HCS® 800 µm 0.37 NA Stufenindex-Low-OH-Glasfaser

Die HCS 800 µm 0,37 NA Step-Index Low OH Optical Fibre ist eine Multimode-Faser mit großem Kern für anspruchsvolle industrielle und spezialisierte Anwendungen. Sie kombiniert einen 800-µm-Reinsiliziumkern mit einer harten Polymerummantelung für eine starke optische Leistung und erhöhte mechanische Robustheit. Ihre numerische Apertur von 0,37 unterstützt eine effiziente Lichteinkopplung und eine einfachere Kopplung mit Leuchtdioden (LEDs), Laserdioden und anderen Lichtquellen. Der Low-OH-Siliziumkern trägt dazu bei, die Dämpfung im nahinfraroten Bereich zu minimieren, sodass sich die Faser für Anwendungen mit sichtbarem Rotlicht, 850 nm und erweitertem IR-Bereich eignet. Ein widerstandsfähiger ETFE-Puffer sorgt für zuverlässige Handhabung und Schutz unter rauen Betriebsbedingungen. Die Faser eignet sich sehr gut für Fabrikautomation, Sensorik, medizinische Instrumentierung, Laserübertragung und industrielle Verbindungen über kurze bis mittlere Distanzen.

HCS® 800 µm 0.37 NA Stufenindex-Low-OH-Glasfaser

Die HCP-M0800T ist eine Multimode-Hard-Clad-Silica-Glasfaser mit großem Kern, entwickelt für Anwendungen, bei denen Robustheit, hohe Lichtaufnahme und einfache Handhabung entscheidend sind. Ihr 800-µm-Reinsiliziumkern, 0,37 NA und die Low-OH-Zusammensetzung machen sie zu einer praxisgerechten Wahl für industrielle Sensorik, Maschinenintegration, medizinische Systeme und die Übertragung von Hochleistungslasern.

Die harte Polymerummantelung und der ETFE-Puffer helfen der Faser, anspruchsvollen Umgebungen standzuhalten, darunter große Temperaturschwankungen, enge Einbauräume und Kontakt mit Industriechemikalien. Diese Kombination aus optischer Effizienz und mechanischer Widerstandsfähigkeit macht sie besonders dort nützlich, wo herkömmliche Glasfasern zu empfindlich oder schwer zu installieren sind.

Eigenschaften

  • Großer 800-µm-Kern mit 0,37 NA: Nimmt mehr Licht auf und akzeptiert größere Einkoppelwinkel für einfachere Kopplung und Ausrichtung.
  • Low-OH-Reinsiliziumkern: Reduziert die Dämpfung im nahinfraroten Bereich und unterstützt Anwendungen bei 650 nm, 850 nm und darüber hinaus.
  • Robuste harte Polymerummantelung: Erhöht die mechanische Festigkeit und ermöglicht einen zuverlässigen Einsatz in industriellen Umgebungen.
  • Biegeunempfindliches Design: Erhält die optische Integrität bei beengten Verlegebedingungen, wenn die empfohlenen Biegeradien eingehalten werden.
  • Hohe Umweltbeständigkeit: Einsetzbar von –65 °C bis +125 °C und beständig gegenüber vielen Industriechemikalien.
  • Lange Lebensdauer: Ausgelegt für eine stabile optische Leistung und geringeren Wartungsaufwand im Langzeiteinsatz.
  • Einfache Handhabung und Konfektionierung: Der ETFE-Puffer und das Großkernformat erleichtern die Installation und unterstützen die Kompatibilität mit geeigneten Steck­verbinderlösungen für große Kerne.

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HCS 800 µm 0.37 NA Low OH Optical Fibre – Datasheet (PDF)
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Verfügbare Modellvariationen

Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen

Specification

Value

Product Description

800 µm 0.37 NA Low OH

Core Diameter

800 ± 15 µm

HCS® Cladding Diameter

830 ± 15 µm

ETFE Buffer Diameter

1040 ± 30 µm

Core/Clad Offset

≤ 9.0 µm

Crimp & Cleave Compatible

Yes

Cladding Material

HCS fluoroacrylate (polymer)

Buffer Material

ETFE (thermoplastic polymer)

Type

Multimode Step-Index

Numerical Aperture (NA)

0.37

Attenuation @ 850 nm

≤ 8 dB/km

Water Content

Low OH (low hydroxyl)

Operating Temperature

–65 °C to +125 °C

Short-Term Bend Radius

≥ 73 mm

Long-Term Bend Radius

≥ 118 mm

Proof Test Level

≥ 100 kpsi (≈0.689 GPa)

Order Part Number

CF01493-65

Description Code

HCP-M0800T

Options

Buffer Colour, Alternate Buffer Diameter or Material, Custom Proof Test levels

FAQs

für HCS® 800 µm 0.37 NA Stufenindex-Low-OH-Glasfaser

Der Kerndurchmesser von 800 µm ermöglicht es der Faser, große Lichtmengen aufzunehmen und zu übertragen, während die numerische Apertur von 0,37 Licht aus größeren Winkeln akzeptiert. Zusammen erleichtern diese Merkmale die Kopplung, verringern die Empfindlichkeit gegenüber Fehljustage und unterstützen ein einfacheres, kostengünstigeres Design optischer Systeme in industriellen Umgebungen.

Low OH bedeutet, dass der Siliziumkern nur sehr geringe Hydroxyl-Verunreinigungen enthält, was dazu beiträgt, Absorptionsverluste im nahinfraroten Bereich zu reduzieren. Dadurch eignet sich die Faser nicht nur für sichtbares Rotlicht und den Betrieb bei 850 nm, sondern auch für erweiterte IR-Anwendungen wie Spektroskopie, Sensorik und Laserübertragung.

Diese Faser ist für raue industrielle Bedingungen ausgelegt. Ihre harte Polymerummantelung und der ETFE-Puffer sorgen für Beständigkeit gegenüber Chemikalien, Ölen, Lösungsmitteln, Vibrationen und anspruchsvoller mechanischer Beanspruchung. Mit einem Betriebstemperaturbereich von –65 °C bis +125 °C eignet sie sich sowohl für extreme Kälte als auch für Umgebungen mit erhöhten Temperaturen.

Die Faser kann mit spezialisierter Steck­verbinder-Hardware für große Kerne terminiert werden, zum Beispiel mit geeigneten SMA- oder kunden­spezifischen industriellen Steck­verbinderlösungen. Ihr robuster gepufferter Aufbau erleichtert die Handhabung bei der Montage. Außerdem kann sie über vom Hersteller empfohlene Steck­verbindersysteme oder geeignete Pigtail-Konfigurationen integriert werden.

Die angegebene Dämpfung beträgt ≤ 8 dB/km bei 850 nm. In der Praxis eignet sich die Faser in der Regel am besten für Verbindungen über kurze bis mittlere Distanzen, typischerweise von einigen hundert Metern bis zu einigen Kilometern – abhängig von Sendeleistung, Empfängerempfindlichkeit und dem gesamten optischen Systembudget.

Ja. Der große Kern trägt dazu bei, die optische Leistungsdichte im Vergleich zu Fasern mit kleinerem Kern zu verringern, was die Übertragung von Hochleistungslasern in industriellen und medizinischen Systemen unterstützt. Wie bei jeder Laseranwendung sollten auch hier die Installationsqualität, das Biegungsmanagement und die Kompatibilität mit dem vorgesehenen Leistungsniveau sorgfältig berücksichtigt werden.

Bei einer HCS-Faser besteht der Kern aus Siliziumdioxid, während die Ummantelung aus einem harten Polymer statt aus Glas besteht. Dadurch sind eine höhere mechanische Robustheit, größere praktisch nutzbare Kerndurchmesser und eine relativ hohe numerische Apertur möglich. Im Vergleich zu herkömmlichen Vollglasfasern sind HCS-Designs oft einfacher zu handhaben und für anspruchsvolle industrielle Anwendungen sowie Sensoranwendungen über kürzere Distanzen besser geeignet.

Der empfohlene minimale Biegeradius beträgt etwa 73 mm für kurzfristige Biegungen und etwa 118 mm für die dauerhafte Verlegung. Die Einhaltung dieser Grenzwerte hilft, die optische Leistung zu erhalten, mechanische Spannungen zu minimieren und die Langzeitzuverlässigkeit sicherzustellen.