FUJINON SX400 Kamera mit großer Reichweite für vielseitige Anwendungen

Die SX400 Telekamera vereint ein optisches 32×-Zoomobjektiv und die Kameraelektronik in einer einzigen Einheit. Mit ihrer 12,5-mm-Weitwinkeleinstellung eignet sie sich für die allgemeine Beobachtung, während der 400-mm-Telebereich eine detaillierte Überwachung weit entfernter Objekte ermöglicht. Das Objektiv bietet von 12,5 bis 200 mm eine maximale Blende von f/2.8 und bei 400 mm eine Blende von f/5.2. Die optische und elektronische Bildstabilisierung lassen sich einzeln oder kombiniert nutzen, um Bewegungen durch Wind, Tragstrukturen oder mobile Plattformen auszugleichen.

Ingenieure können die Kamera über ONVIF-kompatibles Ethernet, RS-485 mit Pelco-D oder Pelco-P sowie über direkte HDMI-, HD-SDI- und Composite-Video-Anschlüsse integrieren. Typische Einsatzbereiche sind die Grenz- und Hafenüberwachung, Infrastrukturinspektionen, Baustellen, Veranstaltungsorte sowie Fahrzeuge und Wasserfahrzeuge. Durch die integrierte Optik-Kamera-Einheit entfällt bei der Installation die separate Montage eines Objektivs ebenso wie die Flanschbrennweiten- und optische Achsjustierung.

FUJINON SX400 Kamera mit großer Reichweite für vielseitige Anwendungen

Die SX400 integriert ein Long-Range-Zoomobjektiv, Full-HD-Kameraelektronik und Fernsteuerschnittstellen in einer installationsfertigen Einheit. Die Kombination aus großflächiger Beobachtung, 400-mm-Telebrennweite, Leistung bei wenig Licht und Stabilisierung unterstützt Überwachungs- und Inspektionsaufgaben von festen Standorten, temporären Installationen und mobilen Plattformen aus.

Eigenschaften

  • Brennweitenbereich 12,5–400 mm: Unterstützt großflächige Beobachtung und Telebildgebung über große Distanzen mit nur einer Kamera.
  • 32-facher optischer Zoom: Ermöglicht die Bildausschnittwahl aus der Ferne ohne digitale Vergrößerung.
  • Blende f/2,8 von 12,5–200 mm: Unterstützt die Bildaufnahme bei wenig Licht.
  • Autofokuszeit ab 0,1 Sekunden: Hilft dabei, bewegte oder nach dem Zoomen neu erfasste Motive schnell scharfzustellen.
  • Flexible Fokussierung: Kontinuierlicher AF, Quick AF und manueller Fokus eignen sich für wechselnde, feste oder bedienergesteuerte Motive.
  • Kombinierte OIS und EIS: Gleicht Bildbewegungen durch Wind, Plattformvibrationen oder mobilen Einsatz aus.
  • Atmosphärische Bildverarbeitung: Zuschaltbare Reduzierung von Hitzeflimmern, Nebel und Bildrauschen unterstützt die Bildgebung unter schwierigen Bedingungen.
  • Betrieb im sichtbaren und infraroten Bereich: Bietet Einstellungen für sichtbares Licht und IR-Beleuchtung bei 808, 850, 940 oder 950 nm.
  • ONVIF Profile S und Pelco-D/P: Ermöglicht die Integration in IP-Video- und serielle Steuerungs­systeme.
  • Mehrere Direktausgänge: HDMI-, HD-SDI- und Composite-Anschlüsse unterstützen lokales Monitoring und Stand-alone-Betrieb.
  • Lokale Aufzeichnung: SDHC- und SDXC-Medien können MOV-Aufnahmen speichern, die mit H.264 oder MJPEG kodiert sind.
  • Integriertes Objektiv und Kamera: Vermeidet separate Objektivmontage, Ausrichtung der optischen Achse und Flanschbrennweitenjustage.
  • Kompakte Long-Range-Plattform: Das 121 × 134 × 302 mm große Gehäuse wiegt ca. 3,9 kg und eignet sich für feste, transportable und fahrzeugmontierte Konfigurationen.

Downloads

für FUJINON SX400 Kamera mit großer Reichweite für vielseitige Anwendungen

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SX Series Product Brochure
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SX400 Owner’s Manual V1.1 – English
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SX400 Owner’s Manual V1.1 – French
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SX400 Dimensional Outline Drawing
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SX400 Optical Boundary-Line Data
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SX400 Pelco-D Protocol Specification V1.10.0
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SX400 Pelco-P Protocol Specification V1.00
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Verfügbare Modellvariationen

Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen

Technische Daten der SX400

SpezifikationSX400 Wert

Produkttyp

Objektivintegrierte Mehrzweck-Telekamera

Bildsensor

CMOS

Effektive Sensorgröße

1/1,8 Zoll

Brennweite

12,5–400 mm

Optischer Zoom

32×

Digitaler Zoom

1,25×, 1,5×, 1,75×, 2×

Maximale Blende

f/2.8 bei 12,5–200 mm; f/5.2 bei 400 mm

Manueller Blendenbereich

f/2.8–f/16

Mindestobjektdistanz

10 m ab dem vordersten Teil der Frontlinse

Bildwinkel bei 12,5 mm

31,8° × 18,4°, horizontal × vertikal, 16:9

Bildwinkel bei 400 mm

1,00° × 0,57°, horizontal × vertikal, 16:9

Mindestbeleuchtungsstärke, Farbe

0,00014 Lux bei f/1.2; 0,0008 Lux bei f/2.8

Mindestbeleuchtungsstärke, Schwarzweiß

0,0001 Lux bei f/1.2; 0,00053 Lux bei f/2.8

Fokusmodi

Kontinuierlicher AF, Quick AF, manueller Fokus

Minimale Autofokuszeit

Ca. 0,1 Sekunden

Belichtungsmessung

Mittelwert

Verschlusszeit

Automatisch mit wählbarer Mindestzeit von 1/8 bis 1/125 Sekunde; manuell 1 bis 1/32000 Sekunde

Verstärkung

AGC, Hyper AGC, manuell ISO 400–819200

Tag-/Nacht-Auswahl

Automatisch, zeitgesteuert, automatisch und zeitgesteuert, Tag, Nacht

Unterstützte Wellenlängen

Sichtbares Licht, 808 nm, 850 nm, 940 nm, 950 nm

Optionen für optische Filter

Tag: IRC oder Sperrfilter für sichtbares Licht; Nacht: klar oder Sperrfilter für sichtbares Licht

Bildstabilisierung

Automatische OIS und EIS, OIS, EIS, aus

Großer Dynamikbereich

Zwei wählbare Stufen

Gegenlichtkompensation

Zwei wählbare Stufen

Hitzeflimmer-Reduktion

Drei wählbare Stufen

Nebelreduzierung

Drei wählbare Stufen

Rauschunterdrückung

Drei wählbare Stufen

Aufnahmevoreinstellungen

Überwachung, Filmproduktion

Bildeinstellung

Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Schärfe; jeweils 100 Stufen

Weißabgleich

Automatisch, automatische Weißpriorität, Benutzerdefiniert 1, Benutzerdefiniert 2, Fein, Schatten, 3000 K, 5000 K oder 9000 K

Bildgrößen

1920 × 1080, 1280 × 720, 640 × 480 NTSC, 768 × 576 PAL

Videostandards

NTSC: 1080p, 720p, 480p; PAL: 1080p, 720p, 576p

Anschlüsse für die Bildausgabe

HDMI, HD-SDI, Composite-BNC

Kodierung

H.264, MJPEG

Aufnahmeformat

MOV

Bitratensteuerung

CBR, VBR

Bitratenbereich

1–18 Mbps

H.264-Bildrate

1–30 fps NTSC; 1–25 fps PAL

MJPEG-Bildrate

1–15 fps NTSC; 1–13 fps PAL

I-Frame-Intervall

0,5 oder 1 Sekunde

Audio-Eingangsimpedanz

40 kΩ

Audio-Ausgangsimpedanz

200 Ω

Ethernet

10BASE-T, 100BASE-TX, RJ45

Netzwerkprotokolle

ICMP, ARP, TCP/IP, UDP/IP, HTTP, RTSP, RTP, DHCP, DNS, RTP/RTCP, SNTP

ONVIF

Profile S; Port 8080

Anzahl der Videostreams

Ein Video

RS-485-Kommunikation

Half-Duplex oder Full-Duplex

RS-485-Protokolle

Pelco-D und Pelco-P, einschließlich erweiterter Befehle

RS-485-Baudraten

115200, 38400, 19200, 9600, 4800 oder 2400 bps

RS-485-Geräte-ID

1–31

Externer Trigger

Tag-/Nacht-Eingang

Betriebsmodi

IP, RS-485, Stand-alone

Netzwerkauthentifizierung

RTSP: deaktiviert, Basic oder Digest; Digest unterstützt MD5 oder SHA-256; HTTP unterstützt Basic oder Digest

Standard-IPv4-Adresse

192.168.1.10

Standard-Subnetzmaske

255.255.255.0

Unterstütztes Betriebssystem

Windows 11

Unterstützte Browser

Google Chrome 142 oder höher; Microsoft Edge 142 oder höher

Speicherkarte

SDHC oder SDXC, UHS-I-kompatibel, 8 GB oder größer, Speed Class 10 oder höher

Strom­versorgung

12 V DC

Leistungsaufnahme

15 W

Abmessungen, H × B × L

121 × 134 × 302 mm

Gewicht

Ca. 3,9 kg

Betriebstemperatur

−10 bis +50 °C; Betrieb bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erfordert eine unterbrechungsfreie Strom­versorgung

Betriebsluftfeuchtigkeit

10–80 % r. F., nicht kondensierend

Neigungsgrenze

±45° bei nach unten gerichteter Basis

Befestigungspunkte an der Basis

Elf 1/4-20-UNC-Gewindebohrungen

Maximale Einschraubtiefe

5,5 mm

Anzugsdrehmoment für die Montage

240–300 N·cm

Erforderliche Ausrichtung

Basis nach unten

Wetterschutz

Nicht wasserdicht; für den Außeneinsatz ist ein geeignetes Schutzgehäuse erforderlich

Konformitätserklärungen

EU-RoHS-Richtlinie 2011/65/EU, EU-EMV-Richtlinie 2014/30/EU, FCC Part 15 Class A, CAN ICES(A)/NMB(A), CISPR 32 Class A

Vergleich der Modelle der SX-Serie

SpezifikationSX400SX800SX1600

Optischer Zoom

32×

40×

40×

Digitalzoom

1,25×, 1,5×, 1,75×, 2×

1,25×, 1,5×, 1,75×, 2×

1,25×, 1,5×, 1,75×, 2×

Brennweite

12,5–400 mm

20–800 mm

40–1600 mm

Maximale Blendenöffnung

f/2,8 bei 12,5–200 mm; f/5,2 bei 400 mm

f/4 bei 20 mm; f/7,4 bei 800 mm

f/8 bei 40 mm; f/14,8 bei 1600 mm

Mindestobjektabstand

10 m

10 m bei 20–400 mm; 20 m bei 401–800 mm

10 m bei 40–800 mm äquivalent; 20 m bei 801–1600 mm äquivalent

Bildwinkel am Weitwinkelende

31,8° × 18,4° bei 12,5 mm

21,0° × 11,8° bei 20 mm

10,5° × 5,9° bei 40 mm äquivalent

Bildwinkel am Teleende

1,00° × 0,57° bei 400 mm

0,55° × 0,31° bei 800 mm

0,27° × 0,15° bei 1600 mm äquivalent

Effektive Sensorgröße

1/1,8 Zoll

1/1,8 Zoll

1/1,8 Zoll bis 1,1 Zoll

Minimale Farbbeleuchtungsstärke bei nativer maximaler Blende

0,0008 Lux bei f/2,8

0,0017 Lux bei f/4

0,0064 Lux bei f/8

Minimale Beleuchtungsstärke in Schwarz-Weiß bei nativer maximaler Blende

0,00053 Lux bei f/2,8

0,0011 Lux bei f/4

0,0042 Lux bei f/8

RS-485-Kommunikation

Halb- oder Full-Duplex

Halbduplex

Halb- oder Full-Duplex

Leistungsaufnahme

15 W

9,5 W

15 W

Abmessungen, H × B × L

121 × 134 × 302 mm

139 × 156 × 410 mm

139 × 156 × 450 mm

Gewicht

3,9 kg

6,4 kg

7,4 kg

FAQs

für FUJINON SX400 Kamera mit großer Reichweite für vielseitige Anwendungen

Ja, sofern das Beleuchtungskonzept auf die Objektiv- und Filterkonfiguration abgestimmt ist. Das Objektiv bleibt von 12,5 bis 200 mm bei f/2,8 und erreicht bei 400 mm f/5,2; die angegebene minimale Beleuchtungsstärke bei f/2,8 beträgt 0,0008 Lux in Farbe und 0,00053 Lux in Schwarz-Weiß. Die Tag-/Nachtmodi können automatisch umschalten, einem Zeitplan folgen oder auf einen externen Trigger reagieren; die wählbaren Wellenlängen umfassen sichtbares Licht sowie 808, 850, 940 und 950 nm. In der Praxis sollte ein externer IR-Strahler auf eine dieser Wellenlängeneinstellungen abgestimmt und für die erforderliche Reichweite getestet werden. Auch die Auswahl von Sperrfilter für sichtbares Licht und Klarglasfilter muss mit dem gewählten Tag-/Nachtmodus abgestimmt werden.

Der optische Bereich beträgt 12,5–400 mm und bietet einen 32-fachen Zoom sowie bei 16:9 einen Bildwinkel von 31,8° × 18,4° bis 1,00° × 0,57°. So lässt sich zunächst ein vergleichsweise breites Übersichtsbild erfassen, bevor auf entfernte Anlagen, Schiffe oder Infrastrukturen eingezoomt wird. Der Mindestobjektabstand beträgt 10 m ab der Frontlinse, daher ist die Kamera nicht für Nahinspektionen innerhalb dieser Distanz ausgelegt. Digitale Zoomeinstellungen von 1,25× bis 2× können das dargestellte Bild vergrößern, fügen jedoch keine optischen Details hinzu. Ingenieure sollten Berechnungen für Identifikation und Inspektion daher auf dem optischen Endpunkt von 400 mm basieren und den digitalen Zoom nur als Betrachtungshilfe nutzen.

Ja, allerdings müssen Halterung, Gehäuse und Vibrationsumgebung als Teil des Gesamtsystems entsprechend ausgelegt werden. Die Kamera wiegt ca. 3,9 kg und misst 121 × 134 × 302 mm; die kombinierte OIS- und EIS-Stabilisierung kann Bewegungen durch Wind oder mobile Plattformen ausgleichen. Die Basis verfügt über elf 1/4-20-UNC-Montagepunkte mit maximal 5,5 mm Gewindeeingriff und einem angegebenen Anzugsdrehmoment von 240–300 N·cm. Die Montage muss mit der Basis nach unten erfolgen, und die angegebene Neigungsgrenze beträgt ±45° zur Horizontalen. Das Gerät ist nicht wasserdicht, daher benötigen Fahrzeuge, Schiffe und Außenstationen ein geeignetes Gehäuse, das den optischen Grenzbereich nicht verdeckt.

Die SX400 lässt sich über IP, serielle Schnittstellen oder eigenständige Videosignale integrieren. Ethernet unterstützt 10BASE-T und 100BASE-TX mit ONVIF Profile S, HTTP und RTSP, während RS-485 im Halb- oder Full-Duplex mit Pelco-D oder Pelco-P arbeitet, einschließlich erweiterter Befehle. Lokale Monitoranschlüsse stehen über HDMI, HD-SDI und Composite-BNC zur Verfügung, und ein externer Tag-/Nacht-Trigger wird über die achtpolige Schnittstelle bereitgestellt. Diese Kombination ermöglicht es, den Kamerakopf, die ferngesteuerte Schwenk-Neige-Halterung und die Videomanagement-Ebene separat auszuwählen. Für den Netzwerkeinsatz sollte ein geschütztes LAN verwendet, die Begrenzung auf einen einzelnen Videostream mit der VMS-Architektur abgeglichen und sichergestellt werden, dass der vorgesehene Befehlssatz vom relevanten Pelco-Protokolldokument abgedeckt wird.

Einzuplanen sind eine geregelte 12-V-DC-Versorgung, eine geschützte Montageumgebung und korrekt verlegte Signalkabel. Die Leistungsaufnahme beträgt 15 W, der Betriebsbereich liegt bei −10 bis +50 °C bei 10–80 % relativer Luftfeuchtigkeit ohne Kondensation, und der Betrieb unter dem Gefrierpunkt setzt eine unterbrechungsfreie Strom­versorgung voraus. Für LAN-Verbindungen ist ein abgeschirmtes Twisted-Pair-Kabel der Kategorie 5 oder besser erforderlich, und die Kabel sollten getrennt von Leuchtstofflampenverkabelung, Motoren, Transformatoren und anderen Störquellen verlegt werden. Das Gerät muss an einer Struktur befestigt werden, die die Kamera und die gesamte zugehörige Hardware ohne Vibrationen oder Verformung tragen kann. Außeninstallationen benötigen zudem ein Gehäuse, das vor Regen, Wind, Staub und direkter Sonneneinstrahlung schützt und gleichzeitig die erforderliche optische Freifläche erhält.

Die Kamera unterstützt Netzwerk-Streaming ebenso wie lokale Aufzeichnung und direkte Video-Workflows. Die IP-Kodierung ist als H.264 oder MJPEG verfügbar, mit CBR- oder VBR-Betrieb, einem Bitratenbereich von 1–18 Mbps und H.264-Bildraten von bis zu 30 fps für NTSC oder 25 fps für PAL. Aufzeichnungen verwenden den MOV-Container; SDHC- oder SDXC-Medien müssen UHS-I-kompatibel sein, mindestens 8 GB bieten und Speed Class 10 oder höher entsprechen. HDMI-, HD-SDI- und Composite-BNC-Ausgänge ermöglichen eigenständiges Monitoring ohne Netzwerk-Client. Speicherkapazität, Netzwerkbandbreite und Aufbewahrungsdauer sollten anhand des gewählten Codecs, der Bildrate und der Bitrate berechnet werden, nicht allein auf Basis der Auflösung.

Die Inbetriebnahme sollte in einem isolierten Engineering-Netzwerk beginnen, bevor die Kamera mit dem operativen System verbunden wird. Die Standard-IPv4-Adresse lautet 192.168.1.10 mit der Subnetzmaske 255.255.255.0, und für die erste Kontoerstellung sind ein Benutzername und ein Passwort mit 8–15 Zeichen erforderlich. Die RTSP-Authentifizierung kann deaktiviert oder auf Basic bzw. Digest gesetzt werden; für Digest stehen MD5 oder SHA-256 zur Verfügung. HTTP unterstützt Basic- oder Digest-Authentifizierung. Für die Browser-Einrichtung werden Windows 11 mit Chrome 142 oder höher bzw. Edge 142 oder höher benötigt. Ingenieure sollten Zugangsdaten sofort ändern, die stärkste unterstützte Authentifizierungsoption wählen, den Netzwerkzugang beschränken, Portzuweisungen dokumentieren und die Firmware von Kamera, System und Objektiv aufeinander abgestimmt halten.