PMA1101 – DC/AC-Bahninverter 510 VDC auf 230 VAC / 50 Hz

Der PMA1101-Bahninverter ist ein lüfterloser DC/AC-Stromwandler für den Einbau in Schienenfahrzeuge. Er arbeitet mit einem Eingangsspannungsbereich von 400–600 VDC, bei einer nominalen Eingangsspannung von 510 VDC, und erzeugt einen einphasigen 230-VAC-Ausgang. Sein reiner Sinusausgang weist einen gesamten Oberwellengehalt von weniger als 2 % auf und eignet sich damit für AC-Verteilungs­systeme, die eine kontrollierte Wellenform erfordern. Der Inverter liefert eine nominale Scheinleistung von 3.000 VA; ein Betrieb bis 3.600 VA ist innerhalb der definierten thermischen Derating-Grenzen möglich. Ein galvanisch getrennter Steuereingang ermöglicht das ferngesteuerte Schalten des AC-Ausgangs, während ein potenzialfreies Relais und eine grüne Status-LED anzeigen, ob sich der Ausgang im Betriebsbereich befindet. Die lüfterlose Kühlung vermeidet Wartungsaufwand für interne Lüfter, allerdings müssen die vorgegebene Einbaulage und die erforderlichen Kühlabstände eingehalten werden. Elektrische, umgebungsbezogene und vibrationsrelevante Anforderungen für den Einbau in Schienenfahrzeuge sind unter anderem in EN 50155, EN 50121-3-2 und EN 61373 Kategorie 1, Klasse B festgelegt.

PMA1101 - DC/AC-Bahninverter 510 VDC auf 230 VAC / 50 Hz

Der PMA1101 ist ein DC/AC-Bahninverter zur Umwandlung einer nominalen 510-VDC-Strom­versorgung im Schienenfahrzeug in einen galvanisch getrennten einphasigen 230-VAC-Ausgang mit 50 Hz. Er ist für AC-Bord- und Hilfslasten ausgelegt, etwa für Steckdosen, USB-Ladesysteme und vergleichbare Geräte.

Seine lüfterlose Bauweise, der reine Sinusausgang mit weniger als 2 % THD und ein Wirkungsgrad von über 93 % unterstützen den Einsatz in Schienenfahrzeugen, in denen geringer Wartungsaufwand, hohe Signalqualität und ein kontrolliertes thermisches Verhalten wichtig sind. Das Gerät ist für geschützte Einbaubereiche vorgesehen und erfüllt zentrale Anforderungen für Schienenfahrzeuge, darunter EN 50155, EN 50121-3-2 und EN 61373 Kategorie 1, Klasse B.

Eigenschaften

  • Eingangsbereich 400–600 VDC: Unterstützt eine nominale 510-VDC-Bahnstrom­versorgung.
  • Einphasiger Ausgang 230 VAC, 50 Hz: Stellt eine standardmäßige AC-Bordstrom­versorgung für passagiernahe Lasten bereit.
  • Nominale Ausgangsleistung 3.000 VA: Liefert die spezifizierte kontinuierliche Scheinleistung für den Normalbetrieb.
  • Maximale Ausgangsleistung bis 3.600 VA: Ermöglicht den Betrieb mit höherer Leistung innerhalb der angegebenen thermischen Grenzen.
  • Reiner Sinusausgang mit THD unter 2 %: Versorgt empfindliche AC-Geräte mit einer kontrollierten Wellenform.
  • Galvanische Trennung: Trennt die DC-Eingangsseite vom AC-Ausgang und den Steuerschnittstellen.
  • Wirkungsgrad über 93 %: Reduziert Umwandlungsverluste unter nominalen Bedingungen.
  • Leerlaufaufnahme unter 20 W: Begrenzt die Leistungsaufnahme, wenn das Gerät ohne Ausgangslast eingeschaltet ist.
  • Lüfterlose Kühlung: Vermeidet den Austausch interner Lüfter und den damit verbundenen Wartungsaufwand.
  • Unterstützung beim Start kapazitiver Lasten: Nutzt einen kontrollierten Rampenverlauf, um kapazitive Lasten während des Startvorgangs aufzuladen.
  • Fernsteuereingang 55–165 VDC: Ermöglicht die Integration in einen 110-VDC-Fahrzeugsteuerkreis.
  • Potenzialfreies Statusrelais und LED-Anzeige: Bietet isolierte Fernstatusmeldung und lokale Betriebsanzeige.
  • Umfassende Schutzfunktionen: Deckt Überspannung, Unterspannung, Überlast, Kurzschluss, Überstrom und Übertemperatur ab.
  • Verpolschutz: Schützt die Eingangsstufe bei falschem DC-Anschluss.
  • Metallgehäuse nach IP20: Geeignet für geschützte elektrische Einbaubereiche in Schienenfahrzeugen.
  • Kein festgelegtes Intervall für vorbeugende Wartung: Die routinemäßige Betreuung beschränkt sich im Wesentlichen auf Inspektion und äußere Reinigung.

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PMA1101 Railway DC/AC Inverter Datasheet
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PMA1101 Railway Inverter User Manual, Revision 1.0
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FAQs

für PMA1101 – DC/AC-Bahninverter 510 VDC auf 230 VAC / 50 Hz

Ja, der PMA1101 ist für einen nominalen Eingang von 510 VDC ausgelegt und arbeitet in einem spezifizierten Bereich von 400–600 VDC. Für einen normalen Start sind mindestens 450 VDC erforderlich, während eine Unterspannungsbedingung den Inverter unterhalb der festgelegten Schwelle von 400 VDC abschaltet. Er startet automatisch neu, wenn sich die Eingangsspannung unter Berücksichtigung der angegebenen Toleranz auf etwa 430 VDC erholt. Am oberen Ende schaltet der Inverter oberhalb von 620 VDC ab und startet neu, wenn die Spannung wieder auf etwa 600 VDC zurückkehrt. Die Fahrzeug-Energiearchitektur sollte diese Start-, Abschalt- und Wiederanlaufschwellen daher berücksichtigen, anstatt nur den breiten Betriebsbereich zu betrachten.

Der Wert von 3.600 VA ist die maximale Scheinleistungsangabe und muss zusammen mit der Temperatur-Derating-Kurve betrachtet werden. Ein Dauerbetrieb mit bis zu 3.600 VA ist von der unteren Umgebungstemperaturgrenze bis etwa 45 °C definiert; darüber nimmt die zulässige Dauerleistung ab. Bei 70 °C liegt die Dauergrenze bei 1.800 VA. Lasten oberhalb der Dauerleistungskurve können weiterhin mit bis zu 3.600 VA betrieben werden, allerdings kann der Wärmeschutz den Ausgang vorübergehend abschalten und nach dem Abkühlen automatisch wieder einschalten. Bei der Auslegung sollten Ingenieure den Inverter auf die höchste zu erwartende Temperatur im Geräteraum und die dauerhaft anliegende Scheinleistung der Last dimensionieren, nicht allein auf deren kurzzeitige Spitzenlast.

Der Ausgang nutzt einen kontrollierten Spannungsanstieg, um kapazitive AC-Lasten beim Start zu unterstützen. Während die angeschlossene Kapazität geladen wird, kann es zu mehreren Startversuchen im Strombegrenzungsmodus kommen. Ein kurzzeitig verzögerter oder unterbrochener Start weist daher nicht zwangsläufig auf einen dauerhaften Fehler hin. Die Schutzfunktion schaltet den Inverter ab, wenn der Ausgangsstrom länger als etwa vier Sekunden über 34 A liegt oder 75 A überschreitet. Eine zu hohe kapazitive Last kann daher zu einer verriegelten Überstromabschaltung führen, die erfordert, das Steuersignal zunächst auf Low und dann wieder auf High zu schalten. Das kombinierte Einschaltverhalten aller angeschlossenen Ladegeräte und über Steckdosen versorgten Geräte sollte bei der Systemintegration überprüft werden.

Der PMA1101 verfügt über einen galvanisch getrennten Fernsteuereingang und ein potenzialfreies Output OK-Relais. Ein hohes Steuersignal über 50 VDC schaltet den 230-VAC-Ausgang ein; der definierte Bereich des Steuereingangs reicht von 55 bis 165 VDC. Für ein eindeutiges normales Abschalten sollte das Steuersignal auf unter 5 VDC abgesenkt werden, statt im Zwischenbereich zu verbleiben. Das Statusrelais ist für eine maximale Schaltspannung von 165 V und einen maximalen Strom von 0,5 A ausgelegt und wechselt seinen Zustand, wenn der Inverter in Betrieb ist und seine Ausgangsspannung im zulässigen Bereich liegt. Eine grüne LED auf der Unterseite liefert eine entsprechende lokale Anzeige bei Inbetriebnahme und Wartung.

Der Inverter muss vertikal nach oben ausgerichtet an einem geschützten Ort montiert werden, der für ein IP20-Gehäuse geeignet ist. Oberhalb und unterhalb der Kühlöffnungen ist jeweils ein Mindestabstand von 15 cm erforderlich, zusätzlich mindestens 5 cm hinter dem Kühlkörper. Diese Freiräume sind Teil des lüfterlosen thermischen Designs und müssen frei von Verdrahtung, Abdeckungen und Verunreinigungen bleiben, die die Wärmeabfuhr beeinträchtigen könnten. Der Schutzerdungspunkt muss sicher mit dem Zugchassis verbunden werden, und zwar so, dass sich die Verbindung unter Vibration nicht lösen kann. Auch mechanische Befestigungen, Kabelbiegeradien, der Zugang zu Steck­verbindern sowie die Vibrationsanforderung nach EN 61373 Kategorie 1, Klasse B müssen im Installationsdesign berücksichtigt werden.

Die Wiederanlaufreaktion hängt von der Art des Fehlers ab. Eingangsüberspannung, Eingangsunterschreitung und Übertemperatur führen dazu, dass der Inverter abschaltet und automatisch wieder anläuft, sobald Spannung oder Temperatur wieder im zulässigen Bereich liegen. Eine Ausgangsüberstrombedingung wird verriegelt, daher müssen Kurzschluss, Überlast oder eine zu hohe kapazitive Last zunächst beseitigt werden, bevor das 110-VDC-Ausgangssteuersignal auf Low und anschließend wieder auf High geschaltet wird. Status-LED und Relais verlassen ihren Normalzustand immer dann, wenn der Inverter abgeschaltet ist oder seine Ausgangsspannung außerhalb des spezifizierten Bereichs liegt. Wiederholt auftretende thermische Ereignisse deuten darauf hin, dass Dauerlast, Umgebungstemperatur oder der verfügbare Kühlpfad neu bewertet werden sollten.

Der Inverter führt gefährliche DC-Eingangs- und 230-VAC-Ausgangsspannungen, daher dürfen Installation und Service nur von Fachpersonal durchgeführt werden, das für das jeweilige elektrische Bahnsystem qualifiziert ist. Bevor Leiter berührt werden, müssen der DC-Eingang sowie alle Ausgangs- und Steuerkreise getrennt, geerdet und auf Spannungsfreiheit geprüft werden. Kondensatoren, die zur Hoch­spannungsinstallation gehören, müssen innerhalb von zwei Minuten nach Abschluss der Erdung auf unter 50 V entladen sein. Das Metallgehäuse ist nicht dafür vorgesehen, im Rahmen der routinemäßigen Wartung geöffnet zu werden, und die interne Eingangssicherung ist nicht durch den Kunden austauschbar. Es ist kein regelmäßiges Intervall für vorbeugende Wartung festgelegt, die äußeren Kühlflächen sollten jedoch sauber und frei von Hindernissen gehalten werden.