FB2M5LRR LC-POF-Transceiver mit RSSI, 650 nm, 10–250 MBd, 50 m

Der FB2M5LRR ist ein optischer LC-Transceiver für die bidirektionale serielle Kommunikation über 2,2-mm-Kunststofflichtwellen­leiter. Er vereint einen 650-nm-RCLED-Sender, einen CMOS-Empfänger mit PIN-Diode und einen RSSI-Ausgang in einem kompakten Gehäuse für die Durchsteckmontage. Das Bauteil arbeitet mit Datenraten von 10 bis 250 Mbit/s und unterstützt eine maximale NRZ-Symbolrate von 250 MBd. Es eignet sich für 100Base-FX, EtherCAT, Sercos III, 200-Mbit/s-Verbindungen mit 8B/10B-Codierung sowie proprietäre FPGA- oder ASIC-Verbindungen. AC-gekoppelte Schnittstellenschaltungen ermöglichen die Anbindung an LVDS-, CML- und LVPECL-Logik, sofern die jeweiligen Anforderungen an Gleichtaktspannung und Terminierung eingehalten werden. Bei 250 Mbit/s ist über Stufenindex-POF eine Verbindungslänge von bis zu 50 m spezifiziert. Die tatsächlich erreichbare Entfernung hängt jedoch von der Datenrate und den Installationsbedingungen ab. Automatische Ruhefunktionen und ein analoger RSSI-Ausgang unterstützen das Energiemanagement im Bereitschaftsbetrieb und die Überwachung optischer Verbindungen in Industrieanlagen und Robotiksystemen.

FB2M5LRR LC-POF-Transceiver mit RSSI, 650 nm, 10–250 MBd, 50 m

Eigenschaften

  • LC-Gehäuse nach IEC 61754-20 mit Rastverbindung: Bietet eine kompakte, einrastende optische Schnittstelle.
  • 650-nm-RCLED mit integriertem CMOS-Treiber: Koppelt rotes Licht effizient in Kunststoff-Lichtwellen­leiter mit einer numerischen Apertur von 0,5 ein.
  • Datenraten von 10–250 Mbit/s: Unterstützt industrielles Ethernet und proprietäre serielle Kommunikationsverbindungen.
  • NRZ-Symbolrate bis 250 MBd: Ermöglicht die Übertragung von 200 Mbit/s Nutzdaten mit 8B/10B-Kodierung.
  • Kompatibel mit LVDS, CML und LVPECL: Lässt sich über geeignete AC-gekoppelte Netzwerke mit gängigen differenziellen PHY-, FPGA- und ASIC-Schnittstellen verbinden.
  • RSSI-Stromausgang: Wandelt in Verbindung mit einem Lastwiderstand die mittlere empfangene optische Leistung in ein analoges Signal zur Verbindungsüberwachung um.
  • Automatische Ruhefunktionen für Sender und Empfänger: Senken die typische Gesamtstromaufnahme im Ruhemodus auf 27 µA, wenn keine elektrischen und optischen Signale anliegen.
  • Empfängerempfindlichkeit bis −24 dBm: Bietet eine definierte Grundlage zur Berechnung des optischen Leistungsbudgets.
  • Betriebstemperaturbereich von −40 °C bis +85 °C: Ermöglicht den Einsatz unter industriellen Temperaturbedingungen.
  • Intern terminierter Empfängerausgang: Bietet einen differenziellen Abschluss von 100 Ω zwischen RD+ und RD−.
  • Integrierte Abschirmung und differenzielle Signalübertragung: Unterstützen ein gezieltes Leiterplattendesign zur Reduzierung von Übersprechen und externen Störeinflüssen.
  • LED-Klasse 1, RoHS-Konformität und MSL-2a-Einstufung: Bieten dokumentierte Angaben zu Sicherheit, Materialien und Handhabung.

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FB2M5LRR LC POF Transceiver Datasheet, Revision A
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Verfügbare Modellvariationen

Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen

Allgemeine Spezifikationen

SpezifikationWert

Teilenummer

FB2M5LRR

Produkttyp

Bidirektionaler LC-Lichtwellen­leiter-Transceiver mit RSSI

Steck­verbinder und Gehäuse

LC, konform mit IEC 61754-20, schwarz, Rastverbindung

Faserschnittstelle

2,2-mm-POF-Kabel; charakterisiert mit Stufenindex-POF mit 1 mm Kerndurchmesser und einer numerischen Apertur von 0,5

Lichtquelle des Senders

650-nm-RCLED mit integriertem CMOS-Treiber

Datenrate

10–250 Mbit/s; maximale NRZ-Symbolrate von 250 MBd

Beispiele für codierte Verbindungen

100 Mbit/s mit 4B/5B bei 125 MBd; 200 Mbit/s mit 8B/10B bei 250 MBd

Spezifizierte Übertragungsdistanz

50 m über Stufenindex-POF bei 250 Mbit/s, abhängig von Datenrate und Installationsbedingungen

Versorgungsspannung

3,0–3,6 V; typisch 3,3 V

Elektrische Schnittstellen

LVDS, CML und LVPECL über geeignete AC-gekoppelte Schaltungen

Empfängerterminierung

Interne differenzielle 100-Ω-Terminierung zwischen RD+ und RD−

Senderterminierung

Externe differenzielle 100-Ω-Terminierung zwischen TD+ und TD− erforderlich

Betriebstemperatur

-40 °C bis +85 °C

Typische Gesamtstromaufnahme im Ruhemodus

27 µA

RSSI

Strom proportional zur mittleren empfangenen optischen Leistung; Lastwiderstand im Beispiel: 10 kΩ

Allgemeine Maßtoleranz

±0,2 mm

Typische Anwendungen

Kommunikationsverbindungen in Industrie und Robotik, 100Base-FX, EtherCAT, Sercos III und proprietäre serielle Verbindungen

Elektrische und optische Kenndaten des Senders

ParameterSymbolMinimumTypischMaximumEinheit

Gleich­spannungsversorgung

VCC

3.0

3.3

3.6

V

Stromaufnahme im Betrieb

ICC

—

37

52

mA

Stromaufnahme im Ruhemodus

ISleep

—

20

40

µA

Datenrate

Baudrate

10

—

250

Mbit/s

Kapazität des Dateneingangs

CIN

—

—

5

pF

Widerstand des unsymmetrischen Dateneingangs

RIN

—

5

—

kΩ

Eingangs-Gleichtaktspannungsbereich

VIN-BIAS

GND + 0,8

—

VCC − 0,8

V

Eingangsspannungshub

VIN-SWING

100

—

1.200

mV

Erforderlicher differenzieller Spannungshub zum Aufwecken

Aufweckeingang

50

—

—

mV

Aufweckverzögerung

TWU

—

5

80

µs

Abschaltverzögerung der optischen Leistung

TOD

0.02

—

20

µs

Spitzenwellenlänge

λpeak

640

660

670

nm

Spektrale Bandbreite, FWHM

Δλ

—

23

30

nm

Mittlere optische Leistung

P

-10

—

-2.0

dBm

Optische Anstiegszeit, 20 % bis 80 %

tR

—

2.0

2.8

ns

Optische Abfallzeit, 20 % bis 80 %

tF

0.3

—

0.6

ns

Optische Modulationsamplitude

OMA

160

590

1.250

µW

Gesamt-Jitter

JTOT

—

—

1.6

ns

Elektrische und optische Eigenschaften des Empfängers

ParameterSymbolMinimumTypischMaximumEinheit

Gleich­spannungsversorgung

VCC

3.0

3.3

3.6

V

Datenrate

BR

10

—

250

Mbit/s

Stromaufnahme im Betrieb

ICC

18

22

30

mA

Stromaufnahme im Ruhemodus

IS

2

7

15

µA

Ausgangsimpedanz zwischen RD+ und RD−

ZDIFF

—

100

—

Ω

Gleichtakt-Offsetspannung

VOCM

1.15

1.25

1.35

V

Spitze-Spitze-Ausgangsspannungshub

VO-pp

325

400

500

mV

Differenzieller Ausgangsspannungshub

Vdiff

650

800

1.000

mV

Optische Empfangsempfindlichkeit

PIN

—

—

-24

dBm

Maximal zulässige optische Leistung

POL

—

—

-2

dBm

Anstiegszeit, 10 % bis 90 %

tR

—

0.4

1

ns

Abfallzeit, 90 % bis 10 %

tF

—

0.4

1

ns

Optische Leistung zum Wechsel in den Ruhemodus

PSL

-40

-31

—

dBm

Optische Leistung zum Aufwachen aus dem Ruhemodus

PWU

-28

—

-26

dBm

Verzögerungszeit bis zum Ruhemodus

TSD

—

2

—

s

Aufwachzeit aus dem Ruhemodus

TWU-SLEEP

—

100

—

µs

Empfänger-Jitter bei idealem Eingangssignal

JTOT

—

—

1.5

ns

Spannung am RSSI-Ausgang

VRSSI

0

—

VCC − 1,5

V

Empfindlichkeit des RSSI-Ausgangs

IRSSI/PIN

—

0.16

—

A/W

Beschreibung der Transceiver-Pins

PinFunktionsbereichFunktionSymbol

1

Sender

EMI-Abschirmung

GND

2

Sender

Negativer Signaleingang

TD−

3

Sender

Positiver Signaleingang

TD+

4

Sender

Masse

GND

5

Sender

3,3-V-Gleich­spannungseingang

VCC

6

Sender

Masse

GND

7

Empfänger

3,3-V-Gleich­spannungseingang

VCC

8

Empfänger

Masse

GND

9

Empfänger

Empfangssignalstärkeanzeige

RSSI

10

Empfänger

Negativer Datenausgang

RD−

11

Empfänger

Positiver Datenausgang

RD+

12

Empfänger

EMI-Abschirmung

GND

Normen- und Richtlinienkonformität

ParameterSymbolNormStufe

Einhaltung der Lagerungsanforderungen

MSL

J-STD-020

2a, Verarbeitungszeit von vier Wochen

Beschränkung gefährlicher Stoffe

RoHS

Richtlinie 2011/65/EU

Konform

Augensicherheit

—

IEC 60825-1

LED-Klasse 1

Absolute Grenzwerte

ParameterSymbolMinimumMaximumEinheit

Lagertemperatur

Tstg

-40

+85

°C

Betriebstemperatur

Top

-40

+85

°C

Löttemperatur

Tsld

—

+260

°C

Versorgungsspannung

VR

-0.5

3.6

V

Verpackungsinformationen

VerpackungsparameterWert

Bauteile pro Stange

25

Länge der Verpackungsröhre

450 mm

Breite der Verpackungsröhre

34,9 mm

Höhe der Verpackungsröhre

19,4 mm

Verpackungsröhren pro Beutel

10

Beutel pro Innenkarton

1

Länge des Innenkartons

588 mm

Breite des Innenkartons

147 mm

Höhe des Innenkartons

82 mm

Gesamtgewicht des gefüllten Innenkartons

1,95 kg

Bauteile pro Innenkarton

250

Innenkartons pro Umkarton

4

Länge des Umkartons

600 mm

Breite des Umkartons

310 mm

Höhe des Umkartons

195 mm

Gesamtgewicht des gefüllten Umkartons

8,10 kg

Bauteile pro Umkarton

1.000

Hinweise zur Charakterisierung und Handhabung

Die Charakterisierung von Sender und Empfänger deckt den gesamten Betriebstemperaturbereich von −40 °C bis +85 °C sowie eine Versorgungsspannung von 3,0–3,6 V ab. Sofern nicht anders angegeben, erfolgen Messungen bei maximaler Datenrate mit einem PRBS7-Muster bei 250 Mbit/s. Dabei wird die optische Leistung über mindestens 0,5 m Stufenindex-POF mit 1 mm Kerndurchmesser und einer numerischen Apertur von 0,5 eingekoppelt. Die Pins der EMV-Abschirmung sollten mit der Signalmassefläche der Leiterplatte verbunden werden. Beide Massepins des Senders müssen angeschlossen werden, da sie intern nicht miteinander verbunden sind.

Die Löttemperaturgrenze von +260 °C gilt für 10 Sekunden, nur einmalig und in einem Abstand von mindestens 2,2 mm vom Anschlussansatz. Absolute Grenzwerte kennzeichnen die Grenzen, jenseits derer Schäden auftreten können, und keine normalen Betriebsbedingungen. Der Transceiver eignet sich nicht für Infrarot- oder Dampfphasen-Reflowlöten. Der Staubschutzstopfen sollte beim Löten, Waschen und Trocknen eingesetzt bleiben. Alkoholbasierte Reinigungsmittel dürfen verwendet werden, Aceton, Ethylacetat, Phenol und ähnliche Lösungsmittel hingegen nicht. Für den ungeöffneten Feuchtigkeitsschutzbeutel ist eine Lagerfähigkeit von 24 Monaten bei unter 40 °C und unter 90 % relativer Luftfeuchtigkeit angegeben. Nach dem Öffnen beträgt die zulässige Verarbeitungszeit 672 Stunden bei unter 30 °C und unter 60 % relativer Luftfeuchtigkeit. Alternativ können die Bauteile in einem Trockenschrank bei unter 10 % relativer Luftfeuchtigkeit aufbewahrt werden.

FAQs

für FB2M5LRR LC-POF-Transceiver mit RSSI, 650 nm, 10–250 MBd, 50 m

Der elektrische und optische Signalpfad unterstützt Datenraten von 10 bis 250 Mbit/s. Die serielle Symbolrate hängt dagegen von der verwendeten Leitungscodierung ab. Ein Ethernet-Datenstrom mit 100 Mbit/s und 4B/5B-Codierung arbeitet mit 125 MBd, während eine Nutzdatenrate von 200 Mbit/s bei 8B/10B-Codierung 250 MBd erfordert. Damit bilden 250 MBd die praktische Obergrenze der Symbolrate für die vorgesehenen NRZ-Anwendungen. Bei der Auswahl eines PHY- oder FPGA-Transceiver-Ports sollten Entwickler die codierte Leitungsrate prüfen, statt sich allein am Nutzdatendurchsatz zu orientieren. Eine Auslegung, die nach der Codierung 250 MBd überschreitet, liegt außerhalb des charakterisierten Betriebsbereichs.

Ja, bei 250 Mbit/s ist über Stufenindex-POF eine Reichweite von 50 m spezifiziert. Die tatsächlich erreichbare Entfernung hängt jedoch von der gesamten Installation ab. Der Sender liefert eine mittlere optische Leistung von −10 bis −2 dBm. Die Empfängerempfindlichkeit beträgt −24 dBm, die maximal zulässige optische Eingangsleistung −2 dBm. Aus der Differenz zwischen minimaler Sendeleistung und Empfängerempfindlichkeit ergibt sich ein nominelles optisches Leistungsbudget von 14 dB, noch ohne Berücksichtigung von Steckerverlusten, Faserdämpfung, Biegungen, Verschmutzung, Alterung und Temperatureinflüssen. Das Leistungsbudget sollte daher anhand der tatsächlich eingesetzten Kabel und Steck­verbindungen berechnet werden. Die Serienhardware sollte außerdem über den gesamten geforderten Umgebungsbereich geprüft werden.

Die Datenpfade sollten in der Regel AC-gekoppelt werden, damit jede Seite die für ihre Schnittstelle erforderliche Gleichtaktspannung beibehalten kann. Der Empfänger liefert eine typische Ausgangsgleichtaktspannung von 1,25 V, einen typischen Spitze-Spitze-Ausgangshub von 400 mV und einen differenziellen Spannungshub von 800 mV. CML-Schaltungen arbeiten üblicherweise mit einem Gleichtaktpegel von 1,5 V, während die dargestellte LVPECL-Schaltung den Schnittstellenpegel über ein Widerstandsnetzwerk auf 2 V verschiebt. Zwischen RD+ und RD− ist intern ein 100-Ω-Abschluss vorhanden. TD+ und TD− benötigen dagegen einen externen differenziellen 100-Ω-Abschlusswiderstand. Bei niedrigeren Datenraten kann es erforderlich sein, die Kapazität der für den Hoch­geschwindig­keitsbetrieb verwendeten 100-nF-Koppelkondensatoren zu erhöhen.

Die Ruhefunktionen senken den Strombedarf im Bereitschaftsbetrieb. Beim Start der Datenübertragung nach einer inaktiven Phase müssen jedoch ihre Schaltzeiten berücksichtigt werden. Der Sender benötigt im Ruhemodus typischerweise 20 µA, der Empfänger 7 µA. Zusammen ergibt das einen typischen Ruhestrom von 27 µA. Die Aufwachverzögerung des Senders beträgt typischerweise 5 µs und kann bis zu 80 µs erreichen. Der Empfänger wechselt nach 2 Sekunden in den Ruhemodus und benötigt zum Aufwachen 100 µs. Seine Aufwachschwelle liegt zwischen −28 und −26 dBm. Protokolle mit Übertragungspausen benötigen möglicherweise eine Präambel, ein Leerlaufmuster oder eine andere Phase mit gültigen Signalen, bevor Nutzdaten angenommen werden.

Der RSSI-Pin liefert einen Strom, der von der mittleren optischen Leistung am Empfänger abhängt. Ein Widerstand zwischen RSSI und Masse wandelt diesen Strom in eine analoge Spannung um. In der Beispielschaltung zur Überwachung wird dafür ein 10-kΩ-Widerstand verwendet. Die typische RSSI-Empfindlichkeit beträgt 0,16 A/W, und der verfügbare Spannungsbereich reicht von 0 V bis VCC minus 1,5 V. Ein ADC oder Komparator kann anhand dieses Signals eine allmähliche Verschlechterung der Verbindung, Verschmutzungen oder eine zu starke Faserbiegung erkennen, bevor der Datenempfang ausfällt. Die Schwellenwerte sollten an der fertigen Baugruppe kalibriert werden, da RSSI zur Überwachung des Verbindungszustands und nicht zur präzisen Messung der optischen Leistung vorgesehen ist.

Die Pins 1 und 12 sollten die EMV-Abschirmungen direkt mit der Signalmassefläche verbinden. Auch beide Massepins des Senders müssen angeschlossen werden, da sie intern nicht miteinander verbunden sind. Eine durchgehende, induktivitätsarme Massefläche hilft, das Übersprechen vom Sender zum Empfänger und externe Störeinflüsse zu begrenzen. TD+/TD− und RD+/RD− sollten als impedanzkontrollierte Differenzpaare mit kurzen, längenangepassten Leiterbahnen geführt werden. Die Abblockkondensatoren der Versorgung sollten nahe an den jeweiligen Versorgungspins sitzen. Auch die empfohlene Filterung sollte nicht weit vom Transceiver entfernt platziert werden. Der externe 100-Ω-Abschlusswiderstand des Senders sollte ebenfalls so angeordnet sein, dass Stichleitungen und Impedanzsprünge möglichst gering bleiben.

Das Bauteil ist für kontrollierte Lötprozesse vorgesehen und eignet sich nicht für Infrarot- oder Dampfphasen-Reflowlöten. Die maximal zulässige Löttemperatur beträgt 260 °C für 10 Sekunden. Sie darf nur einmal und in einem Abstand von mindestens 2,2 mm vom Anschlussansatz angewendet werden. Gemäß der Einstufung MSL 2a beträgt die zulässige Verarbeitungszeit nach dem Öffnen des Feuchtigkeitsschutzbeutels 672 Stunden bei unter 30 °C und unter 60 % relativer Luftfeuchtigkeit. Alternativ ist eine Trockenlagerung bei unter 10 % relativer Luftfeuchtigkeit möglich. Der Staubschutzstopfen sollte beim Löten, Reinigen und Trocknen eingesetzt bleiben. Alkoholbasierte Reinigungsmittel sind zulässig; Aceton, Ethylacetat, Phenol und ähnliche Lösungsmittel sollten jedoch nicht im Prozess verwendet werden.