HCS® 400 µm 0.43 NA Stufenindex-Lichtwellen­leiter mit niedrigem OH-Gehalt

Diese 400-µm-Hard-Clad Silica (HCS) optical fibre wurde für eine robuste Leistung in anspruchsvollen industriellen und technischen Anwendungen entwickelt. Sie verfügt über einen polymerummantelten Silikakern, der eine hohe mechanische Festigkeit und Biegetoleranz bietet, sodass die Faser ihre Signalintegrität auch bei Verlegung durch enge Bereiche beibehält. Mit ihrem 0.43 NA step-index design kann die Faser Licht von LEDs und Lasern über große Winkel aufnehmen und übertragen, was die Ausrichtung vereinfacht und die Kopplungseffizienz verbessert. Der Silikakern wird mit einem geringen Gehalt an Hydroxyl-Verunreinigungen (Low OH) hergestellt, was insbesondere bei nahinfraroten Wellenlängen wie 850 nm zu einer niedrigen Dämpfung führt. Dadurch eignet sie sich für Datenverbindungen und Sensorik über größere Entfernungen als Standardfasern mit hohem OH-Gehalt. Typische Anwendungen sind die industrielle Datenkommunikation, optische Sensoren, spektroskopische Instrumente und die Laserlichtübertragung in medizinischen oder wissenschaftlichen Geräten. Die widerstandsfähige Polymerbeschichtung schützt den großen Kern vor Abrieb und Chemikalien und unterstützt zugleich eine einfache Crimp-and-Cleave-Konfektionierung vor Ort. So lassen sich Steck­verbinder schnell und zuverlässig direkt vor Ort installieren – ganz ohne Epoxidharz oder Polieren.

HCS® 400 µm 0.43 NA Stufenindex-Lichtwellenleiter mit niedrigem OH-Gehalt

Die HCS® 400 µm 0.43 NA Low OH optical fibre ist für Anwendungen ausgelegt, die eine hohe Lichtaufnahme, robuste Handhabung und zuverlässige Leistung in rauen Umgebungen erfordern. Ihr großer 400-µm-Silikakern und die harte Polymerummantelung verbinden die optischen Vorteile von Glas mit der Langlebigkeit und Praxistauglichkeit einer polymerummantelten Konstruktion.

Diese Faser eignet sich besonders für industrielle Kommunikation, Sensorik, Spektroskopie und Laserlichtübertragung, vor allem dort, wo Installateure von einfacher Kopplung, flexibler Verlegung und schneller Crimp-and-Cleave-Konfektionierung profitieren.

Eigenschaften

  • Großer 400-µm-Kern: Unterstützt einen hohen Lichtdurchsatz und eine einfachere Kopplung mit LEDs und Laserdioden.
  • Hohe numerische Apertur von 0,43: Nimmt Licht über einen großen Winkelbereich auf und ermöglicht so eine einfachere Ausrichtung und zuverlässige Signalerfassung.
  • Low-OH-Silikakern: Reduziert die Dämpfung im nahinfraroten Bereich, einschließlich typischer Anwendungen bei 850 nm und 1060 nm.
  • Harte Polymerummantelung: Erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Biegen, Quetschen und Verdrehen in anspruchsvollen Installationen.
  • Biegetolerantes Design: Hilft, die optische Leistung auch bei der Verlegung durch engere Bereiche aufrechtzuerhalten.
  • ETFE-Pufferschutz: Bietet Beständigkeit gegen Abrieb, Öle, Lösungsmittel und viele Industriechemikalien.
  • Großer Betriebstemperaturbereich: Ausgelegt für den Einsatz von -65 °C bis +125 °C.
  • Crimp & Cleave-Konfektionierung: Ermöglicht eine schnelle, epoxidfreie Steckerkonfektionierung vor Ort mit einfachen Werkzeugen.
  • Lange Lebensdauer: Robuste Materialien und eine widerstandsfähige Konstruktion tragen dazu bei, Wartungs- und Austauschintervalle zu reduzieren.

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HCS® 400 µm 0.43 NA Low OH Optical Fibre – Datasheet
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Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen

Category

Specification

Product Description

400 µm core, 0.43 NA, Low OH Step-Index Fibre

Core Diameter

400 ± 8 µm

HCS® Cladding Diameter

430 +5/–10 µm

Cladding Material

Hard-Clad Silica polymer (fluoroacrylate)

ETFE Buffer Diameter

730 ± 30 µm

Buffer Material

ETFE (thermoplastic polymer)

Crimp & Cleave Compatible

Yes (supports field crimp termination)

Core/Clad Offset

≤ 8.0 µm

Fibre Type

Multimode Step-Index (glass core)

Numerical Aperture (NA)

0.43 (High NA, wide acceptance angle)

Attenuation @ 850 nm

≤ 8 dB/km (typical, low-OH for NIR)

Water Content

Low OH (low hydroxyl content silica)

Operating Temperature

-65 °C to +125 °C

Short-Term Bend Radius

≥ 29 mm

Long-Term Bend Radius

≥ 47 mm

Proof Test Level

≥ 100 kpsi (0.689 GPa)

Order by Part Number

CF05578-03

Description Code

HCP-M0400T

Options Available

Buffer Colour, Buffer Diameter, Buffer Material, Proof Test level, and other customisations on request

Hinweise zur Spezifikation

  • Alle Abmessungen sind Nennmaße.
  • Low OH weist auf eine Optimierung für den Einsatz im sichtbaren bis nahinfraroten Bereich hin, ungefähr 600–1100 nm.
  • Für UV- bis sichtbare Anwendungen ist eine High OH-Version verfügbar.
  • Die Werte für den Biegeradius sind die minimal empfohlenen Radien, um übermäßige Verluste oder langfristige Schäden zu vermeiden.

FAQs

für HCS® 400 µm 0.43 NA Stufenindex-Lichtwellen­leiter mit niedrigem OH-Gehalt

HCS-Fasern verwenden eine harte Polymerummantelung über einem Silikaglas-Kern anstelle einer vollständig aus Glas bestehenden Mantelstruktur. Dadurch sind sie im praktischen Einsatz mechanisch robuster und widerstandsfähiger gegen Biegung und Quetschung. Außerdem ermöglicht dies eine einfache Crimp-and-Cleave-Konfektionierung, sodass Steck­verbinder schnell und ohne Epoxidharz angebracht werden können. Kurz gesagt: HCS-Faser kombiniert die optischen Vorteile eines Silikakerns mit der Robustheit und der einfacheren Handhabung eines polymerummantelten Designs.

Low OH bedeutet, dass der Silikakern einen reduzierten Gehalt an Hydroxylionen aufweist. Ein niedrigerer Hydroxylgehalt hilft, Absorptionsverluste im nahinfraroten Bereich zu verringern, wodurch sich die Faser besser für Wellenlängen wie 850 nm und 1060 nm eignet. Im Vergleich zu High-OH-Alternativen ermöglicht dies größere Übertragungsdistanzen oder eine verbesserte Signalstärke in Datenkommunikations- und Sensorikanwendungen.

Eine 0,43 NA ermöglicht es der Faser, Licht über einen großen Kegelwinkel aufzunehmen. Dadurch lässt sich Licht von LEDs oder Laserdioden leichter einkoppeln, selbst wenn die Ausrichtung nicht perfekt ist. Außerdem arbeitet die Faser in Installationen, bei denen mit gewissen Biegungen oder einer Divergenz der Lichtquelle zu rechnen ist, zuverlässiger und bietet damit mehr Flexibilität bei der Systemauslegung.

Ja, sie kann mit gängigen Steck­verbindertypen wie ST, SC, FC oder SMA verwendet werden, sofern kompatible Komponenten für 400 µm polymerummantelte Faser eingesetzt werden. Die Faser unterstützt die Crimp & Cleave-Konfektionierung, bei der der Steck­verbinder nach dem Abisolieren des Puffers auf die Ummantelung aufgecrimpt wird und das Faserende anschließend bündig getrennt wird. Dadurch entfallen Epoxidharz und Polieren, was die Konfektionierung vor Ort schneller und einfacher macht.

Dieser Typ großkerniger Step-Index-Multimode-Faser wird typischerweise für Kommunikationsanwendungen mit mittlerer Geschwindigkeit über kurze Distanzen, für analoge Übertragung, Sensorik und Lichtübertragung eingesetzt – nicht für Hoch­geschwindig­keitsnetzwerke über große Entfernungen. Sie eignet sich hervorragend für industrielle Verbindungen, Messtechnik, proprietäre Sensorsysteme und Anwendungen, die von einem großen Kern und robuster Handhabung profitieren. Ebenso kann sie für sichtbar ausgerichtetes Laserlicht oder Beleuchtung in wissenschaftlichen und medizinischen Geräten eingesetzt werden.

Die Faser ist für anspruchsvolle Einsatzbedingungen ausgelegt. Ihre harte Polymerummantelung und ein ETFE-Puffer schützen vor Abrieb, mechanischer Belastung und vielen Industriechemikalien. Zudem ist sie für einen großen Temperaturbereich von -65 °C bis +125 °C ausgelegt. Zusammen mit den Vorgaben für Biegeradien im kurz- und langfristigen Einsatz ist sie damit eine starke Wahl für Fabrikumgebungen, den Außeneinsatz und technisch anspruchsvolle Schwerlastanwendungen.

Nicht ganz. POF besitzt in der Regel einen vollständig aus Kunststoff bestehenden Kern und ist für kürzere Distanzen sowie Verbindungen mit geringerer Leistung ausgelegt. Diese HCS-Faser verwendet einen Silikaglas-Kern, der über längere Distanzen eine geringere Dämpfung und bessere Signalqualität bietet, während die Polymerummantelung weiterhin für mechanische Robustheit sorgt. In Bezug auf Handhabung und Leistung liegt sie damit zwischen typischer POF und konventioneller Glasfaser.

Ja. Die Faser kann bei Bedarf ummantelt, gebündelt oder in kunden­spezifische Kabelkonfektionen integriert werden. Dank ihrer robusten Konstruktion und optionalen Buffer-Varianten lässt sie sich an unterschiedliche Anforderungen bei Konfektionierung oder Kennzeichnung anpassen. Bei der Integration in Baugruppen sollten Installateure dennoch die angegebenen Biegeradien und Belastungsgrenzen einhalten, um die optische und mechanische Leistung zu erhalten.

Obwohl sich HCS-Fasern einfacher handhaben lassen als viele kleinere Tele­kommunikationsfasern, gelten weiterhin die üblichen bewährten Verfahren für den Umgang mit Glasfasern. Vermeiden Sie Biegungen unterhalb des empfohlenen Biegeradius, verwenden Sie bei der Konfektionierung geeignete Abisolierwerkzeuge und achten Sie auf einen sauberen Faserbruch für eine optimale optische Leistung. Wenn die Signalqualität nachlässt, prüfen und reinigen Sie Stecker und Faserendflächen mit geeigneten Glasfaser-Reinigungswerkzeugen. Unter normalen Betriebsbedingungen ist nur ein minimaler Wartungsaufwand erforderlich.