CT-2500TSP-NB6L-E 1310 nm DFB 40 km SFP Transceiver w. DDMI
- Technologie
- Glasfaser-Transceiver
- Partner
- Coretek
Das CT-2500TSP-NB6L-E ist ein schneller SFP-Transceiver für optische Netzwerke mit Datenraten von bis zu 2,5 Gbps. Er unterstützt Übertragungen über 40 km auf Singlemode-Faser mithilfe eines 1310-nm-DFB-Lasers und eignet sich damit sehr gut für SONET OC-48/STM-16 und vergleichbare Verbindungen mit hoher Bandbreite. Das kompakte, hot-pluggable Modul lässt sich nahtlos in Standard-SFP-Ports integrieren und ermöglicht eine schnelle Installation oder einen Austausch ohne Ausfallzeit.
Dank Digital Diagnostic Monitoring können Netzwerkingenieure Parameter in Echtzeit überwachen, etwa die optische Leistung oder die Modultemperatur, um eine optimale Link-Performance sicherzustellen und die Wartung zu vereinfachen. Der industrielle Temperaturbereich des Transceivers (-40°C bis +85°C) und seine robuste Bauweise gewährleisten einen zuverlässigen Betrieb auch in rauen oder Außenumgebungen, zum Beispiel in Straßenrandgehäusen oder in der Fabrik. Insgesamt bietet das CT-2500TSP-NB6L-E eine Kombination aus Multi-Rate-Flexibilität und großer Reichweite für moderne Telekommunikations- und Datenkommunikationsnetze.

Eigenschaften
- Multi-Rate bis 2,5 Gbps – Unterstützt OC-48/STM-16 und niedrigere Datenraten (z. B. OC-12, OC-3), sodass ein einziges Modul mehrere Netzwerkstandards abdecken kann.
- 1310-nm-DFB-Lasersender – Liefert eine stabile Ausgangsleistung für eine Reichweite von 40 km und sorgt so für zuverlässige Glasfaserverbindungen über große Distanzen.
- 40 km Reichweite über Singlemode-Faser – Geeignet für Metro- und Zugangsnetze, um entfernte Standorte ohne Signalregeneration zu verbinden.
- Digital Diagnostic Monitoring (DDMI) – Ermöglicht die Echtzeitüberwachung von Sendeleistung, Empfangsleistung, Temperatur und Spannung für proaktive Wartung und Fehlererkennung.
- Erweiterter Temperaturbereich (-40°C bis +85°C) – Industrietaugliches Design für einen zuverlässigen Betrieb in extrem kalten oder heißen Umgebungen.
- Duplex-LC-Optikschnittstelle – Verwendet einen Standard-LC-Steckverbinder für die einfache Integration in bestehende Singlemode-Glasfaserinfrastrukturen.
- Hot-pluggable SFP-Bauform – Vereinfacht Installation und Upgrades; Module können im Feld ausgetauscht werden, ohne die Geräte auszuschalten.
- MSA- und standardkonform – Entwickelt nach dem SFP Multi-Source Agreement sowie den relevanten SONET-/SDH-/Fibre-Channel-Spezifikationen und gewährleistet damit Interoperabilität und Sicherheit (Laserklasse 1, RoHS-konform).
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für CT-2500TSP-NB6L-E 1310 nm DFB 40 km SFP Transceiver w. DDMI
Verfügbare Modellvariationen
Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen
| Parameter | Value |
|---|---|
Form factor | SFP (Small Form-Factor Pluggable) transceiver module |
Data rate support | Up to 2.5 Gbps (OC-48/STM-16 line rate; backward compatible with OC-3/OC-12) |
Wavelength | 1310 nm DFB laser transmitter, PIN receiver (single-mode) |
Reach (distance) | 40 km over 9/125 µm single-mode fibre |
Fiber type | Single-mode fibre (duplex) |
Connector | Duplex LC optical connector |
Transmit power | Approx. -5 dBm to 0 dBm output power (typical) |
Receiver sensitivity | Better than -22 dBm for 2.5 Gbps (BER 1×10^-10) |
Digital diagnostics | Yes (supports DDMI per SFF-8472 standard) |
Operating temperature | -40 °C to +85 °C (industrial extended range) |
Supply voltage | 3.3 V DC |
Power consumption | < 1 W (typical) |
Standards compliance | SFP MSA compliant, SONET OC-48 IR-2/LR-1, SDH STM-16 L-16.2, RoHS compliant |
FAQs
für CT-2500TSP-NB6L-E 1310 nm DFB 40 km SFP Transceiver w. DDMI
Dieser Transceiver ist für SONET-OC-48- und SDH-STM-16-Verbindungen (2,488 Gbps) ausgelegt, unterstützt jedoch Multi-Rate. Das heißt, er kann auch mit niedrigeren Raten wie OC-12 (622 Mbps) oder OC-3 (155 Mbps) sowie mit vergleichbaren Datenkommunikationsstandards arbeiten, zum Beispiel 1,25 Gbps Gigabit Ethernet oder 2,125 Gbps Fibre Channel. Dank seiner Multi-Rate-Fähigkeit ist er flexibel in unterschiedlichen Netzwerkgeräten und für ältere Datenraten einsetzbar.
Das Modul erreicht über eine standardmäßige optische Singlemode-Faser (9/125 μm) Entfernungen von bis zu 40 Kilometern. Es nutzt einen DFB-Laser mit einer Wellenlänge von 1310 nm, der für Singlemode-Glasfaserverbindungen über große Distanzen optimiert ist. Um die vollen 40 km zu erreichen, sollte die Faserstrecke eine geringe Dämpfung aufweisen, wie sie für Singlemode typisch ist, und möglichst wenige Spleiße oder Steckverbinder enthalten, damit das Leistungsbudget eingehalten wird.
Ja, das CT-2500TSP-NB6L-E unterstützt Digital Diagnostic Monitoring (DDMI) gemäß dem Standard SFF-8472. Diese Funktion ermöglicht es dem Host-System, Modulparameter in Echtzeit auszulesen – etwa die optische Sendeleistung, die optische Empfangsleistung, den Laser-Bias-Strom, die Versorgungsspannung und die interne Temperatur. Diese Diagnosedaten unterstützen die vorbeugende Wartung und die Fehlersuche, da Ingenieure Probleme auf der Faserstrecke, etwa Signalverlust oder alternde Optiken, erkennen können, bevor es zu Ausfällen kommt.
Dieses Modell ist ein SFP für den industriellen Temperaturbereich und arbeitet zuverlässig von -40°C bis +85°C. Es eignet sich für Außeninstallationen oder unbeheizte Innenbereiche. Typische Einsatzorte sind zum Beispiel Geräteschränke von Basisstationen, Telekommunikationsgehäuse am Straßenrand oder Switches in Fertigungsumgebungen mit stark schwankenden Temperaturen. Design und Komponenten des Moduls sind darauf ausgelegt, diesen extremen Bedingungen ohne Leistungseinbußen standzuhalten.
Das Modul ist eine standardmäßige hot-pluggable SFP-Einheit. Für die Installation stecken Sie es einfach in einen freien SFP-Steckplatz ein und achten darauf, dass die Verriegelung nach oben zeigt; das Modul rastet dann hörbar ein. Das Host-Gerät sollte es sofort erkennen. Zum Entfernen oder Austauschen lösen Sie die Verriegelung, indem Sie sie nach unten klappen oder den Ausziehbügel nach außen ziehen, und ziehen das Modul anschließend vorsichtig heraus. Sie müssen den Switch oder Router dabei nicht ausschalten – dank Hot-Swap-Funktion können Module im laufenden Betrieb hinzugefügt oder ersetzt werden. Schützen Sie die Laseranschlüsse immer mit Staubschutzkappen, wenn keine Faser angeschlossen ist, und achten Sie darauf, das richtige Duplex-LC-Glasfaser-Patchkabel für die TX-/RX-Ports zu verwenden.
Ja. Das CT-2500TSP-NB6L-E entspricht dem SFP Multi-Source Agreement (MSA) und hält damit die branchenübliche Bauform sowie die elektrische Schnittstelle für SFP-Module ein. Dadurch kann es in jedem Switch, Router, Medienkonverter oder optischen Übertragungssystem eingesetzt werden, das generische SFP-Module für OC-48/STM-16 oder optische Schnittstellen der Gigabit-Klasse unterstützt. Prüfen Sie jedoch immer, ob das Betriebssystem oder die Firmware des Zielgeräts Optiken von Drittanbietern einschränkt; andernfalls sollte dieses SFP genauso funktionieren wie vergleichbare Module anderer Hersteller.
Dieser Transceiver verwendet einen hochempfindlichen Empfänger, in der Regel eine PIN-Photodiode mit Transimpedanzverstärker, um das eingehende optische 1310-nm-Signal zu erfassen. Die typische Empfangsempfindlichkeit liegt bei etwa -22 dBm bei 2,5 Gbps und einer BER von 1×10^-10. Bei einer typischen Sendeleistung von rund 0 dBm ergibt sich ein Link-Budget in der Größenordnung von 22 dB. Damit wird die angegebene Reichweite von 40 km unterstützt, ausgehend von einer Faserdämpfung von etwa 0,4 dB/km zuzüglich einer gewissen Reserve für Steckverbinder und Spleiße. Bei sehr langen oder älteren Faserstrecken, die sich der Grenze nähern, ist es wichtig, die Faserdämpfung zu messen, um sicherzustellen, dass das Link-Budget nicht überschritten wird.
Es ist in erster Linie für Telekommunikationsnetze ausgelegt (SONET/SDH mit 2,5 Gbps), kann dank seiner Multi-Rate-Fähigkeit aber auch in einigen Datennetzwerk-Anwendungen eingesetzt werden. So kann es beispielsweise Gigabit Ethernet-Datenverkehr (1,25 Gbps) über große Entfernungen übertragen, wenn Ihre Hardware ein nicht standardmäßiges 40-km-SFP für GigE unterstützt. Allerdings gibt es für 1,25-Gbps-Ethernet üblicherweise eigene 1310-nm-LX-SFP-Module mit Spezifikationen für 10 oder 20 km; der Einsatz dieses OC-48-Moduls für Gigabit schadet der Hardware nicht, erweitert jedoch einfach die Reichweite. Stellen Sie immer sicher, dass das Gerät das Modul erkennt und der Link mit der vorgesehenen Geschwindigkeit ausgehandelt wird.
DDMI steht für Digital Diagnostic Monitoring Interface. Im Grunde handelt es sich um dasselbe Konzept wie DDM (Digital Diagnostic Monitoring). Je nach Hersteller oder Dokumentation wird der eine oder der andere Begriff verwendet, beide beziehen sich jedoch auf die integrierte Diagnosefunktion des SFP-Moduls. Über diese Schnittstelle kann das Modul seine Betriebsparameter wie Temperatur, Spannung, optische Leistung usw. an das Host-Gerät melden, in der Regel über I²C. Kurz gesagt: DDMI/DDM ist eine Standardfunktion von SFP-Modulen „mit DDM“ wie diesem und verschafft Netzwerkverantwortlichen einen besseren Einblick in den Zustand der Glasfaserverbindung.
Bei SFPs mit großer Reichweite gibt es einige Punkte zu beachten: Verwenden Sie erstens immer Patchkabel und Verkabelung aus Singlemode-Faser; Multimode-Faser ist für Entfernungen von 40 km nicht geeignet. Zweitens ist der richtige Umgang mit den Steckverbindern wichtig – Sauberkeit ist bei optischen Verbindungen entscheidend, besonders über große Distanzen, bei denen die Signalpegel niedrig sind. Verwenden Sie saubere, staubfreie Schutzkappen und Reinigungswerkzeuge für Glasfaser. Prüfen Sie außerdem, ob die gesamte optische Dämpfung Ihrer Verbindung (Faserdämpfung plus Steckverbinder/Spleiße) innerhalb des Budgets des Moduls liegt. Und schließlich gilt wie bei jedem Lasergerät der Klasse 1: Blicken Sie nicht in die Faseranschlüsse, wenn das Modul in Betrieb ist, da unsichtbare Laserstrahlung die Augen schädigen kann. Abgesehen von diesen üblichen Vorsichtsmaßnahmen ist das Modul unkompliziert im Einsatz und passt seine Ausgangsleistung so an, dass Empfänger auf kürzeren Verbindungen nicht übersteuert werden (innerhalb seines Betriebsbereichs).







