Simplex 3.0 mm Cable 1000 µm HCS® Step-Index

Dieses simplex 3,0-mm-Glasfaserkabel verwendet eine außergewöhnlich große 1000-µm-Hard-Clad-Silica-(HCS)-Stufenindex-Multimodefaser für industrielle optische Verbindungen. Es ist für die Datenkommunikation über kurze Distanzen in Fabriken, Produktionsanlagen und anderen anspruchsvollen Umgebungen ausgelegt. Das Kabel kombiniert eine eng gepufferte Faser, eine Aramidgarn-Verstärkung und einen robusten Polyurethan-Außenmantel für einen hohen mechanischen Schutz.

Diese Konstruktion erhöht die Beständigkeit gegen Biegebeanspruchung, Abrieb sowie den Kontakt mit Ölen und Chemikalien, wie sie in industriellen Umgebungen üblich sind. Mit seinem weiten Betriebstemperaturbereich von -40 °C bis +80 °C arbeitet es sowohl bei Kälte als auch bei Hitze zuverlässig. Das Großkerndesign erleichtert außerdem die optische Kopplung mit einfachen LED-basierten Sendern und anderen industriellen optischen Geräten. Dadurch eignet es sich hervorragend für die Fabrikauto­mati­sierung, Maschinenverbindungen und optische Sensornetzwerke. Insgesamt bietet es eine zuverlässige und einfach zu installierende Glasfaserlösung für robuste Anwendungen.

Simplex 3.0 mm Cable 1000 µm HCS® Step-Index

Das AC01287-15 ist ein robustes simplex Glasfaserkabel für raue industrielle Umgebungen. Mit einer 1000 µm Hard-Clad Silica (HCS) Stufenindex-Multimodefaser als Basis bietet es eine praxisgerechte Lösung für optische Kommunikation über kurze Distanzen, bei der es vor allem auf Langlebigkeit und einfache Handhabung ankommt.

Sein widerstandsfähiger 3,0-mm-Polyurethanmantel, verstärkt durch Zugentlastungselemente aus Aramidgarn, schützt die Faser vor Zugkräften, Abrieb und chemischer Belastung. Das Großkerndesign vereinfacht zudem die Kopplung mit LED-basierten Sendern und anderen optischen Großkernkomponenten und ist damit eine starke Wahl für die Fabrikauto­mati­sierung, Maschinenverbindungen und Sensorsysteme.

Eigenschaften

  • 1000-µm-Großkernfaser – Ermöglicht eine effiziente Lichtkopplung mit kostengünstigen optischen Sendern und bietet größere Toleranzen bei der Installation
  • Hard-Clad Silica (HCS)-Konstruktion – Kombiniert einen Silicakern mit einer robusten Ummantelung für hohe mechanische Leistungsfähigkeit in industriellen Umgebungen
  • Eng gepufferte 3,0-mm-Ausführung – Verbessert das Handling und schützt die Faser vor Abrieb und mechanischer Einwirkung
  • Aramidgarn-Verstärkung – Bietet hohe Zugfestigkeit zur Unterstützung beim Einziehen und Installieren des Kabels
  • Robuster Polyurethanmantel – Beständig gegen Schnitte, Öle und Chemikalien für langfristige Haltbarkeit unter rauen Bedingungen
  • Weiter Betriebstemperaturbereich – Unterstützt einen zuverlässigen Einsatz von -40 °C bis +80 °C
  • Simplex-Einzelfaserformat – Ideal für unkomplizierte industrielle Punkt-zu-Punkt-Glasfaserverbindungen

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für Simplex 3.0 mm Cable 1000 µm HCS® Step-Index

Simplex 1000 µm Step-Index 3.0 mm HCS Fibre Optic Cable Datasheet
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Verfügbare Modellvariationen

Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen

Specification

Value

Attenuation @ 850 nm

≤ 10 dB/km

Fibre Core

1000 µm Hard-Clad Silica (HCS) multimode, 0.37 NA, Low OH (part no. CF01493-15)

Installation Load (maximum)

125 lb (555 N)

Operating Load (maximum)

65 lb (290 N)

Minimum Bend Radius (install)

170 mm

Minimum Bend Radius (operating)

120 mm

Operating Temperature

-40 to +80 °C

Storage Temperature

-40 to +80 °C

Order by Part Number

AC01287-15

Product Description Code

HCP-M1000T-C01US

Hinweis: Betriebstemperaturbereiche sind allgemeine Richtwerte. Für extreme Umgebungen können spezielle Kombinationen aus Faserbeschichtung und Mantelmaterial empfohlen werden, um eine optimale Langzeitleistung sicherzustellen.

FAQs

für Simplex 3.0 mm Cable 1000 µm HCS® Step-Index

HCS-Faser verwendet einen reinen Silicakern, der durch eine harte Polymerummantelung geschützt ist. Im Vergleich zu Standard-Glasfasern bietet diese Konstruktion eine höhere mechanische Robustheit und eine bessere Beständigkeit gegenüber Belastungen bei der Handhabung und engeren Biegeradien. Sie verbindet die optischen Vorteile eines Glaskerns mit der Widerstandsfähigkeit, die für anspruchsvolle industrielle Umgebungen erforderlich ist.

Dieser Kabeltyp eignet sich besonders gut für die industrielle Datenkommunikation über kurze Distanzen. Typische Anwendungen sind Verbindungen in der Fabrikauto­mati­sierung, industrielles Ethernet oder serielle Verbindungen über optische Konverter, Maschinenverbindungen und optische Sensorsysteme in rauen, vibrationsintensiven oder chemisch belasteten Umgebungen.

Ein 1000-µm-Kern erfordert in der Regel Steck­verbinder und Sender, die für Großkernfasern ausgelegt sind. Gängige Optionen sind SMA- oder ST-Steck­verbindertypen für 1-mm-Fasern sowie LED-basierte optische Module, die bei sichtbaren roten oder nahinfraroten Wellenlängen wie 650 nm oder 850 nm arbeiten. Damit Ausrichtung und Signalübertragung korrekt funktionieren, ist es wichtig, Steck­verbinder und Transceiver auf die Fasergröße abzustimmen.

Der große Stufenindex-Multimodekern macht die Lichtkopplung einfach und robust, erhöht aber im Vergleich zu Fasern mit kleinerem Kerndurchmesser auch die modale Dispersion. In der Praxis ist das Kabel dadurch ideal für kurze bis mittlere Distanzen, typischerweise von einigen zehn bis zu einigen hundert Metern, abhängig von Anwendung und Datenrate. Im Vordergrund stehen Robustheit und einfache Handhabung statt einer hochbandbreitigen Übertragung über große Entfernungen.

Das Kabel ist für eine maximale Installationszuglast von 125 lb (555 N) und eine maximale Betriebszuglast von 65 lb (290 N) ausgelegt. Sein minimaler Biegeradius beträgt 170 mm bei der Installation und 120 mm im Betrieb. Diese Werte helfen, die Faser beim Einziehen und im laufenden Einsatz vor Beschädigungen zu schützen.

Ja. Das Kabel ist für anspruchsvolle Umgebungen ausgelegt und kann bei -40 °C bis +80 °C betrieben werden. Seine HCS-Faserkonstruktion und der Polyurethan-Außenmantel sorgen für Beständigkeit gegen Abrieb, Öle und viele Industriechemikalien und machen es damit zur passenden Lösung für Fertigungsbereiche, Maschinenumgebungen und andere robuste Installationen.

HCS-Großkernfasern lassen sich in der Regel einfacher konfektionieren als herkömmliche Glasfasern mit kleinem Kerndurchmesser. Sie werden häufig mit mechanischen Steck­verbindern unter Verwendung von Werkzeugen für Großkernfasern versehen, und auch die Feldkonfektionierung ist oft unkomplizierter, da die Ausrichtung weniger kritisch ist. Fusionsspleißen ist mit spezialisierten Geräten möglich, in industriellen Anwendungen ist jedoch die mechanische Konfektionierung üblicher.