanische Flexibilität und Umweltschutz für einen zuverlässigen Einsatz in Labor- und OEM-Umgebungen.
  • PANDA-ähnliche Struktur mit hoher Doppelbrechung: Unterstützt eine stabile Polarisation auch bei leichter Biegung und thermischen Schwankungen.
  • Konstante optische Leistung: Die präzise Kontrolle von numerischer Apertur und Geometrie ermöglicht eine vorhersagbare Einkopplung und eine reproduzierbare Systemintegration.
  • Hohe Proof-Test-Festigkeit: Typischerweise auf 100 kpsi proofgetestet für eine hohe mechanische Zuverlässigkeit bei Installation und Betrieb.

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TruePhase 125/250 µm 980 nm PM Optical Fibre – Datasheet
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Verfügbare Modellvariationen

Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen

Specification

Value

Fibre type

Polarisation-Maintaining single-mode fibre

Operating wavelength

980 nm (nominal centre wavelength)

Mode field diameter @ 980 nm

~6.5 µm (typical)

Numerical aperture (NA)

~0.12–0.14 (nominal)

Cladding diameter

125 µm

Coating diameter (outer)

245 µm (dual acrylate coating)

Coating material

Dual UV-cured acrylate

Polarisation extinction ratio (PER)

≥ 20 dB (typical, over specified length)

Beat length @ 980 nm

~2–3 mm

Attenuation @ 980 nm

Approx. 3 dB/km (typical)

Proof test level

100 kpsi

Operating temperature range

–40 °C to +85 °C

Application examples

Fibre lasers, EDFA pumps, fibre gyroscopes, polarisation-sensitive sensors

FAQs

für TruePhase® 125/250 µm 980 nm PM-Glasfaser

Eine polarisationserhaltende Faser ist eine spezialisierte Einmodenfaser, die den eingekoppelten Polarisationszustand des Lichts während der Ausbreitung erhält. Im Gegensatz zu Standardfasern, bei denen sich die Polarisation durch Spannungen und Unregelmäßigkeiten verändern kann, nutzt eine PM-Faser eine gezielt doppelbrechende Struktur, damit das Licht an definierten Achsen ausgerichtet bleibt. Das macht sie besonders wertvoll für Interferometer, Quantenoptik, Faserlaser und andere Systeme, in denen die Polarisationsstabilität entscheidend ist.

Diese Faser basiert in der Regel auf einem PANDA-ähnlichen Design mit hoher Doppelbrechung und spannungserzeugenden Elementen in Kernnähe. Diese erzeugen klar definierte schnelle und langsame Achsen und reduzieren die Kopplung zwischen orthogonalen Polarisationszuständen. Wird Licht entlang einer dieser Achsen eingekoppelt, bleibt es über die gesamte Faserlänge weitgehend auf diese Achse beschränkt, was eine stabile polarisierte Ausgangsleistung unterstützt.

Typische Anwendungen sind Faserlaser, die Pumplichtübertragung im Bereich von 980 nm, interferometrische Sensorik, faseroptische Gyroskope, polarisationsempfindliche photonische Komponenten und quantenoptische Experimente. Sie ist besonders dort nützlich, wo eine stabile Polarisation und ein reproduzierbares optisches Verhalten erforderlich sind.

Sie ist für den Betrieb im Bereich von 980 nm optimiert, für den auch ihre spezifizierte optische Leistung gilt. Sie kann auch Licht bei benachbarten Wellenlängen wie 1064 nm führen, jedoch können sich Leistungsmerkmale wie Dämpfung, Modenfelddurchmesser und Extinktionsverhältnis außerhalb der Auslegungswellenlänge verändern. Für deutlich abweichende Wellenlängenbereiche ist eine speziell für dieses Band ausgelegte Faser die bessere Wahl.

Der typische Modenfelddurchmesser beträgt etwa 6,5 µm bei 980 nm. Das ist wichtig, weil er die Kopplungseffizienz, die Spleißkompatibilität und die Biegeempfindlichkeit beeinflusst. Ein gut abgestimmter Modenfelddurchmesser hilft, Einfügedämpfungen beim Einkoppeln von Lasern oder beim Spleißen mit ähnlichen Fasern zu reduzieren.

Die entscheidende Anforderung ist die Ausrichtung der Hauptachsen der Faser beim Spleißen oder Konfektionieren. Beim Fusionsspleißen werden PM-fähige Spleißgeräte verwendet, um die langsame und die schnelle Achse vor dem Verbinden der Fasern korrekt auszurichten. Bei der Steckerkonfektion muss die Faser rotational zum Steckerschlüssel ausgerichtet werden, damit dieselbe Polarisationsorientierung über die Schnittstelle hinweg erhalten bleibt.

Unter geeigneten Testbedingungen und bei korrekter Ausrichtung ist typischerweise ein Polarisations-Extinktionsverhältnis von 20 dB oder mehr zu erwarten. In der Praxis hängt das PER von der Faserlänge, der Einkoppel-Ausrichtung, der Spleißqualität und den Biegebedingungen ab. Für das bestmögliche Ergebnis im realen Einsatz ist eine sorgfältige Handhabung entscheidend.

Die Faser verfügt über eine Dual-Acrylat-Beschichtung, die mechanischen Schutz, Flexibilität und gute Handhabungseigenschaften für Standardabläufe in der Photonik bietet. Sie eignet sich für typische Einsatzumgebungen im Bereich von –40 °C bis +85 °C und kann zum Spleißen oder Konfektionieren abisoliert werden. Wie bei allen beschichteten optischen Fasern tragen das Vermeiden enger Biegeradien, Quetschungen und aggressiver Chemikalieneinwirkung zur langfristigen Zuverlässigkeit bei.