HCS® 300 µm 0.37 NA High-OH-Glasfaser

Diese Hard-Clad-Silica-Glasfaser (HCS) kombiniert einen Kern aus reinem Siliziumdioxid mit einer proprietären Polymerummantelung und ergibt so eine robuste Step-Index-Multimode-Faser für anspruchsvolle Umgebungen. Ihr 300-µm-Kern und die numerische Apertur von 0,37 vereinfachen die Einkopplung von Licht, auch von LEDs und VCSELs, und tragen so dazu bei, Systemkosten und -komplexität zu reduzieren. Zusätzliche ETFE-Pufferschichten erhöhen den Außendurchmesser auf etwa 650 µm und verbessern damit Handhabung, Abriebfestigkeit und chemischen Schutz. Die High-OH-Ausführung ist für sichtbare und nahinfrarote Wellenlängen wie 650 nm und 850 nm optimiert. Sie eignet sich hervorragend für industrielle Kommunikation, faseroptische Sensorik, Spektroskopie, Beleuchtung und Laserstrahlführung. Darüber hinaus unterstützt die Faser eine schnelle Crimp-and-Cleave-Feldkonfektionierung, wodurch Installation und Wartung unter rauen Betriebsbedingungen praxisgerechter werden.

HCS® 300 µm 0.37 NA High-OH-Glasfaser

Die CF01493-19 HCS® 300 µm 0,37 NA High OH Optical Fibre ist für Anwendungen ausgelegt, die eine Kombination aus optischer Leistung, Robustheit und einfacher Handhabung erfordern. Sie verfügt über einen Kern aus reinem Siliziumdioxid mit harter Polymerummantelung in einer Step-Index-Multimode-Ausführung sowie einen ETFE-Puffer für zusätzliche Haltbarkeit und chemische Beständigkeit.

Optimiert für sichtbare bis nahinfrarote Wellenlängen wie 650 nm und 850 nm, ist diese Faser eine praxisgerechte Wahl für industrielle Verbindungen, Sensorsysteme, Spektroskopiegeräte und Baugruppen zur Laserstrahlführung. Ihr großer Kern und die moderate numerische Apertur vereinfachen die Einkopplung aus gängigen Lichtquellen und sorgen zugleich für eine zuverlässige Leistung in anspruchsvollen Umgebungen.

Eigenschaften

  • Hohe mechanische Festigkeit: Hilft der Faser, Zugkräfte und Installationsspannungen zu widerstehen.
  • Biegeunempfindliche Leistung: Reduziert Signalverluste bei der Verlegung um engere Ecken.
  • Crimp-and-Cleave-Konfektionierung: Unterstützt eine schnelle Feldkonfektionierung ohne Epoxidharz oder Polieren.
  • Chemische Beständigkeit: ETFE-Pufferung und Polymerummantelung tragen zum Schutz vor Ölen, Lösungsmitteln und aggressiven industriellen Medien bei.
  • Breiter Betriebstemperaturbereich: Zuverlässiger Einsatz von –65 °C bis +125 °C.
  • Beständigkeit gegen Quetschen und Verdrehen: Die robuste Konstruktion widersteht mechanischer Belastung und bleibt dabei einsatzfähig.
  • Langzeitzuverlässigkeit: Für stabile Leistung im kontinuierlichen industriellen Einsatz ausgelegt.
  • Einfache Handhabung: Der gepufferte Durchmesser von ca. 650 µm erleichtert Technikern das Abisolieren, Greifen und Spalten.

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HCS® 300 µm 0.37 NA High OH Optical Fibre Datasheet (PDF)
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Verfügbare Modellvariationen

Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen

Specification

Value

Core Diameter

300 ± 6 µm

HCS® Cladding Diameter

330 +5 / –10 µm

ETFE Buffer Diameter

650 ± 30 µm

Core/Clad Offset

≤ 6.0 µm

Cladding Material

Fluoroacrylate polymer (HCS)

Buffer Material

ETFE

Fibre Type

Step-index multimode

Numerical Aperture (NA)

0.37

Attenuation @ 820 nm

≤ 12 dB/km

Water Content

High OH (for visible wavelength use)

Operating Temperature

–65 to +125 °C

Short-Term Bend Radius

≥ 15 mm

Long-Term Bend Radius

≥ 24 mm

Proof Test Level

≥ 150 kpsi (1.03 GPa)

Crimp & Cleave Compatible

Yes

Orderable Part Number

CF01493-19

Product Description Code

HCN-M0300T

Available Options

Buffer colour, buffer diameter, buffer material, cabling, connectors, custom NA

FAQs

für HCS® 300 µm 0.37 NA High-OH-Glasfaser

Eine HCS-Faser verwendet eine harte Polymerummantelung um einen Kern aus Quarzglas, im Gegensatz zu Standard-Vollglasfasern mit Glasummantelung. Dadurch ist die Faser mechanisch robuster und lässt sich vor Ort einfacher konfektionieren. Sie ermöglicht eine praxisgerechte Steckermontage per Crimptechnik, ohne die bei der Konfektionierung herkömmlicher Glasfasern üblicherweise erforderlichen Epoxid- und Polierprozesse. Der Kompromiss dabei: HCS-Fasern weisen typischerweise eine höhere Dämpfung und geringere Bandbreite als Fasern in Tele­kommunikationsqualität auf und eignen sich daher besser für robuste Kurzstreckenverbindungen als für Übertragungen über lange Distanzen.

Ein 300-µm-Kern erfasst deutlich mehr Licht als eine Faser mit kleinerem Kern, was Ausrichtung und Einkopplung erleichtert. Die numerische Apertur von 0,37 ermöglicht es der Faser, Licht über einen relativ großen Winkel aufzunehmen. Das verbessert die Toleranz gegenüber Fehljustierungen der Lichtquelle und hilft, die Übertragung auch unter praxisnahen Installationsbedingungen aufrechtzuerhalten. Zusammen machen diese Eigenschaften die Faser besonders geeignet für LEDs, VCSELs, Sensoren und industrielle Systeme, bei denen eine einfache Einkopplung und ein robuster Betrieb wichtiger sind als maximale Bandbreite.

Eine High-OH-Faser wird im Allgemeinen für den Einsatz im sichtbaren bis nahinfraroten Bereich bevorzugt, insbesondere etwa von 400 nm bis 900 nm, einschließlich gängiger Wellenlängen wie 650 nm und 850 nm. In diesem Bereich bietet sie gute Übertragungseigenschaften. Für längere infrarote Wellenlängen wie 1300 nm oder 1550 nm ist eine Low-OH-Faser in der Regel die bessere Wahl, da sie die Dämpfung in diesen Bereichen reduziert. Kurz gesagt: High-OH ist die richtige Option für Anwendungen im sichtbaren Bereich und bei 850 nm, während Low-OH für die Übertragung im tieferen Infrarot besser geeignet ist.

Diese Faser unterstützt einen einfachen Crimp-and-Cleave-Konfektionierungsprozess. Die Steckerferrule kann direkt auf die Faser aufgecrimpt werden, und der überstehende Kern wird anschließend bündig gespalten. Dadurch entfallen das Aushärten von Klebstoffen, Öfen und Polierschritte, sodass die Installation mit Handwerkzeugen schneller und einfacher wird. Das ist besonders vorteilhaft in industriellen und abgelegenen Umgebungen, in denen eine schnelle Feldkonfektionierung wichtig ist.

Ja. Die Faser ist für anspruchsvolle Umgebungen ausgelegt und kann im Bereich von –65 °C bis +125 °C betrieben werden. Sie toleriert kurzzeitige Biegeradien bis hinunter zu 15 mm und langfristige Biegeradien von 24 mm oder mehr, während die harte Polymerummantelung und der ETFE-Puffer die Beständigkeit gegen Quetschen, Verdrehen, Abrieb, Öle, Lösungsmittel und andere industrielle Belastungen verbessern. Diese Eigenschaften machen sie zu einer starken Wahl für raue Installationen mit hohen Anforderungen an eine lange Lebensdauer.

Typische Anwendungen sind industrielle Datenkommunikation, faseroptische Sensoren, Messtechnik, Spektroskopie, Beleuchtungs­systeme und Laserstrahlführung in medizinischen oder industriellen Geräten. Sie ist eine überzeugende Wahl überall dort, wo eine Multimode-Faser mit großem Kern für eine zuverlässige Übertragung über kurze bis mittlere Distanzen, eine unkomplizierte Konfektionierung und eine verlässliche Leistung unter rauen Bedingungen benötigt wird.

Nicht ideal. Mit einer Dämpfung von etwa 12 dB/km bei 820 nm und der bei einem Step-Index-Multimode-Design mit großem Kern zu erwartenden modalen Dispersion ist diese Faser für Kurzstrecken- bis mittlere Verbindungen und nicht für Hoch­geschwindig­keitskommunikation über große Distanzen ausgelegt. Sie eignet sich gut für Anwendungen über Dutzende oder Hunderte von Metern, für Übertragungen über mehrere Kilometer ist jedoch eine Standard-Multimode-Faser mit Gradientenindex oder eine Singlemode-Faser in der Regel besser geeignet.