ALM3 1310 nm 1 GHz 31 mW analoger DFB-Laser im Butterfly-Gehäuse
- Technologie
- Analoge optische Komponenten
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- AGx Technologies
Das analoge DFB-Lasermodul ALM3 1310 nm ist ein leistungsstarker faseroptischer Sender für die breitbandige analoge Kommunikation. Es ist mit einer Distributed-Feedback-Laserdiode mit hoher Linearität ausgestattet und eignet sich dadurch besonders für Vorwärtsstrecken in Kabelfernsehnetzen (CATV) und andere RF-over-fibre-Systeme, bei denen geringe Verzerrungen entscheidend sind. Im 14-poligen Butterfly-Gehäuse integriert das Modul wichtige Komponenten direkt im Inneren – darunter einen thermoelektrischen Kühler (TEC), einen Thermistor, einen optischen Isolator und eine Monitor-Photodiode – für einen stabilen und zuverlässigen Betrieb. Mit einer optischen Ausgangsleistung von bis zu 31 mW bei 1310 nm liefert das ALM3 ein starkes Signal, das auch größere Faserstrecken oder mehrere optische Aufteilungen ohne nennenswerte Verluste unterstützt.
Die Modulationsbandbreite von 1 GHz ermöglicht die direkte Übertragung breitbandiger analoger Signale über Glasfaser – zum Beispiel des gesamten Kabelfernseh-Kanalspektrums – ohne externe Modulation. Der integrierte TEC stabilisiert aktiv die Lasertemperatur und hält Wellenlänge und Ausgangsleistung auch bei wechselnden Umgebungsbedingungen konstant. Insgesamt ermöglicht dieses Modul eine rauscharme, verzerrungsarme analoge Signalübertragung in Telekommunikations-, Broadcast- und Messtechnik-Anwendungen, in denen Leistung und Stabilität besonders wichtig sind.

Eigenschaften
- Bis zu 31 mW Ausgangsleistung – Liefert ein starkes optisches Signal für größere Faserreichweiten oder die Verteilung auf mehrere Empfänger.
- Breite Modulationsbandbreite von 1 GHz – Unterstützt die breitbandige Übertragung analoger Signale (z. B. das gesamte CATV-Spektrum), ohne dass ein externer optischer Modulator erforderlich ist.
- DFB-Laserdesign mit hoher Linearität – Minimiert Verzerrungen bei analogen Mehrkanal-Übertragungen und erhält die Signalqualität in CATV- und RF-over-fibre-Verbindungen.
- 1310 nm Wellenlänge (O-Band) – Bietet eine geringe chromatische Dispersion in Standard-Singlemode-Fasern und ist ideal für Verbindungen über mittlere Distanzen mit hoher Signaltreue.
- 14-poliges Butterfly-Gehäuse mit TEC und Isolator – Integriert thermische Stabilisierung und optische Isolation, sorgt für eine konstante Ausgangsleistung und verhindert rückkopplungsbedingtes Rauschen bei Temperaturschwankungen.
- Interne Monitor-Photodiode – Ermöglicht die aktive Überwachung der Ausgangsleistung und eine Rückkopplungsregelung für eine dauerhaft stabile Laserleistung.
- Singlemode- oder PM-Faserpigtail – Mit integriertem Faserpigtail erhältlich (Standard-Singlemode oder optional polarisationserhaltend) für die einfache Einbindung in bestehende Fasernetze oder spezialisierte Aufbauten.
- Direkt modulierter DFB – Kann direkt mit einem analogen HF-Signal angesteuert werden, sodass kein separater externer Modulator nötig ist und das Systemdesign einfacher wird.
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für ALM3 1310 nm 1 GHz 31 mW analoger DFB-Laser im Butterfly-Gehäuse
Verfügbare Modellvariationen
Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
Zentralwellenlänge | 1310 nm (DFB-Laser) |
Optische Ausgangsleistung | Bis zu 31 mW (ca. +15 dBm) |
Analoge Modulationsbandbreite | 1 GHz (Kleinsignal-Bandbreite) |
Lasertyp | Gekühlte DFB-Laserdiode, direkt moduliert |
Gehäuseformat | 14-poliges Butterfly-Gehäuse (integrierter TEC, Isolator, Thermistor, Monitor-PD) |
Faser-Pigtail | Singlemode-SMF-28 (optional PM-Faser erhältlich) |
Steckverbinder | FC/PC standardmäßig (andere auf Anfrage, z. B. FC/APC) |
Betriebs-Gehäusetemperatur | 0 °C bis +70 °C (mit TEC-Regelung) |
Lagertemperatur | –40 °C bis +85 °C |
FAQs
für ALM3 1310 nm 1 GHz 31 mW analoger DFB-Laser im Butterfly-Gehäuse
Das ALM3-Modul ist für die breitbandige analoge faseroptische Übertragung ausgelegt und eignet sich daher ideal für CATV-Verteilnetze (Kabelfernsehen) und andere RF-over-fibre-Verbindungen. Typische Anwendungen sind CATV-Sender für die Vorwärtsstrecke, bei denen zahlreiche Fernsehsender oder HF-Signale über eine einzelne Faser übertragen werden, sowie analoge Signalrepeater, Telemetrie und breitbandige drahtlose Kommunikationssysteme, die eine hohe Linearität über optische Verbindungen erfordern. Kurz gesagt: Jede Anwendung, bei der breitbandige analoge HF- oder Videosignale über Glasfaser (bis etwa 1 GHz) mit geringer Verzerrung übertragen werden müssen, profitiert von diesem Modul.
Dieses Lasermodul verwendet eine DFB-Laserdiode (Distributed Feedback), die für Einfrequenzbetrieb und geringes Rauschen bekannt ist – entscheidend für eine hohe analoge Signaltreue. Das DFB-Design verhindert Modensprünge und reduziert den Frequenz-Chirp, was unter Modulation zu einem saubereren Signal führt. Zusätzlich integriert das ALM3 einen optischen Isolator, der Reflexionen blockiert, sowie eine TEC-basierte Temperaturstabilisierung, die die Lasertemperatur konstant hält. Gemeinsam sorgen diese Merkmale dafür, dass der Ausgang stabil und linear bleibt und Verzerrungen – etwa zusammengesetzte Verzerrungen zweiter oder dritter Ordnung in CATV-Anwendungen – selbst bei der Übertragung mehrerer analoger Kanäle minimiert werden. Die hohe Linearität des Lasers sorgt dafür, dass die Signalintegrität auch bei komplexer analoger Modulation über die gesamte Faserverbindung erhalten bleibt.
Das ALM3 ist für die direkte Modulation ausgelegt, daher ist kein externer Modulator erforderlich. Die Laserdiode kann mit einem analogen elektrischen Signal angesteuert werden, das einem DC-Biasstrom überlagert ist, und wandelt dieses direkt in ein moduliertes optisches Ausgangssignal um. Das vereinfacht die Systemarchitektur zum Beispiel im Vergleich zum Einsatz eines externen LiNbO₃-Modulators. Das interne Design des Moduls und die hohe Bandbreite von 1 GHz unterstützen eine schnelle analoge Modulation, sodass breitbandige Signale direkt übertragen werden können. Die direkte Modulation ist einer der zentralen Vorteile dieses Produkts und ermöglicht kompaktere und kosteneffizientere analoge optische Sender.
Der integrierte optische Faraday-Isolator schützt die Laserdiode vor Rückreflexionen und Rückkopplungen aus der Faser oder nachgelagerten Komponenten. In faseroptischen Systemen kann jedes reflektierte Licht, das wieder in den Laser gelangt, Rauschen, Modeninstabilitäten oder sogar Schäden verursachen. Besonders kritisch ist das bei analogen Verbindungen, da Reflexionen Störungen und Verzerrungen in das Signal einbringen können. Der Isolator im ALM3 sorgt für einen unidirektionalen Lichtpfad und verhindert, dass reflektiertes Licht den Laserresonator erreicht. So arbeitet der Laser stabil und rauscharm, was wiederum die Klarheit und Linearität des übertragenen analogen Signals sichert. Gleichzeitig schützt der Isolator die Laserdiode und trägt damit zur hohen Zuverlässigkeit des Moduls bei.
Der thermoelektrische Kühler (TEC) regelt zusammen mit einem Thermistor zur Temperaturerfassung aktiv die Temperatur der Laserdiode. Die Leistung eines DFB-Lasers – also Wellenlänge, Ausgangsleistung und Linearität – kann sich mit der Temperatur verändern. Deshalb ist es wichtig, den Laser auf einer konstanten optimalen Temperatur zu halten. Der TEC des ALM3 kann die Lasermontage erwärmen oder kühlen, um einen Sollwert einzuhalten (in der Regel etwa 25 °C), und gleicht so Änderungen der Umgebungstemperatur aus. Diese Temperaturstabilisierung sorgt dafür, dass die Wellenlänge auf 1310 nm zentriert bleibt und die Ausgangsleistung über die Zeit konstant ist. Für analoge Anwendungen bedeutet ein stabiler Arbeitspunkt, dass auch die Modulationseigenschaften wie Bandbreite und Verzerrungswerte konstant bleiben. Der integrierte Thermistor liefert die Rückmeldung für eine präzise Temperaturregelung. Insgesamt gewährleistet die TEC-/Thermistor-Kombination im ALM3 eine konstante Leistung und verhindert thermische Drift, was für einen langfristig zuverlässigen Feldeinsatz entscheidend ist.
Das ALM3 wird mit einer bereits am Lasermodul befestigten Pigtail-Faser geliefert. Standardmäßig ist dies eine Singlemode-Faser (SMF-28 oder gleichwertig), wie sie für die Übertragung bei 1310 nm üblich ist. Zusätzlich bietet der Hersteller optional eine polarisationserhaltende (PM-)Faser als Pigtail an, wenn die Anwendung einen definierten Polarisationszustand erhalten muss (nützlich z. B. in bestimmten Sensor- oder interferometrischen Systemen). Das Faser-Pigtail ist typischerweise etwa 1 Meter lang und mit einem Steckverbinder konfektioniert, um die Integration zu erleichtern. Der Standardsteckverbinder ist häufig FC/PC (Fasersteckverbinder mit plan polierter Stirnfläche), andere Steckverbindertypen wie FC/APC (schräg poliert) oder SC sind in der Regel jedoch ebenfalls auf Anfrage erhältlich, um die Systemanforderungen zu erfüllen. Die bereits angeschlossene Faser sorgt für geringe Einkoppelverluste und eine einfache Handhabung, sodass das Modul direkt in das Glasfasernetz des Anwenders eingespleißt oder dort angeschlossen werden kann.
31 mW sind die maximal spezifizierte optische Ausgangsleistung des ALM3-Moduls, die tatsächliche Ausgangsleistung lässt sich jedoch über den Ansteuerstrom des Lasers einstellen. In der Praxis legen Entwickler für den Laser einen Bias-Strom (Gleichstrom-Arbeitsstrom) fest – dieser kann oberhalb des Schwellstroms (dem Punkt, an dem der Laser zu emittieren beginnt) bis hin zu dem Strom liegen, der eine Ausgangsleistung von 31 mW erzeugt. Bei geringerem Strom kann der Laser mit reduzierter Ausgangsleistung betrieben werden, wenn die vollen 31 mW nicht benötigt werden. Darüber hinaus schwankt die Ausgangsleistung bei analoger Modulation entsprechend dem Modulationssignal um den Arbeitspunkt, sodass der Bias-Strom typischerweise einige Milliwatt unterhalb des Maximums gewählt wird, um genügend „Headroom“ für Modulationsspitzen zu lassen. Entscheidend ist: Die Ausgangsleistung des ALM3 ist analog und regelbar – Sie können sie innerhalb des angegebenen sicheren Betriebsbereichs flexibel an die Anforderungen Ihres Systems anpassen.
Beim Betrieb des ALM3-Lasermoduls sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen für den Umgang mit Laserdioden zu beachten. Erstens ist die integrierte Laserdiode empfindlich gegenüber ESD (elektrostatischer Entladung). Daher sollten bei Installation und Handhabung geeignete ESD-Schutzmaßnahmen wie Erdungsarmbänder und geerdete Arbeitsflächen verwendet werden, um Schäden am Bauteil zu vermeiden. Zweitens sollte die Ansteuerelektronik eine rauscharme, stromgeregelte Versorgung bereitstellen – transiente Strom- oder Spannungsspitzen können den Laser beschädigen. Daher werden ein spezieller Laserdiodentreiber sowie ein PID-geregelter TEC-Treiber für die Temperaturregelung empfohlen. Aus Sicherheitsgründen gilt eine Ausgangsleistung von 31 mW bei 1310 nm als Laser der Klasse 3B, der bei direkter Betrachtung des Strahls oder des Faserausgangs Augenverletzungen verursachen kann. Auch wenn das Licht infrarot und unsichtbar ist, kann es das Sehvermögen schädigen. Deshalb sollte niemals direkt in das Faserende geblickt werden, und während des Betriebs sind geeignete Laserschutzmaßnahmen wie Schutzbrillen oder Faserschutzkappen zu verwenden. Achten Sie außerdem auf ein gutes Wärmemanagement: Obwohl das Modul über einen internen TEC verfügt, sollte das Butterfly-Gehäuse auf einer wärmeableitenden Oberfläche montiert werden, um Verlustwärme zuverlässig abzuführen. Wenn Sie diese Vorsichtsmaßnahmen beachten – ESD-Schutz, geeignete Treiber, Lasersicherheit und die korrekte Montage des Moduls –, lässt sich das ALM3 zuverlässig betreiben und seine volle Leistung über eine lange Lebensdauer ausschöpfen.







