Neutrino SWAP-Serie MWIR-Kameramodule
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- Sichtbare Kameramodule
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- Teledyne FLIR
Die SWaP+C-Serie von Neutrino ist eine Familie von Infrarot-Kameramodulen für den mittleren Wellenlängenbereich, die für anspruchsvolle OEM-Anwendungen entwickelt wurden, bei denen geringe Größe, niedriges Gewicht und minimale Leistungsaufnahme gefragt sind – ohne Abstriche bei der Qualität der Wärmebildgebung. Jedes Modul dieser Serie ist mit einem gekühlten MWIR-Detektor ausgestattet und ermöglicht dadurch selbst über große Distanzen oder unter schwierigen Bedingungen klare und detailreiche Darstellungen von Wärmesignaturen. Die Module sind für die Integration in Plattformen wie UAVs, tragbare Wärmebildgeräte, Zielsysteme und Überwachungsgeräte optimiert.
Integratoren profitieren von einem ausgewogenen Design, das kompakte Abmessungen, geringes Gewicht und Kosteneffizienz für einen breiteren Einsatz kombiniert. Die Module verfügen über einen integrierten Kryokühler und eine integrierte Steuerelektronik, was den Entwicklungsaufwand bei der Systemintegration reduziert. Sie liefern hochwertige thermische Videoausgaben und unterstützen branchenübliche Schnittstellen für Video und Steuerung. Damit eignet sich die Serie ideal für fortschrittliche Wärmebildlösungen, bei denen strenge SWaP-Vorgaben eingehalten werden müssen.

Die Neutrino SWaP+C-Serie wurde für OEM- und Integratorprojekte entwickelt, die gekühlte MWIR-Leistung in einem sehr kompakten Format benötigen. Mit integrierter Kühlung, kompakter Mechanik und Unterstützung gängiger Schnittstellen helfen diese Module Entwicklern dabei, Wärmebildfunktionalität in Nutzlasten und Plattformen zu integrieren, bei denen jedes Gramm, jedes Watt und jeder Kubikzentimeter zählt.
Typische Einsatzbereiche sind unbemannte Systeme, tragbare Wärmebildgeräte, Überwachungsnutzlasten, Zielsysteme und andere kompakte elektrooptische Systeme, die auf eine zuverlässige Bildgebung im mittleren Infrarotbereich angewiesen sind.
Eigenschaften
- Ultrakompakter Formfaktor: Entwickelt für Systeme mit begrenztem Bauraum, wie kleine Gimbals, Drohnen und Handheld-Geräte.
- Leichtbauweise: Reduziert die Nutzlastbelastung in luftgestützten und tragbaren Anwendungen.
- Niedrige Leistungsaufnahme: Die typische Leistungsaufnahme im stationären Betrieb von etwa 6-8 W unterstützt batteriebetriebene und thermisch eingeschränkte Plattformen.
- Gekühlte MWIR-Bildgebung: Nutzt einen gekühlten Infrarotdetektor für den mittleren Wellenlängenbereich und sorgt so für hohe Empfindlichkeit, klare Bilder und starke Wärmebildleistung auf große Distanzen.
- Mehrere Auflösungsoptionen: Erhältlich in den Konfigurationen 640 × 512 und 320 × 256, um Detailgrad, Baugröße und Budget optimal auszubalancieren.
- Integrierter Stirling-Kryokühler: Die integrierte Kühlung erleichtert die Integration und sorgt für einen zuverlässigen Betrieb über lange Einsatzzeiten.
- Standardmäßiger digitaler Videoausgang: Vereinfacht die Anbindung an nachgelagerte Verarbeitungs- und Anzeigesysteme.
- Robustes, OEM-taugliches Design: Geeignet für anspruchsvolle Einsatzumgebungen im Feld, in der Industrie und im verteidigungsnahen Bereich.
Verfügbare Modellvariationen
Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen
| Spezifikation | Neutrino SWaP+C 640 | Neutrino SWaP+C 320 |
|---|---|---|
Detektorauflösung | 640 × 512 Pixel | 320 × 256 Pixel |
Spektralbereich | ~3,0 – 5,0 µm (MWIR) | ~3,0 – 5,0 µm (MWIR) |
Bildfrequenz | Bis zu 60 Hz bei voller Bildgröße | Bis zu 60 Hz bei voller Bildgröße |
Pixelabstand | ~15 µm | ~15 µm |
Kühlertyp | Integrierter Stirling-Kühler | Integrierter Stirling-Kühler |
Typische Leistungsaufnahme | ~8 W (stationärer Betrieb) | ~6 W (stationärer Betrieb) |
Gewicht (ohne Objektiv) | Ca. 380 g | Ca. 320 g |
Abmessungen (L × B × H) | ~72 × 60 × 47 mm (geschätzt) | ~72 × 60 × 47 mm (geschätzt) |
Videoausgang | Digital (z. B. Camera Link) | Digital (z. B. Camera Link) |
Betriebstemperaturbereich | Nicht angegeben | Nicht angegeben |
FAQs
für Neutrino SWAP-Serie MWIR-Kameramodule
Die Serie bietet hochwertige Bildgebung im mittleren Infrarotbereich mit einer gekühlten Sensorarchitektur, die für hohe thermische Empfindlichkeit und eine detailreiche Bildausgabe sorgt. Je nach Modell sind Auflösungen bis zu 640 × 512 Pixeln verfügbar, sodass Anwender auch kleine oder weit entfernte Wärmequellen bei Dunkelheit und eingeschränkter Sicht klar erkennen können.
Diese Module sind für die enge Integration in Systeme mit begrenztem Platz- und Gewichtsspielraum ausgelegt. Mit Abmessungen von etwa 72 × 60 × 47 mm sind sie ungefähr handtellergroß und wiegen nur wenige hundert Gramm. Damit eignen sie sich für UAV-Nutzlasten, tragbare Wärmebildgeräte und andere kompakte elektrooptische Plattformen.
Die typische Leistungsaufnahme im stationären Betrieb liegt je nach Modell bei etwa 6-8 W. Dieser geringe Energiebedarf verlängert die Batterielaufzeit, reduziert den Aufwand für das Wärmemanagement und unterstützt den Einsatz in mobilen oder tragbaren Systemen.
Die Module verwenden einen integrierten Stirling-Kryokühler, um den Detektor auf seiner erforderlichen Betriebstemperatur zu halten. Da das Kühlsystem bereits in das Modul integriert ist, können Integratoren das Systemdesign vereinfachen und auf separate externe Kühlhardware verzichten.
Die SWaP+C-Serie eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen Größe, Gewicht und Leistungsaufnahme begrenzt sind, aber dennoch eine leistungsstarke Wärmebildgebung gefordert ist. Typische Einsatzbereiche sind UAV-Gimbals, tragbare Wärmebildsysteme, Überwachungsnutzlasten, Zielsysteme, Verteidigungsplattformen und kompakte industrielle Inspektionslösungen.
Die Integration ist bewusst unkompliziert ausgelegt. Das Modul bietet einen standardmäßigen digitalen Videoausgang wie Camera Link sowie eine Steuerschnittstelle für Konfiguration und Statuskommunikation. Da Kryokühler und zentrale Elektronik bereits integriert sind, müssen Entwickler im Wesentlichen nur die mechanische Befestigung, Stromversorgung, Datenanbindung und die softwareseitige Einbindung der Steuerung umsetzen.
Ja. Diese Kerne werden in der Regel als objektivlose Module oder als Kernkomponenten eingesetzt, die sich mit geeigneter MWIR-Optik kombinieren lassen. So können Integratoren Objektivbaugruppen passend zum erforderlichen Sichtfeld, zur Reichweite und zur optischen Gesamtleistung des Systems auswählen.
Die Module verfügen über integrierte Funktionen zur Bildoptimierung wie Nichtuniformitätskorrektur (NUC) und automatische Verstärkungsregelung (AGC). Diese Funktionen verbessern die Nutzbarkeit des Wärmebilds direkt auf Modulebene und reduzieren den Bedarf an aufwendiger externer Bildverarbeitung.






