CT-1250CSP-MB1R-A Copper RJ-45 100 m SFP Transceiver w. LOS/Auto Neg
- Technologie
- Glasfaser-Transceiver
- Partner
- Coretek
Der CT-1250CSP-MB1R-A ist ein Small Form-factor Pluggable (SFP)-Transceivermodul, das eine standardisierte RJ-45-Gigabit-Ethernet-Schnittstelle über Kupferverkabelung bereitstellt. Er wurde für Netzwerkgeräte mit SFP-Steckplätzen entwickelt und ermöglicht direkte 10/100/1000Base-T-Verbindungen bis 100 m, ohne dass separate Medienkonverter erforderlich sind. Das Modul unterstützt Auto-Negotiation und passt sich damit automatisch an Verbindungsgeschwindigkeiten von 10 Mbps, 100 Mbps oder 1 Gbps an. So ist die Kompatibilität mit einer Vielzahl von Netzwerkgeräten und bestehenden Infrastrukturen gewährleistet.
Eine integrierte LOS (Loss of Signal)-Funktion informiert das Hostsystem, wenn die Ethernet-Verbindung ausfällt, und hilft Netzwerkingenieuren dabei, Link-Probleme schnell zu diagnostizieren. Der CT-1250CSP-MB1R-A wurde gemäß den Gigabit-Ethernet-Standards IEEE 802.3 und der SFP MSA (Multi-Source Agreement) entwickelt und bietet Plug-and-Play-Interoperabilität mit einer Vielzahl von Switches und Routern. Mit seinem industriellen Betriebstemperaturbereich von -40 °C bis 85 °C eignet er sich für den Einsatz in rauen Umgebungen wie Telekommunikationsschränken im Außenbereich, auf Produktionsflächen oder in anderen temperaturkritischen Installationen.

Eigenschaften
- 1000BASE-T RJ-45-Schnittstelle – Ermöglicht direkte Kupfer-Ethernet-Verbindungen bis 100 m über Cat5e-/Cat6-Kabel für eine flexible Netzwerkanbindung.
- Auto-Negotiation (10/100/1000 Mbps) – Passt sich automatisch an die höchste unterstützte Geschwindigkeit an und gewährleistet so die Kompatibilität mit älteren 10-Mbps- und 100-Mbps-Geräten sowie eine optimale Link-Performance.
- LOS (Loss of Signal)-Anzeige – Meldet dem Host den Ausfall der Netzwerkverbindung, unterstützt eine schnelle Fehlerdiagnose und erhöht die Netzwerkzuverlässigkeit.
- Hot-Plug-fähiger SFP-Formfaktor – Ermöglicht das Einsetzen und Entfernen im laufenden Betrieb, ohne Geräte herunterzufahren, und vereinfacht so Upgrades und Wartung.
- Industrieller Temperaturbereich (-40 °C bis +85 °C) – Für einen zuverlässigen Betrieb in extremen Umgebungen und Außeninstallationen ausgelegt.
- Einzelne +3,3-V-Stromversorgung – Arbeitet mit der standardmäßigen Versorgung des SFP-Steckplatzes und erleichtert so die Integration in kompatible Netzwerkgeräte.
- IEEE-802.3-Konformität – Entspricht vollständig den Gigabit-Ethernet-Standards (IEEE 802.3ab für 1000Base-T und abwärtskompatibel zu 802.3u/802.3i) und gewährleistet so die Interoperabilität mit standardmäßiger Netzwerktechnik.
- Kompaktes All-in-One-Design – Integriert den RJ-45-Anschluss und die Transceiver-Elektronik in einem Modul, macht externe Konverter überflüssig und reduziert die Komplexität der Verkabelung.
Downloads
für CT-1250CSP-MB1R-A Copper RJ-45 100 m SFP Transceiver w. LOS/Auto Neg
Verfügbare Modellvariationen
Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen
| Specification | CT-1250CSP-MB1R-A (RJ45 Copper SFP) |
|---|---|
Ethernet Interface | RJ-45, 10/100/1000Base-T (auto-negotiation) |
Max Data Rate | 1.25 Gbps (Gigabit Ethernet line rate) |
Max Cable Distance | 100 m (328 ft) over Cat5e/Cat6 UTP cable |
Compatibility | SFP MSA compliant (works in standard SFP slots) |
LOS Function | Yes (Loss of Signal indication to host) |
DDM/DOM | Not supported (no digital diagnostics) |
Supply Voltage | +3.3 V DC (typical) |
Power Consumption | < 1 W (typical max. power draw) |
Operating Temperature | -40 °C to +85 °C (industrial range) |
Storage Temperature | -40 °C to +85 °C |
Form Factor | SFP (Small Form-factor Pluggable) module, metal housing |
Hot Plug Support | Yes, hot-swappable |
Standards | IEEE 802.3i (10BASE-T), 802.3u (100BASE-TX), 802.3ab (1000BASE-T) |
Compliance | RoHS compliant (lead-free) |
FAQs
für CT-1250CSP-MB1R-A Copper RJ-45 100 m SFP Transceiver w. LOS/Auto Neg
Ja, dieses Modul unterstützt Verbindungsgeschwindigkeiten von 10 Mbps, 100 Mbps und 1000 Mbps. Über Auto-Negotiation erkennt es die Geschwindigkeit des angeschlossenen Geräts und passt sie automatisch an. Das bedeutet: Sie können es auch in Netzwerken mit älteren Fast-Ethernet- (100 Mb) oder sogar 10-Mb-Geräten einsetzen, und das Modul reduziert die Geschwindigkeit entsprechend, um eine Verbindung herzustellen. Für den vollen Durchsatz von 1,25 Gbps müssen natürlich beide Enden Gigabit unterstützen. Gleichzeitig ist das Modul vollständig abwärtskompatibel zu niedrigeren Geschwindigkeiten und damit besonders flexibel einsetzbar.
Der CT-1250CSP-MB1R-A ist für die Standard-Kupferverkabelung im Ethernet ausgelegt. Er arbeitet mit Twisted-Pair-Kabeln der Kategorie 5e oder Kategorie 6 (oder besser). Die maximale Reichweite beträgt 100 Meter (ca. 328 Fuß) und entspricht damit der Standardgrenze für 1000BASE-T-Gigabit-Ethernet. In der Praxis ermöglicht jedes qualitativ hochwertige Cat5e-/Cat6-Kabel bis 100 m dem Modul die Kommunikation mit voller Gigabit-Geschwindigkeit. Eine spezielle Verkabelung über die übliche LAN-Verkabelung hinaus ist nicht erforderlich.
Ja, dieses Modell unterstützt LOS (Loss of Signal). Bei einem Kupfer-SFP-Modul bedeutet die LOS-Funktion in der Regel, dass das Modul dem Hostgerät melden kann, wenn am RJ-45-Port keine gültige Ethernet-Verbindung anliegt. Praktisch heißt das: Wenn das Kabel abgezogen ist oder das Gerät am anderen Ende ausfällt, ändert das Modul den LOS-Status entsprechend (häufig über den Ausgangspin des SFP in Richtung Host). Dadurch kann Netzwerkhardware einen Link-Ausfall schnell erkennen, um beispielsweise Alarme auszulösen oder auf redundante Verbindungen umzuschalten. Das ist eine nützliche Funktion für die Netzwerkzuverlässigkeit, besonders in kritischen Anwendungen.
Ja, das Modul ist vollständig hot-plug-fähig. Sie können es in einen SFP-Steckplatz einsetzen oder daraus entfernen, während der Switch oder Router eingeschaltet ist (achten Sie natürlich darauf, dass über diesen Port gerade kein Netzwerkverkehr läuft, um Unterbrechungen zu vermeiden). Eine besondere Einrichtung ist nicht erforderlich – es handelt sich um ein Plug-and-Play-Gerät. Das Hostgerät erkennt es in der Regel automatisch als 1000BASE-T-Schnittstelle. Achten Sie lediglich darauf, das Modul fest einzusetzen und den Verriegelungsbügel sicher zu schließen, damit die Verbindung stabil ist. Zusätzliche Treiber oder Konfigurationsschritte sind bei Standard-Netzwerkhardware nicht nötig.
Der CT-1250CSP-MB1R-A wurde so entwickelt, dass er der SFP Multi-Source Agreement (MSA) entspricht. Das bedeutet, dass er sowohl elektrisch als auch mechanisch dem Standard folgt, den die meisten Hersteller unterstützen. Grundsätzlich sollte er daher in jedem standardmäßigen SFP-Steckplatz für Gigabit-Ethernet funktionieren. Allerdings setzen einige Hersteller von Netzwerkgeräten auf einen Vendor-Lock oder verlangen herstellerspezifische Kodierungen für SFP-Module. Dieser Transceiver ist nicht an eine bestimmte Marke gebunden. Solange Ihr Switch also keine proprietären Einschränkungen erzwingt, funktioniert er problemlos. Es ist dennoch ratsam zu prüfen, ob Ihr Switch/Router SFPs von Drittanbietern zulässt. In den meisten offenen Systemen und industriellen Geräten wird das Modul ohne Probleme erkannt.
Dieses Modell ist für einen industriellen Temperaturbereich von -40 °C bis +85 °C ausgelegt. Das bedeutet, dass es auch unter rauen Bedingungen – von Außeneinsätzen bei Minusgraden bis hin zu Umgebungen mit hoher Hitze – ohne Leistungseinbußen zuverlässig arbeitet. Es eignet sich für industrielle Netzwerke, Schaltschränke am Straßenrand oder Fertigungsumgebungen, in denen Module mit kommerziellem Temperaturbereich an ihre Grenzen stoßen können. In puncto Zuverlässigkeit ist das Modul als Halbleiterbaustein ohne bewegliche Teile ausgeführt und entspricht den Industriestandards für Ethernet-Transceiver. Zudem ist es in der Regel nach Normen zu elektromagnetischen Störungen und zur Sicherheit zertifiziert (wie CE und FCC), und die RoHS-Konformität bedeutet, dass es in bleifreien Verfahren hergestellt wird. Die zu erwartende Lebensdauer (MTBF) ist bei SFP-Modulen üblicherweise sehr hoch und liegt oft bei vielen Hunderttausend Stunden.
Nein, das Modul selbst stellt keine PoE-Leistung bereit und nimmt auch keine PoE-Leistung auf. Es ist ein Transceiver, der ausschließlich zur Übertragung von Datensignalen ausgelegt ist. Standardmäßige SFP-Ports an Netzwerk-Switches sind reine Datenschnittstellen und nicht dafür vorgesehen, angeschlossene Geräte per PoE zu versorgen. Wenn Sie PoE über eine RJ-45-Verbindung benötigen, muss dies über den Port des Netzwerk-Switches oder einen PoE-Injektor/Midspan bereitgestellt werden – nicht über das SFP-Modul. Der CT-1250CSP-MB1R-A überträgt problemlos Daten über eine Verbindung, auf der PoE anliegt, erzeugt selbst jedoch kein PoE und wird auch nicht über PoE aus dem Kabel versorgt. Achten Sie daher bei der Netzwerkauslegung immer darauf, PoE bei Bedarf über den Switch oder Injektor einzuplanen – nicht über den SFP-Transceiver.
Alle Varianten dieser Serie sind kupferbasierte RJ-45-SFP-Transceiver für Gigabit Ethernet, unterscheiden sich jedoch leicht in ihrem Funktionsumfang. Der CT-1250CSP-MB1R-A ist die Vollausstattungsversion, die sowohl Auto-Negotiation unterstützt als auch ein LOS-Signal bereitstellt. Im Vergleich dazu unterstützt die Variante mit der Endung MK1R-A zwar Auto-Negotiation, verfügt jedoch nicht über die LOS-Anzeigefunktion. Die Variante SB1R-A wiederum bietet die LOS-Funktion, unterstützt aber keine Auto-Negotiation (das heißt, sie arbeitet wahrscheinlich mit festen 1000 Mbps). Damit vereint das Modell MB1R-A die Vorteile beider Funktionen (LOS + Auto-Negotiation) und ist damit die vielseitigste Lösung für allgemeine Anwendungen. Welche Variante die richtige ist, hängt davon ab, ob Ihre Anwendung eine LOS-Rückmeldung oder die Möglichkeit zur Verbindung mit 100 Mb/10 Mb benötigt. Der CT-1250CSP-MB1R-A deckt beide Anforderungen in einem einzigen Modul ab.







