100 µm Multi-mode Step-Index PYROCOAT® Low OH Optical Fibre

Die CF04406-11 ist eine spezialisierte Multimode-Glasfaser mit 100-µm-Kern für anspruchsvolle Nahinfrarot-Anwendungen. Sie verfügt über eine PYROCOAT®-Polyimidbeschichtung, die einen zuverlässigen Betrieb bei Temperaturen bis 300 °C ermöglicht und damit deutlich über die Leistungsgrenzen herkömmlicher Faserbeschichtungen hinausgeht. Ihr Low-OH-Silicakern trägt dazu bei, die Absorption im nahen IR-Bereich zu minimieren und eine effiziente Laserübertragung mit minimalen Verlusten zu ermöglichen. Die Vollsilikat-Glaskonstruktion sorgt für eine hohe Schadensschwelle bei hohen optischen Leistungen. Biokompatible Materialien machen sie für medizinische Geräte und laserbasierte klinische Verfahren geeignet. Die Faser wird außerdem in der industriellen Laserbearbeitung, in Hochintensitätsbeleuchtung sowie in Sensorik- und Spektroskopiesystemen eingesetzt. Mit einem 100-µm-Kern und einer numerischen Apertur von 0,22 ermöglicht sie eine einfachere Lichteinkopplung und eine robuste Lichtübertragung in unterschiedlichsten Aufbauten.

100 µm Multi-mode Step-Index PYROCOAT® Low OH Optical Fibre

Die CF04406-11 wurde für die Nahinfrarot-Laserübertragung in Umgebungen entwickelt, in denen herkömmliche Faserbeschichtungen nicht ausreichen. Die Kombination aus Low-OH-Silicakern, Stufenindex-Multimode-Design und PYROCOAT®-Polyimidbeschichtung macht sie zu einer überzeugenden Lösung für medizinische, industrielle und analytische Systeme.

Diese Faser ist besonders dort von Vorteil, wo Entwickler hohe Temperaturbeständigkeit, hohe Leistungsaufnahme und zuverlässige Übertragung im nahen IR-Bereich benötigen. Der 100-µm-Kern und die numerische Apertur von 0,22 vereinfachen zudem die Einkopplung und unterstützen einen zuverlässigen Lichtdurchsatz in anspruchsvollen Integrationsszenarien.

Eigenschaften

  • Low-OH-Silicakern: Minimiert die Absorption bei nahinfraroten Wellenlängen und ermöglicht eine effiziente IR-Übertragung bei geringer Dämpfung.
  • PYROCOAT®-Polyimidbeschichtung: Ermöglicht den Dauerbetrieb bis 300 °C und kurzzeitige Temperaturspitzen bis etwa 400 °C.
  • Vollsilikat-Konstruktion: Bietet eine hohe Schadensschwelle und stabile Leistung bei hoher optischer Leistung.
  • Biokompatible Materialien: Geeignet für medizinische und biotechno­logische Anwendungen, einschließlich Lasersystemen für die Chirurgie.
  • Kerndurchmesser von 100 µm: Ermöglicht eine einfachere Ausrichtung, einen höheren Lichtdurchsatz und eine tolerantere Einkopplung der Lichtquelle.
  • Numerische Apertur von 0,22: Unterstützt eine effiziente Lichterfassung und -übertragung in Beleuchtungs-, Sensorik- und Laseraufbauten.
  • Anpassbare Konfigurationsoptionen: Erhältlich mit Varianten bei Geometrie, Konfektionierung, Metallisierung, numerischer Apertur und Proof-Test-Niveau.

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Datasheet – 100 µm Low OH PYROCOAT Step-Index Optical Fibre
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Verfügbare Modellvariationen

Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen

Specification

Value

Core Diameter

100 ± 3 µm

Cladding Diameter

110 ± 3 µm

Coating Diameter

140 ± 5 µm

Coating Concentricity

≥ 80%

Crimp & Cleave Compatible

No

Fibre Type

Multimode Step-Index

Numerical Aperture (NA)

0.22

Attenuation @ 850 nm

≤ 12 dB/km

Water Content

Low OH (low hydroxyl)

Operating Temperature

–65 °C to +300 °C

Short-Term Temp. Excursions

Up to 400 °C (temporary)

Short-Term Bend Radius

≥ 9 mm

Long-Term Bend Radius

≥ 14 mm

Proof Test Level

≥ 100 kpsi (0.689 GPa)

Order Part Number

CF04406-11

Product Code

TCL-MA100H

Available Options

Cladding diameter, connectorisation, core diameter, metallisation, numerical aperture, proof test level

Hinweis: Mit Polyimid beschichtete Glasfasern können je nach Anwendung und Umgebung im Dauerbetrieb bis etwa 300 °C und kurzzeitig bis etwa 400 °C eingesetzt werden.

FAQs

für 100 µm Multi-mode Step-Index PYROCOAT® Low OH Optical Fibre

Diese Faser wird in medizinischen, industriellen und wissenschaftlichen Systemen eingesetzt, die eine zuverlässige Lichtübertragung bei hoher Leistung oder hohen Temperaturen erfordern. Typische Anwendungen sind Laserchirurgie, medizinische Lasergeräte, Laserschweißen und -schneiden, Hochintensitätsbeleuchtung, Strahlungsanalyse und Spektroskopie vom sichtbaren Bereich bis zum nahen IR.

Low OH bedeutet, dass das Siliciumdioxid einen sehr geringen Hydroxylgehalt aufweist. Das ist wichtig, weil Hydroxylverunreinigungen die Absorption bei infraroten Wellenlängen erhöhen. Durch den reduzierten OH-Gehalt erreicht die Faser eine geringere Dämpfung im Nahinfrarotbereich und überträgt IR-Licht effizienter.

Ja, die Faser kann sichtbares Licht übertragen und eignet sich für Anwendungen wie die Spektroskopie vom sichtbaren Bereich bis zum NIR. Für tiefes UV unterhalb von etwa 400 nm ist sie jedoch nicht ideal. Für UV-spezifische Anwendungen ist in der Regel eine High-OH- oder UV-optimierte Faser die bessere Wahl.

Die Faser hat eine numerische Apertur von 0,22. Dadurch besitzt sie einen relativ großen Akzeptanzwinkel, was die Einkopplung von Licht aus Lasern, LEDs oder anderen Quellen in die Faser erleichtert. In der Praxis vereinfacht das die Ausrichtung und verbessert die Lichterfassung in Sensorik- und Beleuchtungsaufbauten.

Ein 100-µm-Kern bietet eine einfachere Ausrichtung, einen höheren Lichtdurchsatz und eine geringere Leistungsdichte als Fasern mit kleinerem Kern. Das kann die Robustheit bei Anwendungen zur Übertragung hoher Leistungen verbessern und die Integration erleichtern, wenn eine hochpräzise Ausrichtung nur schwer umzusetzen ist.

Die PYROCOAT®-Polyimidbeschichtung ist für Umgebungen ausgelegt, die die Grenzen standardmäßiger acrylatbeschichteter Fasern überschreiten. Sie ermöglicht einen Dauerbetrieb bis 300 °C und toleriert kurzzeitige Spitzen bis etwa 400 °C, wodurch die Zuverlässigkeit der Faser in heißen industriellen oder medizinischen Umgebungen erhalten bleibt.

Für den Langzeiteinsatz beträgt der empfohlene minimale Biegeradius 14 mm. Bei kurzfristiger Handhabung oder Installation kann die Faser Biegungen bis zu einem Radius von etwa 9 mm tolerieren. Engere Biegungen können die Verluste erhöhen oder das Risiko mechanischer Schäden steigern.

Diese Faser ist nicht mit einer Crimp-and-Cleave-Terminierung kompatibel. Üblicherweise wird sie mit einem Epoxy-and-Polish-Verfahren konfektioniert, bei dem die Faser in eine Ferrule eingeklebt und die Endfläche poliert wird. Für eine einfachere Integration sind gegebenenfalls auch vorkonfektionierte Steck­verbinderoptionen erhältlich.

Ja. Die Faser verwendet Silicaglas und eine Polyimidbeschichtung, die beide für viele medizinische und biomedizinische Anwendungen geeignet sind. Dadurch eignet sie sich für medizinische Laserübertragungs­systeme und andere klinische oder labortechnische Instrumente, bei denen Biokompatibilität wichtig ist.

Ja. Kundenspezifische Optionen können Änderungen bei Kerndurchmesser, Manteldurchmesser, numerischer Apertur, Konfektionierung, Metallisierung und Proof-Test-Niveau umfassen. Diese Optionen helfen dabei, die Faser an spezifische mechanische, optische oder verpackungstechnische Anforderungen anzupassen.