CT-0155TSP-KBBL-E 1550 nm DFB 200 km SFP Transceiver w. DDMI

Der CT-0155TSP-KBBL-E ist ein optisches Small Form-Factor Pluggable (SFP)-Transceivermodul, das für Kommunikationsverbindungen mit extrem großer Reichweite über Singlemode-Glasfaser entwickelt wurde. Es nutzt einen 1550 nm DFB-Laser, um Glasfaserstrecken von bis zu 200 km zu unterstützen – weit über die typischen Reichweiten von SFP-Modulen hinaus und ohne zusätzliche Zwischenrepeater. Dank digitaler Diagnosefunktionen können Ingenieure wichtige Parameter wie optische Leistung und Modultemperatur in Echtzeit überwachen und so eine vorausschauende Wartung umsetzen. Der erweiterte Betriebstemperaturbereich (-40 °C bis +85 °C) gewährleistet eine zuverlässige Leistung in anspruchsvollen Umgebungen wie Außeninstallationen, Industrieanlagen oder Umspannwerken.

Da das Modul vollständig SFP-MSA-konform (Multi-Source Agreement) ist, lässt es sich nahtlos in Standard-SFP-Ports kompatibler Netzwerk- oder Teleprotection-Geräte integrieren. Dieser Transceiver eignet sich besonders für 2 Mb/s-Verbindungen (IEEE C37.94), wie sie in der Energieversorgungs-Kommunikation, in Teleprotection-Systemen und in anderen spezialisierten Datenverbindungen mit niedriger Datenrate und großer Reichweite eingesetzt werden, bei denen Entfernung und Zuverlässigkeit entscheidend sind.

CT-0155TSP-KBBL-E 1550 nm DFB 200 km SFP Transceiver w. DDMI

Eigenschaften

Mit einem leistungsstarken 1550 nm DFB-Laser, einem erweiterten Design für -40 °C bis +85 °C und digitaler Diagnoseüberwachung (DDMI) bietet dieser Transceiver eine ultrahohe Reichweite von 200 km und zuverlässige Leistung für kritische Kommunikationsverbindungen zu entfernten Standorten.

  • 200 km Reichweite über Singlemode-Glasfaser – Ermöglicht Kommunikationsverbindungen über sehr große Distanzen ohne Repeater und eignet sich ideal zur Anbindung entlegener Standorte oder Umspannwerke
  • 1550 nm DFB-Lasertechnologie – Sorgt für geringe Faserdämpfung und eine stabile Ausgangsleistung und gewährleistet so minimale Signalverluste über lange Strecken
  • Digitale Diagnoseüberwachung (DDMI) – Ermöglicht die Echtzeitüberwachung von TX-/RX-Leistung, Temperatur und Spannung für vorausschauende Wartung und eine schnelle Fehlerlokalisierung
  • Erweiterter Temperaturbereich (-40 °C bis +85 °C)Industrietaugliches Design für zuverlässigen Betrieb bei extremer Kälte, Hitze oder in Außenumgebungen
  • MSA-konformer SFP-Formfaktor – Standardmodul mit Hot-Swap-Funktion, passend für jeden MSA-kompatiblen SFP-Steckplatz, für einfache Integration und Austausch ohne Ausfallzeiten
  • Optischer Duplex-LC-Anschluss – Nutzt eine gängige Duplex-LC-Schnittstelle für einfache Glasfaserverkabelung und Kompatibilität mit standardmäßiger Singlemode-Glasfaserverkabelung
  • RoHS- und Laserklasse-1-konform – Erfüllt Umweltvorgaben (RoHS) und Lasersicherheitsstandards (IEC 60825 Klasse 1) und gewährleistet so einen sicheren Betrieb und weltweite Konformität
  • Unterstützung für IEEE C37.94 – Entwickelt für die Anbindung an optische 2.048 Mb/s C37.94-Verbindungen und gewährleistet Kompatibilität mit Teleprotection- und Legacy-Multiplexersystemen in Energieversorgungsnetzen

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CT-0155TSP-KBBL-E SFP Transceiver Datasheet
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Verfügbare Modellvariationen

Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen

ParameterValue

Part Number

CT-0155TSP-KBBL-E

Form Factor

SFP (Small Form-Factor Pluggable)

Data Rate

2.048 Mb/s (IEEE C37.94 standard)

Transmission Distance

Up to 200 km (single-mode fibre)

Tx Wavelength / Laser

1550 nm (DFB laser)

Rx Detector

APD photodiode (high-sensitivity receiver)

Optical Connector

Duplex LC

Digital Diagnostics

Yes (DDMI support)

Operating Temperature

-40°C to +85°C (extended industrial range)

Supply Voltage

3.3 V DC

Optical Output Power

0 to +5 dBm

Receiver Sensitivity

≤ -36 dBm (for BER < 1×10⁻⁹)

FAQs

für CT-0155TSP-KBBL-E 1550 nm DFB 200 km SFP Transceiver w. DDMI

Dieser Transceiver ist für spezialisierte Langstreckenverbindungen mit einer Datenrate von rund 2 Mb/s ausgelegt. Ein typischer Anwendungsfall sind Teleprotection- und Umspannwerks-Kommunikationssysteme in der Energieversorgungsbranche, in denen der Standard IEEE C37.94 verwendet wird, um Schutzrelais über Glasfaser zu verbinden. Er kann auch in anderen älteren PDH-/SDH-Tele­kommunikationssystemen oder in jeder Anwendung eingesetzt werden, die eine Datenverbindung mit niedriger Datenrate über sehr große Entfernungen (mehrere hundert Kilometer) über Singlemode-Glasfaser erfordert.

Der CT-0155TSP-KBBL-E kombiniert einen hochwertigen 1550 nm DFB-Laser mit vergleichsweise hoher optischer Ausgangsleistung mit einem hochempfindlichen APD-Empfänger (Avalanche Photodiode). Bei 1550 nm ist die Faserdämpfung gering, was hilft, Signalverluste über große Entfernungen zu minimieren. Die niedrige Datenrate von 2 Mb/s reduziert außerdem den Einfluss der Dispersion in der Faser erheblich, sodass das Signal ohne nennenswerte Verschlechterung weiter übertragen werden kann. Unter diesen Voraussetzungen – und bei verlustarmer Singlemode-Glasfaser sowie hochwertigen Spleißen/Steck­verbindern – kann das Modul bis zu 200 km ohne optische Verstärkung überbrücken. Es stellt im Wesentlichen ein sehr großes optisches Leistungsbudget bereit und ermöglicht dadurch extrem lange Verbindungen zwischen Standorten.

Mechanisch und elektrisch handelt es sich um ein MSA-konformes SFP-Modul, das in jeden Standard-SFP-Steckplatz passt. Damit der Transceiver jedoch korrekt funktioniert, muss das Host-Gerät die Datenrate von 2,048 Mb/s und das zugehörige Framing (IEEE C37.94 oder ähnlich) unterstützen. Im Gegensatz zu gängigen SFPs für Gigabit Ethernet oder OC-3 ist dieses Modul für eine deutlich niedrigere Bitrate ausgelegt. Viele allgemeine Netzwerkswitches oder Router unterstützen keine 2 Mb/s-SFP-Verbindungen, daher wird dieser Transceiver typischerweise in Spezialgeräten eingesetzt, etwa in Teleprotection-Terminals, Multiplexern oder Schnittstellenwandlern, die für C37.94- oder PDH-Optikschnittstellen ausgelegt sind. Prüfen Sie vor dem Einsatz immer, ob Ihr Gerät ein 2 Mb/s-SFP unterstützt.

Dieses Modul unterstützt DDMI-Funktionen (Digital Diagnostic Monitoring Interface) gemäß dem SFP-Standard. Es kann Echtzeitinformationen zu Parametern wie optischer Sendeleistung, optischer Empfangsleistung, Laservorspannstrom, Versorgungsspannung und Modultemperatur bereitstellen. Ingenieure können über das Host-Gerät auf diese Messwerte zugreifen, um die Fehlersuche zu erleichtern und den Zustand der Verbindung über längere Zeit zu überwachen. So lassen sich beispielsweise Alarme einrichten, wenn die empfangene optische Leistung abfällt oder die Modultemperatur einen Grenzwert überschreitet, was die vorbeugende Wartung der Glasfaserverbindung unterstützt.

IEEE C37.94 ist ein Standard für optische Kommunikation mit 2,048 Mb/s zum Schutz elektrischer Energieversorgungs­systeme (häufig zur Verbindung von Teleprotection-Relais mit Multiplexern verwendet). Ein C37.94-konformer Transceiver unterstützt die spezifische Datenrate und die optischen Eigenschaften, die diese Schutzrelaissysteme erfordern. Praktisch bedeutet das, dass dieses SFP in Geräte mit C37.94-Protokoll eingesetzt werden kann und eine kompatible optische Verbindung bereitstellt. Dadurch ist Interoperabilität gewährleistet – beispielsweise können Sie dieses Modul verwenden, um auf der einen Seite ein Schutzrelais und auf der anderen Seite eine C37.94-Schnittstelle an einem Kommunikationsmultiplexer zu verbinden, sodass beide zuverlässig miteinander kommunizieren. Das Design des Transceivers erfüllt mit Eigenschaften wie Jitter-Verhalten und Latenz die Anforderungen von Teleprotection-Signalen, die oft strenge Zeitvorgaben haben.

Ja. Der CT-0155TSP-KBBL-E ist für einen industriellen Temperaturbereich von -40 °C bis +85 °C spezifiziert. Das bedeutet, dass er mit Komponenten aufgebaut ist, die sowohl extremer Kälte im Winter als auch großer Hitze im Sommer sowie Temperaturschwankungen in Außengehäusen standhalten. Er eignet sich für den Einsatz in Außenschränken, Tele­kommunikationshäuschen am Straßenrand, Umspannwerken oder Produktionshallen. Das robuste Design des Moduls gewährleistet eine stabile Leistung selbst in Umgebungen mit starken Temperaturschwankungen – entscheidend für die Zuverlässigkeit in unternehmenskritischen Infrastrukturen.

Die Wellenlänge von 1550 nm wird für Glasfaserverbindungen über große Entfernungen gewählt, weil sie in Standard-Siliziumdioxidfasern eine geringere optische Dämpfung aufweist als kürzere Wellenlängen wie 1310 nm. Dadurch können Signale bei 1550 nm weiter übertragen werden, bevor die Faserdämpfung sie merklich abschwächt. Zusätzlich bietet ein DFB-Laser (Distributed Feedback) eine schmale spektrale Breite und eine stabile Wellenlänge, was die chromatische Dispersion über lange Strecken reduziert. DFB-Laser liefern zudem in der Regel höhere Ausgangsleistungen als einfache FP-Laser. In Kombination machen diese Eigenschaften einen 1550-nm-DFB-Laser zur idealen Wahl für ein Modul mit ultrahoher Reichweite: Er erzeugt ein starkes, stabiles optisches Signal, das sich über 200 km mit minimaler Dispersion und geringem Verlust übertragen lässt. Kurz gesagt: Der Einsatz eines 1550-nm-DFB-Lasers ist ein entscheidender Faktor, um die für die Zielanwendungen dieses Produkts erforderliche Reichweite und Zuverlässigkeit zu erreichen.

Trotz seiner hohen optischen Ausgangsleistung und großen Reichweite ist der Transceiver als Laserprodukt der Klasse 1 eingestuft, das heißt, er ist unter normalen Betriebsbedingungen augensicher (keine zugängliche schädliche Laserstrahlung). Er erfüllt die Lasersicherheitsnorm IEC 60825-1 sowie die relevanten Vorschriften der FDA 21 CFR. Das Modul ist außerdem so ausgelegt, dass es gängige EMI-/EMV-Standards erfüllt, etwa FCC Part 15 Class B und EN55022. Dadurch stört es keine anderen Geräte und kann sowohl in industriellen als auch in privaten Umgebungen eingesetzt werden. Zusätzlich ist die Einheit RoHS-konform, was bedeutet, dass sie ohne gefährliche Stoffe hergestellt wurde. All diese Konformitätsmaßnahmen stellen sicher, dass sich der Transceiver weltweit sicher und rechtskonform in Kommunikationssysteme integrieren lässt.