CT-1250TSR-MB4L-A SFF-Transceiver mit 1310-nm-FP-Laser, 10 km Reichweite und 1,25 Gb/s
- Technologie
- Optische Transceiver
- Partner
- Coretek
Der CT-1250TSR-MB4L-A ist ein optischer Transceiver zur Leiterplattenmontage für die bidirektionale serielle Kommunikation über Singlemode-Faser. Er vereint einen 1310-nm-FP-Sender und einen optischen Empfänger in einem MSA-kompatiblen 2×5-SFF-Gehäuse mit Duplex-LC-Buchse. Das Modul unterstützt den NRZ-Betrieb mit 1,25 Gb/s und Verbindungsstrecken von bis zu 10 km. Zu den vorgesehenen Anwendungen zählen Gigabit Ethernet, Fibre Channel mit 1,06 Gb/s, Hochgeschwindigkeitsverbindungen über Backplanes und geswitchte Backbones. Die elektrische 3,3-V-Schnittstelle bietet AC-gekoppelte differenzielle Datenpfade, eine TTL-Senderabschaltung und eine TTL-Signalerkennung. Der Umgebungstemperaturbereich von −40 bis +85 °C ermöglicht den Einsatz in Geräten, die außerhalb der üblichen Temperaturbedingungen in Innenräumen betrieben werden. Separate Versorgungsanschlüsse für Sender und Empfänger, eine definierte Pinbelegung und Hinweise zur Leiterplattenintegration erleichtern die geplante Umsetzung auf der Leiterplatte.

Eigenschaften
- NRZ-Betrieb mit 1,25 Gb/s: Unterstützt physikalische Gigabit-Ethernet-Verbindungen nach IEEE 802.3z.
- Kompatibilität mit 1,06-Gb/s-Fibre-Channel: Ermöglicht den Einsatz in entsprechenden ANSI-Fibre-Channel-Anwendungen.
- 1310-nm-FP-Laser für 10 km Reichweite: Ermöglicht Verbindungen mittlerer Reichweite über Singlemode-Faser.
- MSA-konformes 2×5-SFF-Anschlussraster: Unterstützt die Integration in fest auf der Leiterplatte montierte optische Schnittstellen.
- Duplex-LC-Buchse: Bietet separate Faseranschlüsse für Sende- und Empfangssignale in einer kompakten Schnittstelle.
- Differenzielle 3,3-V-AC/AC-Schnittstelle: Ermöglicht den Anschluss an serielle Niederspannungs-Datenschaltungen über AC-gekoppelte Signalpfade.
- TTL-Senderabschaltung und -Signalerkennung: Ermöglicht die Steuerung durch das Hostsystem und die Überwachung des optischen Verbindungsstatus.
- Umgebungstemperaturbereich von −40 bis +85 °C: Unterstützt Geräte für Umgebungen mit erweitertem Temperaturbereich.
- Laserbetrieb der Klasse 1 nach EN 60825-1: Unterstützt die Einhaltung der Lasersicherheitsanforderungen bei der Integration.
- RoHS-konforme, bleifreie Ausführung: Unterstützt die Einhaltung von Stoffbeschränkungen für elektronische Geräte.
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Verfügbare Modellvariationen
Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen
Technische Daten
| Kategorie | Parameter | Minimum | Typisch / angegeben | Maximum | Einheit | Bedingungen / Hinweise |
|---|---|---|---|---|---|---|
Allgemein | Datenrate | — | 1.25 | — | Gb/s | NRZ-Signalisierung |
Allgemein | Fibre-Channel-Datenrate | — | 1.06 | — | Gb/s | Anwendungen nach ANSI Fibre Channel |
Allgemein | Übertragungsreichweite | — | 10 | — | km | Singlemode-Faser |
Allgemein | Nennwellenlänge | — | 1310 | — | nm | FP-Laserdiode |
Allgemein | Fasertyp | — | Singlemode | — | — | Optische Leistung gemessen mit einer 9/125-µm-Faser |
Allgemein | Optischer Steckverbinder | — | Duplex-LC | — | — | Getrennte Sende- und Empfangspfade |
Allgemein | Bauform | — | 2×5 SFF | — | — | MSA-konformes Anschlussraster |
Allgemein | Elektrische Datenschnittstelle | — | AC/AC-gekoppelt, differenziell | — | — | Sende- und Empfangspfade |
Allgemein | Signalerkennungsausgang | — | TTL | — | — | Ein High-Pegel zeigt den Empfang eines optischen Signals an |
Allgemein | Ethernet-Kompatibilität | — | IEEE 802.3z | — | — | 1,25 Gb/s |
Allgemein | Fibre-Channel-Kompatibilität | — | ANSI Fibre Channel | — | — | 1,06 Gb/s |
Allgemein | Optische Sicherheit | — | Klasse 1 | — | — | EN 60825-1 |
Allgemein | Bewertung der Zuverlässigkeit | — | Telcordia GR-468-CORE | — | — | Eigenschaften gemäß der Spezifikation bewertet |
Allgemein | EMV-Auslegungsziel | — | FCC Klasse B | — | — | EN 55022 und CISPR 22 zur Berücksichtigung auf Geräteebene angegeben |
Absolute Grenzwerte | Lagertemperatur, TS | −40 | — | 85 | °C | — |
Absolute Grenzwerte | Versorgungsspannung, VCC | 0 | — | 6 | V | Kein Betriebsspannungsbereich |
Absolute Grenzwerte | Löttemperatur am Anschluss | — | — | 260 | °C | Maximal 10 Sekunden am Anschluss |
Absolute Grenzwerte | Spannung am Dateneingang | 0 | — | VCC | V | — |
Betriebsbedingung | Umgebungstemperatur, TA | −40 | — | 85 | °C | — |
Betriebsbedingung | Versorgungsspannung, VCC | 3.1 | 3,3 (Nennwert) | 3.5 | V | — |
Betriebsbedingung | Spannungshub am Dateneingang, VID | 400 | — | 1660 | mV | Differenzeingang |
Elektrisch | Versorgungsstrom des Senders, ICCT | — | — | 140 | mA | — |
Elektrisch | Low-Pegel am Eingang zur Senderdeaktivierung, VIL | — | — | 0.8 | V | TTL-Eingang |
Elektrisch | High-Pegel am Eingang zur Senderdeaktivierung, VIH | VCC−1,3 | — | VCC | V | TTL-Eingang |
Elektrisch | Versorgungsstrom des Empfängers, ICCR | — | — | 100 | mA | — |
Elektrisch | Differenzausgangsspannung des Empfängers, VOD | 0.4 | — | 1.3 | V | — |
Elektrisch | Low-Pegel am Signalerkennungsausgang, VOL | — | — | 0.8 | V | TTL-Ausgang |
Elektrische Kenndaten | High-Pegel am Signalerkennungsausgang, VOH | 2.0 | — | — | V | TTL-Ausgang |
Optische Kenndaten des Senders | Mittlere optische Ausgangsleistung, PO | −9,5 | — | −3 | dBm | In eine 9/125-µm-Singlemode-Faser eingekoppelt |
Optische Kenndaten des Senders | Extinktionsverhältnis, ER | 9 | — | — | dB | — |
Optische Kenndaten des Senders | Zentralwellenlänge | 1275 | 1310 nominal | 1355 | nm | Die Wellenlängenbedingungen beziehen sich auf IEEE 802.3z und FC-PI |
Optische Kenndaten des Senders | Spektrale Breite (RMS) | — | — | 3 | nm | — |
Optische Kenndaten des Senders | Relatives Intensitätsrauschen, RIN | — | — | −120 | dB/Hz | — |
Optische Kenndaten des Senders | Optische Anstiegszeit, 20–80 % | — | — | 260 | ps | — |
Optische Kenndaten des Senders | Optische Abfallzeit, 20–80 % | — | — | 260 | ps | — |
Sender – optische Kenndaten | Augendiagramm des Ausgangssignals | — | IEEE 802.3z/D5.0 | — | — | — |
Empfänger – optische Kenndaten | Maximale optische Eingangsleistung, Pmax | −3 | — | — | dBm | Gemessen mit einer PRBS der Länge 2⁷−1 bei einer BER unter 10⁻¹² |
Empfänger – optische Kenndaten | Empfängerempfindlichkeit, Pmin | — | — | −21 | dBm | Gemessen mit einer PRBS der Länge 2⁷−1 bei einer BER unter 10⁻¹² |
Empfänger – optische Kenndaten | Betriebswellenlänge | 1100 | — | 1600 | nm | — |
Empfänger – optische Kenndaten | Optische Rückflussdämpfung, ORL | 12 | — | — | dB | — |
Empfänger – elektrische Kenndaten | Obere 3-dB-Grenzfrequenz | — | — | 1500 | MHz | — |
Empfängerstatus | Schwellwert zum Aktivieren der Signalausfallmeldung, PD | — | — | −21 | dBm | Die Zuordnung der Hinweise zu den Übergängen ist in der Quelle unklar |
Empfängerstatus | Schwellwert zum Rücksetzen der Signalausfallmeldung, PA | −35 | — | — | dBm | Die Zuordnung des Hinweises zu den Übergängen ist in der Quelle unklar |
Pinbelegung
| Pin | Symbol | Funktion |
|---|---|---|
1 | VEER | Signalmasse des Empfängers |
2 | VCCR | Spannungsversorgung des Empfängers |
3 | SD | TTL-Ausgang zur Signalerkennung; High-Pegel zeigt den Empfang eines optischen Signals an |
4 | RD− | Invertierter differenzieller Datenausgang des Empfängers |
5 | RD+ | Nicht invertierter differenzieller Datenausgang des Empfängers |
6 | VCCT | Stromversorgung des Senders |
7 | VEET | Signalmasse des Senders |
8 | TXDIS | Eingang zur Senderdeaktivierung |
9 | TD+ | Nicht invertierter differenzieller Dateneingang des Senders |
10 | TD− | Invertierter differenzieller Dateneingang des Senders |
Die Befestigungsstifte dienen zur mechanischen Fixierung auf der Leiterplatte. Sie sollten nicht mit der Schaltungsmasse verbunden werden; eine Verbindung mit der Gehäusemasse ist jedoch zulässig.
FAQs
für CT-1250TSR-MB4L-A SFF-Transceiver mit 1310-nm-FP-Laser, 10 km Reichweite und 1,25 Gb/s
Ja, sofern die gesamte Kanaldämpfung innerhalb des verfügbaren optischen Leistungsbudgets bleibt. Aus der minimalen Sendeleistung von −9,5 dBm und der Empfindlichkeitsgrenze des Empfängers von −21 dBm ergibt sich unter den angegebenen Testbedingungen ein nominales Leistungsbudget von 11,5 dB im ungünstigsten Fall. Dieses Budget muss Faserdämpfung, Steckverbinder, Spleiße, Temperatureinflüsse, Alterung und die erforderliche Auslegungsreserve abdecken. Am anderen Ende des Leistungsbereichs liegen sowohl die maximale Sendeleistung als auch die spezifizierte maximale Eingangsleistung des Empfängers bei −3 dBm. Eine kurze, dämpfungsarme Strecke kann daher nahe der oberen Eingangsgrenze des Empfängers arbeiten. Prüfen Sie bei der Validierung der Verbindung sowohl die gesamte Kanaldämpfung als auch eine mögliche Übersteuerung des Empfängers.
Das Hostsystem benötigt eine 3,3-V-Versorgung, deren Spannung zwischen 3,1 und 3,5 V bleibt, AC-gekoppelte differenzielle Datenpfade sowie TTL-kompatible Steuer- und Statusanschlüsse. Der Sender akzeptiert einen differenziellen Eingangsspannungshub von 400 bis 1.660 mV; der differenzielle Ausgangsspannungshub des Empfängers ist mit 0,4 bis 1,3 V spezifiziert. TXDIS dient zur Steuerung des Senders, und SD wechselt auf High-Pegel, sobald ein optisches Signal erkannt wird. Separate Versorgungs- und Massepins für Sender und Empfänger ermöglichen eine lokale Filterung für jeden Bereich. Stimmen Sie die Schnittstelle auf die Kopplungs- und Spannungsanforderungen des Host-Transceivers ab, führen Sie beide differenziellen Leitungspaare symmetrisch und prüfen Sie die TTL-Schaltschwellen vor der Freigabe der Leiterplatte.
Ja, das Modul ist für den Betrieb bei Umgebungstemperaturen von −40 bis +85 °C spezifiziert. Für die Lagerung gilt derselbe Temperaturbereich. Damit eignet es sich für Geräte, die einem größeren Temperaturbereich ausgesetzt sind als übliche Netzwerkhardware für Innenräume, sofern die lokale Umgebungstemperatur des Moduls innerhalb der spezifizierten Grenzen bleibt. Sender und Empfänger können bis zu 140 mA bzw. 100 mA aufnehmen. Die Temperatur im Gehäuse und die lokale Wärmeentwicklung müssen daher weiterhin berücksichtigt werden. Da keine separaten Grenzwerte für die Gehäuse- oder Sperrschichttemperatur angegeben sind, sind thermische Tests auf Leiterplatten- und Gehäuseebene wichtig. Prüfen Sie das Anlaufverhalten, die optische Leistungsreserve und die Signalintegrität an beiden Temperaturgrenzen.
Ja, die optischen und elektrischen Eigenschaften sind auf Gigabit Ethernet nach IEEE 802.3z mit 1,25 Gb/s und ANSI Fibre Channel mit 1,06 Gb/s ausgelegt. Der Sender verwendet NRZ-Signalisierung. Sein Ausgangsaugendiagramm ist nach IEEE 802.3z/D5.0 spezifiziert, während sich die Wellenlängenbedingungen sowohl auf IEEE 802.3z als auch auf FC-PI beziehen. Das Modul ist dadurch jedoch kein Protokollkonverter: Rahmenbildung, Codierung, Taktrückgewinnung und Verbindungsmanagement bleiben Aufgaben der Hostelektronik. Dasselbe Modul kann somit für beide Anwendungen eingesetzt werden, wenn der Host-PHY und das Timing für den jeweiligen Standard konfiguriert sind. Prüfen Sie die vollständige elektrische Schnittstelle und die Protokollimplementierung jeweils separat.
Legen Sie die 3,3-V-Versorgung mindestens auf die Summe der maximalen Sender- und Empfängerströme aus, also auf 240 mA. Bei der maximal zulässigen Versorgungsspannung von 3,5 V entspricht dies 0,84 W, noch ohne Reserven für Toleranzen, kurzzeitigen Mehrbedarf und Verluste im lokalen Filternetzwerk. Die Versorgungsspannung muss beim Anlauf und im stationären Betrieb zwischen 3,1 und 3,5 V bleiben. Die separaten Pins VCCT und VCCR sollten lokal entkoppelt und gefiltert werden, statt sie über lange gemeinsame Leiterbahnen zu versorgen. Diese Anordnung kann dazu beitragen, Wechselwirkungen zwischen den Schaltvorgängen des Senders und dem Signalpfad des Empfängers zu begrenzen.
Die Leiterplatte muss Platz für das MSA-konforme 2×5-SFF-Anschlussraster, zehn Signal- und Versorgungspins, mechanische Befestigungsstifte sowie die nach vorn ausgerichtete Duplex-LC-Buchse bieten. Die Pinbelegung trennt Daten-, Versorgungs- und Masseanschlüsse von Sender und Empfänger; TXDIS und SD übernehmen die Steuerung und die Anzeige des Verbindungsstatus. Die Befestigungsstifte dienen der mechanischen Fixierung und sollten nicht mit der Schaltungsmasse verbunden werden. Eine Verbindung mit der Gehäusemasse ist jedoch zulässig. Das Datenblatt enthält bemaßte mechanische Zeichnungen und Zeichnungen der Hostleiterplatte, die direkt für die Leiterplatten- und Gehäuseentwicklung genutzt werden können. Prüfen Sie vor Abschluss des Layouts die Zugänglichkeit der Steckverbinder, den Freiraum zum Einstecken und die Anbindung an die Gehäusemasse.
Das Modul ist für den Laserbetrieb der Klasse 1 nach EN 60825-1 ausgelegt und als RoHS-konform sowie bleifrei ausgewiesen. Seine EMV-Auslegung orientiert sich an den Grenzwerten der FCC-Klasse B und nennt CENELEC EN 55022 und CISPR 22 als Anforderungen auf Geräteebene. Die endgültige Konformität hängt jedoch vom gesamten Hostsystem ab. Gehäuseöffnungen, Leiterbahnführung, Masseführung, Filterung der Stromversorgung und Kabelkonfiguration können die Störaussendung und Störfestigkeit beeinflussen. Die Transceiver-Spezifikationen verweisen außerdem auf die Bewertungsverfahren nach Telcordia GR-468-CORE. Berücksichtigen Sie diese Angaben als Auslegungsgrundlagen auf Komponentenebene und führen Sie für das fertige Gerät die erforderlichen Sicherheits-, EMV- und Materialbewertungen auf Systemebene durch.







