FB01GKAR 650 nm 1 Gbit/s 40 m OptoLock® POF-Transceiver

Der FB01GKAR vereint einen optischen Sender und Empfänger in einer kompakten Baugruppe für Punkt-zu-Punkt-Ethernet-Verbindungen in Datenkommunikationsgeräten für den Heim- und Bürobereich. Sein steckerloser OptoLock®-Anschluss nimmt unkonfektionierte, ummantelte Kunststofflichtwellen­leiter mit 2,2 mm Durchmesser auf. Ein separater optischer Stecker am Transceiver entfällt damit. In Kombination mit dem PHY-IC KD1053 unterstützt er den Betrieb mit 1 Gbit/s und mehrstufiger Signalcodierung sowie Ethernet mit 100 Mbit/s. Für Stufenindex-POF sind Reichweiten von bis zu 40 m bei 1 Gbit/s und 100 m bei 100 Mbit/s spezifiziert. Die tatsächlich erreichbare Entfernung hängt von der Kabelkonfektionierung und den Installationsbedingungen ab. Eine integrierte Linsenoptik ermöglicht die Kopplung an POF mit 1 mm Kerndurchmesser und einer numerischen Apertur von 0,5. Der RSSI-Ausgang zeigt die mittlere optische Leistung am Empfänger an. Der integrierte Sender nutzt eine RCLED, die sichtbares rotes Licht emittiert. Der Empfänger bietet einen stromsparenden Ruhemodus mit definierten optischen Schwellenwerten für den Wechsel in den Ruhemodus und das Aufwachen. Der Transceiver arbeitet mit einer Nennversorgungsspannung von 3,3 V bei Umgebungstemperaturen von −20 °C bis +60 °C. Für die Integration auf der Leiterplatte sind eine geeignete Masseanbindung, Wärmeabfuhr, Filterung der Versorgungsspannung und impedanzkontrollierte Führung der differenziellen Signalleitungen erforderlich.

FB01GKAR 650 nm 1 Gbit/s 40 m OptoLock® POF-Transceiver

Eigenschaften

  • Steckerloser OptoLock®-Anschluss: Nimmt unkonfektionierte, ummantelte POF mit 2,2 mm Durchmesser auf, ohne dass ein separater optischer Stecker erforderlich ist.
  • Betrieb mit zwei Datenraten: Unterstützt in Kombination mit dem PHY-IC KD1053 Betriebsarten mit 1 Gbit/s und 100 Mbit/s.
  • Definierte POF-Reichweiten: Ermöglicht je nach Konfektionierung und Installationsbedingungen Verbindungen über bis zu 40 m bei 1 Gbit/s oder 100 m bei 100 Mbit/s.
  • Integrierte optische Baugruppe: Vereint einen RCLED-Sender für sichtbares rotes Licht und einen PIN-Empfänger in einem kompakten Transceiver.
  • Optische Schnittstelle mit Linsenoptik: Ermöglicht die direkte Kopplung an Kunststofflichtwellen­leiter mit 1 mm Kerndurchmesser und einer numerischen Apertur von 0,5.
  • RSSI-Überwachungsausgang: Zeigt die mittlere optische Leistung am Empfänger zur Überwachung des Verbindungszustands an.
  • Stromsparender Ruhemodus des Empfängers: Benötigt im Ruhemodus zwischen 3,75 µA und 12,2 µA.
  • Erweiterter Betriebstemperaturbereich: Arbeitet bei Umgebungstemperaturen von −20 °C bis +60 °C.
  • Einhaltung von Vorschriften: Erfüllt die RoHS-Anforderungen und die Anforderungen der LED-Klasse 1 gemäß IEC 60825-1 zur Augensicherheit.
  • Integrierte Abschirmung: Unterstützt Maßnahmen zur Begrenzung elektromagnetischer Störungen, zur Sicherstellung der elektromagnetischen Verträglichkeit und zum Schutz vor elektro­statischen Entladungen, wenn die Abschirmungs- und Massepins gemäß den Vorgaben angeschlossen sind.

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FB01GKAR 1 Gbps Fibre Optic OptoLock® Transceiver Datasheet
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Verfügbare Modellvariationen

Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen

Technische Daten

KategorieParameterSymbolWert oder BereichEinheit oder Bedingung

Allgemein

Artikelnummer

FB01GKAR

Gigabit-OptoLock®-Transceiver

Allgemein

Produktvariante

Schwarz

Für ummantelte POF mit 2,2 mm Außendurchmesser

Allgemein

Optischer Anschluss

Direkter Faseranschluss ohne Steck­verbinder

OptoLock®-Schnittstelle

Allgemein

POF-Eigenschaften

1 mm Kerndurchmesser, NA 0,5

Stufenindex-POF unter den angegebenen Prüfbedingungen

Anwendung

Typische Anwendung

Datenkommunikation im Heim- oder Bürobereich

Punkt-zu-Punkt-Verbindung

Übertragungsstrecke

Maximale Reichweite bei 1 Gbit/s

Bis zu 40 m

Stufenindex-POF; abhängig von der Installation

Übertragungsstrecke

Maximale Reichweite bei 100 Mbit/s

Bis zu 100 m

Stufenindex-POF; abhängig von der Installation

Schnittstelle

100-Mbit/s-Modus

100 Mbit/s

Ethernet gemäß IEEE 802.3

Schnittstelle

1-Gbit/s-Modus

1 Gbit/s

Mehrstufencodiertes Signal gemäß IEEE 802.3-bv

Schnittstelle

Zugehöriger PHY

KD1053

Für den Betrieb mit 1 Gbit/s erforderlich

Elektrische Daten

Gleich­spannungsversorgung

Vcc

3,13 / 3,3 / 3,47 V

Minimal / typisch / maximal

Temperatur

Umgebungslufttemperatur im Betrieb

Top

-20 bis +60 °C

Betriebsbereich

Temperatur

Lagertemperatur

Tstg

-40 bis +85 °C

Lagerbereich

Temperatur

Temperatur der EMI-Abschirmung

Maximal +85 °C

Während des Betriebs

Mechanik

Allgemeine Maßtoleranz

±0,2 mm

Sofern nicht anders angegeben

Sender

Betriebsstrom

Icc

61 / 71 / 75,5 mA

Minimum / typisch / Maximum

Sender

Datenrate im Gigabit-Modus

1 Gbit/s

Betrieb mit Mehrpegelcodierung

Sender

Datenrate im 100-Mbit/s-Modus

100 Mbit/s

Ethernet-Betrieb

Sender

Lichtquelle

RCLED mit sichtbarem rotem Licht bei 650 nm

Integrierter Treiber-IC

Sender

Peak-Wellenlänge

λpeak

Typisch 660 nm

Definierte optische Prüfbedingungen

Sender

Spektrale Halbwertsbreite (FWHM)

Δλ

Typisch 23 nm; maximal 30 nm

Definierte optische Prüfbedingungen

Sender

Mittlere optische Leistung

P

-5 / -2,5 / -1,5 dBm

Minimum / typisch / Maximum

Sender

Optische Anstiegszeit, 20 % bis 80 %

tR

Typisch 1,76 ns

Definierte Testbedingungen

Sender

Optische Abfallzeit, 80 % auf 20 %

tF

1,83 ns typisch

Definierte Testbedingungen

Sender

Unsymmetrische Eingangsimpedanz gegen Masse

ZIN,SE

46 / 50 / 54 Ω

Minimum / typisch / Maximum

Sender

Unsymmetrische Eingangskapazität

CIN,TX+/-

1,90 pF minimal; 2,33 pF typisch

Je Eingang

Empfänger

Betriebsstrom

Icc

25,5 / 39 / 46 mA

Minimum / typisch / Maximum

Empfänger

Stromaufnahme im Ruhezustand

Is

3,75 / 7 / 12,2 µA

Minimum / typisch / Maximum

Empfänger

Mittlere optische Eingangsleistung (AOP) für einen zuverlässigen Verbindungsaufbau

-16 bis 0 dBm

Betrieb mit Mehrpegelcodierung

Empfänger

Mittlere optische Leistung zum Wechsel in den Ruhezustand

PSL

-36 dBm typisch

Ruheschwelle

Empfänger

Mittlere optische Leistung zum Aufwachen aus dem Ruhezustand

PWU

-30 dBm typisch

Aufwachschwelle

Empfänger

Differenzieller Ausgangsspannungshub

VOUT,DIFF

190 bis 323 mV Spitze-Spitze

Minimum bis Maximum

Empfänger

Differenzielle Ausgangsimpedanz

ZDiff-Out

100 Ω typisch

Differenzieller Ausgang

Empfänger

Gleichtakt-Ausgangsspannung

VOUT,CM

0,6 / 0,96 / 1,12 V

Minimum / typisch / Maximum

Empfänger

Empfindlichkeit des RSSI-Ausgangs

IRSSI/PIN

0,52 A/W typisch

Überwachung der mittleren optischen Leistung

Empfänger

RSSI-Ausgangsstrom

IRSSI

300 µA maximal

RSSI-Ausgang

Empfänger

Zulässiger Spannungsbereich des RSSI-Ausgangs

VRSSI

0,3 bis 2,7 V

Betriebsbereich

Empfänger

Aufwachzeit

ton-wake

24 µs typisch

Nachdem AOP den Wert PWU überschritten hat

Absoluter Grenzwert

Versorgungsspannung

VR

-0,5 bis 4,5 V

Absoluter Maximalwert

Absoluter Grenzwert

Sender-Eingangsspannung

Vin (Tx+/-)

-0,3 V bis Vcc + 0,3 V

Absoluter Maximalwert

Montage

Löttemperatur

Tsld

Maximal +260 °C für 10 Sekunden

Einmalig, mindestens 2,2 mm vom Anschlussansatz entfernt

Montage

Reflow-Löten

Nicht geeignet

Einschließlich Infrarot- und Dampfphasen-Reflow-Löten

Konformität

Feuchtigkeitsempfindlichkeitsklasse

MSL

2a

J-STD-020; vier Wochen Verarbeitungszeit nach dem Öffnen der Verpackung

Konformität

Gefahrstoffe

RoHS

Richtlinie 2011/65/EU

Einschließlich Änderung 2015/863

Konformität

Augensicherheit

LED-Klasse 1

IEC 60825-1

Lagerung

Lagerdauer im ungeöffneten Feuchtigkeitsschutzbeutel

24 Monate

Unter 40 °C und 90 % relativer Luftfeuchte

Lagerung

Verarbeitungszeit nach Öffnen des Beutels

672 Stunden

Unter 30 °C und 60 % relativer Luftfeuchte

Lagerung

Bedingung für die Lagerung im Trockenschrank

Unter 10 % relativer Luftfeuchte

Alternative Lagerung nach dem Öffnen

Die elektrischen und optischen Kennwerte sind für den gesamten Betriebstemperaturbereich von −20 °C bis +60 °C und eine Versorgungsspannung von 3,3 V ±5 % validiert. Die optische Sendeleistung wird über eine 0,5 m lange, fachgerecht konfektionierte POF mit 1 mm Kerndurchmesser und einer numerischen Apertur von 0,5 gemessen. Für Messungen am Empfängereingang beträgt die Mindestfaserlänge 1 m. Die maximale Übertragungsstrecke hängt von der Datenrate, der Kabelkonfektionierung und den Installationsbedingungen ab. Die Maße für das Anschlussbild und die Bauteilplatzierung müssen direkt der mechanischen Zeichnung im Datenblatt entnommen werden.

Pinbelegung

PinFunktionSymbol

1

EMV-Abschirmung des Senders

GND

2

Sendermasse

GND

3

Sendermasse

GND

4

Positiver Signaleingang

TD+

5

Negativer Signaleingang

TD−

6

3,3-V-Gleich­spannungseingang des Senders

Vcc

7

3,3-V-Gleich­spannungseingang des Empfängers

Vcc

8

Empfängermasse

GND

9

Empfangssignalstärkeanzeige

RSSI

10

Positiver Datenausgang

RD+

11

Negativer Datenausgang

RD−

12

EMV-Abschirmung des Empfängers

GND

Die Pins 1 und 12 müssen mit der Signalmassefläche der Leiterplatte verbunden werden. Die Sendermassepins 2 und 3 benötigen eine durchgehende Massefläche zur Wärmeableitung. Entkoppeln Sie jede Vcc-Versorgung mit einer Ferritperle, die bei 100 MHz eine Impedanz von 600 Ω und einen Gleichstromwiderstand unter 200 mΩ aufweist. Platzieren Sie die lokalen Versorgungskondensatoren nahe an den Gleich­spannungseingangspins. Führen Sie TD+/TD− und RD+/RD− als impedanzkontrollierte Hoch­geschwindig­keits-Differenzpaare.

Verpackungsinformationen

VerpackungsparameterWert

Bauteile pro Stangenmagazin

25

Abmessungen des Stangenmagazins

430 × 31 × 20 mm

Stangenmagazine pro Beutel

10

Beutel pro Innenkarton

1

Abmessungen des Innenkartons

588 × 147 × 84 mm

Gesamtgewicht des vollständig bestückten Innenkartons

1,80 kg

Bauteile pro Innenkarton

250

Innenkartons pro Außenkarton

4

Abmessungen des Außenkartons

600 × 310 × 195 mm

Gesamtgewicht des vollständig bestückten Außenkartons

7,53 kg

Bauteile pro Außenkarton

1.000

FAQs

für FB01GKAR 650 nm 1 Gbit/s 40 m OptoLock® POF-Transceiver

Für den Betrieb mit 1 Gbit/s ist der PHY-IC KD1053 erforderlich, der auch den 100-Mbit/s-Modus unterstützt. Die Gigabit-Übertragung nutzt das für IEEE 802.3-bv über POF vorgeschriebene mehrstufig codierte Signal. Der Transceiver sollte daher nicht mit einem beliebigen Ethernet-PHY kombiniert werden. Der 100-Mbit/s-Modus entspricht IEEE 802.3 Ethernet und nutzt dieselbe optische Transceiver-Baugruppe. TD+ und TD− führen die Eingangssignale zum Sender, RD+ und RD− die Ausgangssignale des Empfängers. Diese differenziellen Signalpfade müssen impedanzkontrolliert geführt werden. In der Praxis sollten PHY, Transceiver, Leiterplattenlayout und gewählter Betriebsmodus gemeinsam als vollständige Übertragungsstrecke validiert werden.

Die spezifizierten Auslegungsziele für Stufenindex-POF liegen bei bis zu 40 m mit 1 Gbit/s und bis zu 100 m mit 100 Mbit/s. Die optische Schnittstelle ist für ummantelte Kabel mit 2,2 mm Durchmesser ausgelegt. Die optische Charakterisierung basiert auf POF mit 1 mm Kerndurchmesser und einer numerischen Apertur von 0,5. Die Sendeleistung wird mit 0,5 m fachgerecht konfektionierter Faser geprüft, für die Empfängerprüfung beträgt die Faserlänge mindestens 1 m. Die tatsächlich erreichbare maximale Entfernung hängt von der Datenrate, dem Faserzustand, der Verlegung in Biegungen, der Konfektionierungsqualität und der Installationsumgebung ab. Das optische Leistungsbudget und das Gesamtsystem sollten daher mit dem für die Serienfertigung vorgesehenen Kabel und Konfektionierungsverfahren geprüft werden.

Der Transceiver sollte mit 3,3 V versorgt werden; der Betriebsspannungsbereich liegt bei 3,13 bis 3,47 V. Die Stromaufnahme des Senders beträgt 61 bis 75,5 mA, die des Empfängers 25,5 bis 46 mA. Die Maximalwerte ergeben zusammen 121,5 mA, noch ohne den Strombedarf des PHY und eine Auslegungsreserve. Die Versorgung sollte über eine Ferritperle mit 600 Ω bei 100 MHz und einem Gleichstromwiderstand (DCR) unter 200 mΩ entkoppelt werden. Lokale Versorgungskondensatoren sind nahe an den Gleich­spannungsanschlüssen zu platzieren. Die Pins 1 und 12 der EMI-Abschirmung müssen mit der Signalmassefläche verbunden werden. Die Massepins 2 und 3 des Senders benötigen eine durchgehende Massefläche zur Wärmeabfuhr. Halten Sie Abstand zu heißen Bauteilen, sorgen Sie für Luftzirkulation im Gehäuse und stellen Sie sicher, dass die Temperatur der EMI-Abschirmung unter 85 °C bleibt.

Der RSSI-Ausgang bildet die mittlere optische Leistung am Empfänger ab und lässt sich zur Überwachung des Verbindungszustands nutzen. Seine typische Empfindlichkeit beträgt 0,52 A/W bei einem maximalen Ausgangsstrom von 300 µA und einem zulässigen Ausgangsspannungsbereich von 0,3 bis 2,7 V. Bei einer mittleren optischen Leistung von -36 dBm wechselt der Empfänger in den Ruhezustand und wird bei einem Pegel von -30 dBm wieder aktiv. Diese Schwellen ergeben eine optische Hysterese von 6 dB. Nach Überschreiten der Aufwachschwelle beträgt die typische Aufwachzeit des Ausgangs 24 µs. So kann der Controller oder PHY zwischen einem inaktiven optischen Pfad und einem Signalpegel unterscheiden, der für die Wiederaufnahme des Empfangsbetriebs ausreicht.

TD+/TD− und RD+/RD− sind auf der Leiterplatte als differenzielle Hoch­geschwindig­keits-Signalpfade mit gleichbleibender Impedanz und möglichst wenigen Diskontinuitäten zu führen. Jeder Sendereingang hat eine typische unsymmetrische Impedanz von 50 Ω bei Grenzwerten von 46 bis 54 Ω sowie eine typische Eingangskapazität von 2,33 pF. Der Empfänger weist eine differenzielle Ausgangsimpedanz von 100 Ω und einen differenziellen Spitze-Spitze-Ausgangshub von 190 bis 323 mV auf. Seine Gleichtakt-Ausgangsspannung liegt zwischen 0,6 und 1,12 V, der typische Wert beträgt 0,96 V. Vor der Layoutfreigabe sollten diese Eigenschaften mit den Eingangsanforderungen des PHY, dem Leiterplatten-Lagenaufbau und dem Terminierungskonzept abgeglichen werden.

Der Transceiver ist weder für Infrarot- noch für Dampfphasen-Reflowlöten geeignet. Daher ist ein geeignetes Lötverfahren für die Anschlussdrähte erforderlich. Die absolute Lötgrenze beträgt einmalig 260 °C für 10 Sekunden, wobei die Wärmeeinwirkung mindestens 2,2 mm vom Ansatz des Anschlussdrahts entfernt erfolgen muss. Das Bauteil ist gemäß J-STD-020 als MSL 2a eingestuft. Nach dem Öffnen des Beutels beträgt die zulässige Verarbeitungszeit 672 Stunden beziehungsweise vier Wochen bei unter 30 °C und unter 60 % relativer Luftfeuchtigkeit. Für einen ungeöffneten Feuchtigkeitsschutzbeutel ist eine Lagerdauer von 24 Monaten bei unter 40 °C und unter 90 % relativer Luftfeuchtigkeit angegeben. Bei der Montage sind ESD-Schutzmaßnahmen, halogenfreie wasserlösliche Flussmittel und geeignete Reinigungsmittel auf Alkoholbasis zu verwenden. Der Staubschutzstopfen muss während des Lötens, Waschens und Trocknens eingesetzt bleiben.

Die Angabe 650 nm bezeichnet die im Produkt eingesetzte RCLED-Technologie im sichtbaren roten Spektralbereich. In den elektrischen und optischen Kenndaten ist dagegen eine typische gemessene Spitzenwellenlänge von 660 nm angegeben. Die spektrale Bandbreite beträgt typischerweise 23 nm und maximal 30 nm. Die emittierte Energie verteilt sich somit über einen Wellenlängenbereich und liegt nicht auf einer einzelnen, exakt definierten Spektrallinie. Die mittlere optische Ausgangsleistung ist unter den festgelegten Faserkopplungsbedingungen mit -5 bis -1,5 dBm spezifiziert; der typische Wert beträgt -2,5 dBm. Der Emitter ist gemäß IEC 60825-1 als LED der Klasse 1 eingestuft. Für die Berechnung des optischen Leistungsbudgets sollten die spezifizierten Leistungs- und Wellenlängenkenndaten verwendet werden, statt von einem Emissionsmaximum bei exakt 650 nm auszugehen.