CT-0155TBR-Kx7C-A 1550 nm DFB/1310 nm PIN 60 km 155 Mb/s 1×9 Bi-Di-Transceiver

Technologie
Optische Transceiver
Partner
Coretek

Der CT-0155TBR-Kx7C-A ist ein optisches Einfasermodul zur Leiterplattenmontage für die NRZ-Kommunikation mit 155 Mb/s über Singlemode-Faser. Es kombiniert einen DFB-Sender für 1550 nm mit einem PIN-Empfänger für 1310 nm und führt beide Übertragungsrichtungen über eine einzige SC-Buchse. Das feste 1×9-Anschlussraster und die differenzielle PECL-Schnittstelle sind für Geräte ausgelegt, die dieses etablierte Transceiver-Format nutzen. Für die Integration stehen zwei elektrische Varianten für Systemversorgungsspannungen von 3,3 V oder 5 V zur Verfügung. Mit einer optischen Ausgangsleistung von −5 bis 0 dBm und einer Empfängerempfindlichkeit von bis zu −34 dBm ist das Modul für Verbindungen bis 60 km spezifiziert, sofern das gesamte optische Leistungsbudget eingehalten wird. Der Betriebstemperaturbereich von −40 bis +85 °C ermöglicht den Einsatz in Installationen mit starken Schwankungen der Umgebungstemperatur, sofern die endgültige thermische Auslegung und die Strom­versorgung überprüft wurden. Typische Anwendungen sind Fast Ethernet, FDDI, ATM/SONET OC-3, SDH STM-1 und die optisch-elektrische Schnittstellenwandlung.

CT-0155TBR-Kx7C-A 1550 nm DFB/1310 nm PIN 60 km 155 Mb/s 1x9 Bi-Di-Transceiver

Eigenschaften

  • DFB-Sender für 1550 nm und PIN-Empfänger für 1310 nm: Ermöglichen in Verbindung mit einem Modul mit komplementären Wellenlängen die bidirektionale Kommunikation über eine einzige Singlemode-Faser.
  • NRZ-Betrieb mit 155 Mb/s: Unterstützt Fast Ethernet, FDDI sowie ATM/SONET OC-3 oder SDH STM-1.
  • Spezifizierte Reichweite bis 60 km: Ermöglicht lange Singlemode-Glasfaserverbindungen innerhalb des verfügbaren optischen Leistungsbudgets.
  • Eine einzige SC-Buchse: Vereint Sende- und Empfangspfad in einem Glasfaseranschluss.
  • Branchenübliches 1×9-Anschlussraster: Unterstützt die Integration in bestehende Leiterplattenlayouts, die dieses fest montierte Transceiver-Format nutzen.
  • Varianten für 3,3 V und 5 V: Ermöglichen die Auswahl passend zur Versorgungsspannung des Hostgeräts.
  • Differenzielle PECL-Schnittstelle: Bietet separate Sende-, Empfangs- und Signalerkennungsanschlüsse für die Leiterplattenintegration.
  • Betrieb bei −40 bis +85 °C: Ermöglicht den Einsatz in Geräten mit erweitertem Umgebungstemperaturbereich.
  • RoHS-konforme, bleifreie Ausführung: Unterstützt die Einhaltung von Anforderungen zur Beschränkung gefährlicher Stoffe.
  • Auslegung für Laserklasse 1 nach EN 60825-1: Unterstützt die Planung der Augensicherheit, vorbehaltlich der abschließenden Bewertung des Gesamtgeräts.

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Verfügbare Modellvariationen

Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen

Technische Daten

KategorieParameterSymbolMinimumTypisch / nominalMaximumEinheitBedingungen / Hinweise

Absoluter Grenzwert

Lagertemperatur

TS

−40

—

85

°C

—

Absoluter Grenzwert

Versorgungsspannung

VCC

0

—

6

V

—

Absoluter Grenzwert

Löttemperatur am Anschluss

TSOLD

—

—

260

°C

Maximal 10 Sekunden am Anschluss

Absoluter Grenzwert

Dateneingangsspannung

—

0

—

VCC

V

—

Betriebsbedingung

Umgebungstemperatur im Betrieb

TA

−40

—

85

°C

—

Betriebsbedingung

Versorgungsspannungsbereich der 5-V-Variante

VCC

4.75

—

5.25

V

CT-0155TBR-K17C-A

Betriebsbedingung

Versorgungsspannungsbereich für 3,3 V

VCC

3.10

—

3.50

V

CT-0155TBR-K27C-A

Elektrische Kennwerte – Sender

Versorgungsstrom des Senders

ICCT

—

—

200

mA

—

Elektrische Kennwerte – Sender

Dateneingangsstrom bei Low-Pegel

IIL

−350

—

—

µA

—

Elektrische Kennwerte – Sender

Dateneingangsstrom bei High-Pegel

IIH

—

—

350

µA

—

Elektrische Kennwerte – Sender

Dateneingangsspannung bei Low-Pegel

VIL − VCC

−1,810

—

−1,620

V

Kompatibel mit ECL/PECL-Ausgängen der Logikfamilien 10K, 10KH und 100K

Elektrische Kennwerte – Sender

Dateneingangsspannung bei High-Pegel

VIH − VCC

−1,025

—

−0,880

V

Kompatibel mit ECL/PECL-Ausgängen der Logikfamilien 10K, 10KH und 100K

Elektrische Kennwerte – Empfänger

Versorgungsstrom des Empfängers

ICCR

—

—

100

mA

—

Elektrische Kenndaten – Empfänger

Datenausgangsspannung, Low-Pegel

VOL − VCC

−1,810

—

−1,620

V

Kompatibel mit ECL/PECL-Eingängen der Logikfamilien 10K, 10KH und 100K

Elektrische Kenndaten – Empfänger

Datenausgangsspannung, High-Pegel

VOH − VCC

−1,025

—

−0,880

V

Kompatibel mit ECL/PECL-Eingängen der Logikfamilien 10K, 10KH und 100K

Elektrische Kenndaten – Signalerkennung

Ausgangsspannung, Low-Pegel

VOL − VCC

−1,810

—

−1,620

V

PECL-Ausgang

Elektrische Kenndaten – Signalerkennung

Ausgangsspannung, High-Pegel

VOH − VCC

−1,025

—

−0,880

V

High-Pegel zeigt den Empfang eines optischen Signals an

Optische Kenndaten – Sender

Optische Ausgangsleistung

PO

−5

—

0

dBm

Mittlere in eine 9/125-µm-Singlemode-Faser eingekoppelte Leistung

Optische Kenndaten – Sender

Extinktionsverhältnis

ER

10

—

—

dB

—

Optische Kenndaten – Sender

Zentralwellenlänge

λc

1530

1550

1570

nm

—

Optische Senderparameter

Spektrale Breite bei −20 dB

Δλ

—

—

1

nm

—

Optische Senderparameter

Nebenmodenunterdrückungsverhältnis

SMSR

30

—

—

dB

—

Optische Senderparameter

Optische Anstiegszeit, 10–90 %

tr

—

—

2.0

ns p-p

Mit einem 12,5-MHz-Rechtecksignal getestet

Optische Senderparameter

Optische Abfallzeit, 10–90 %

tf

—

—

2.0

ns p-p

Mit einem 12,5-MHz-Rechtecksignal getestet

Optische Senderparameter

Augendiagramm des Ausgangssignals

—

—

Entspricht ITU-T G.957

—

—

—

Optische Empfängerparameter

Maximale optische Eingangsleistung

Pmax

−3

—

—

dBm

Gemessen mit einer PRBS der Länge 2²³−1 bei einer BER unter 10⁻¹⁰

Optische Empfängerparameter

Empfängerempfindlichkeit

Pmin

—

—

−34

dBm

Gemessen mit einer PRBS der Länge 2²³−1 bei einer BER unter 10⁻¹⁰

Optische Empfängereigenschaften

Betriebswellenlänge

λ

1270

1310

1350

nm

—

Optische Empfängereigenschaften

Signalerkennung, aktiviert

PA

—

—

−34

dBm

Übergang von Low auf High

Optische Empfängereigenschaften

Signalerkennung, deaktiviert

PD

−47

—

—

dBm

Übergang von High auf Low

Optische Empfängereigenschaften

Hysterese der Signalerkennung

PA − PD

0.5

—

4

dB

—

Variantenvergleich

SpezifikationVariante 1Variante 2

Modellnummer

CT-0155TBR-K17C-A

CT-0155TBR-K27C-A

Betriebsspannung und SD-Ausgang

5 V PECL DC/DC

3,3 V PECL DC/DC

Übertragungsreichweite

60 km

60 km

Sende-/Empfangswellenlänge

1550 nm DFB / 1310 nm

1550 nm DFB / 1310 nm

Optische Ausgangsleistung

−5 bis 0 dBm

−5 bis 0 dBm

Empfängerempfindlichkeit

≤ −34 dBm

≤ −34 dBm

Pinbelegung

Pin oder ElementSymbolFunktion

Befestigungsstifte

—

Mechanische Befestigung auf der Leiterplatte; dürfen mit der Gehäusemasse, jedoch nicht mit der Schaltungsmasse verbunden werden

1

VEER

Signalmasse des Empfängers

2

RD+

Nichtinvertierender differenzieller Datenausgang des Empfängers

3

RD−

Invertierender differenzieller Datenausgang des Empfängers

4

SD

PECL-Signalerkennungsausgang; ein High-Pegel zeigt den Empfang eines optischen Signals an

5

VCCR

Spannungsversorgung des Empfängers

6

VCCT

Spannungsversorgung des Senders

7

TD−

Invertierender differenzieller Dateneingang des Senders

8

TD+

Nichtinvertierender differenzieller Dateneingang des Senders

9

VEET

Signalmasse des Senders

FAQs

für CT-0155TBR-Kx7C-A 1550 nm DFB/1310 nm PIN 60 km 155 Mb/s 1×9 Bi-Di-Transceiver

Wählen Sie den CT-0155TBR-K17C-A für eine Host-Versorgungsspannung von 5 V und den CT-0155TBR-K27C-A für 3,3 V. Die 5-V-Version arbeitet mit 4,75 bis 5,25 V, die 3,3-V-Version mit 3,10 bis 3,50 V. Beide bieten differenzielle PECL-Datensignale und einen PECL-Signalerkennungsausgang. Die maximale Stromaufnahme beträgt 200 mA für den Sender und 100 mA für den Empfänger. Für das gesamte Modul sind daher bis zu 300 mA zuzüglich einer Auslegungsreserve einzuplanen. Sender und Empfänger verfügen über separate Versorgungspins, sodass jeder Versorgungspfad eine geeignete lokale Entkopplung erhalten sollte. Entscheidend für die Variantenwahl sind die Logikpegel des Hostsystems, die verfügbare Versorgungsleistung und die thermische Auslegung – nicht die optische Reichweite, die bei beiden Versionen identisch ist.

Legen Sie die optischen Grenzwerte für den ungünstigsten Fall zugrunde, statt 60 km als uneingeschränkt erreichbare Übertragungsdistanz anzunehmen. Eine minimale Sendeleistung von −5 dBm ergibt zusammen mit einer Empfängerempfindlichkeit von −34 dBm ein Leistungsbudget von 29 dB. Davon müssen Faserdämpfung, Steck­verbinder, Spleiße, Alterung, Temperatureinflüsse und eine Wartungsreserve abgezogen werden. Am anderen Ende des Leistungsbereichs zeigen eine Sendeleistung von 0 dBm und eine maximal zulässige Empfangsleistung von −3 dBm, dass bei sehr kurzen oder ungewöhnlich verlustarmen Strecken eine Dämpfung von mindestens 3 dB erforderlich sein kann, um den Empfänger nicht zu übersteuern. Beide Übertragungsrichtungen müssen getrennt berechnet werden. Die Gegenstelle muss zudem komplementäre Wellenlängen verwenden: Sie muss bei 1310 nm senden und bei 1550 nm empfangen.

Der Transceiver lässt sich einsetzen, wenn das Hostgerät kompatible NRZ-Signale und elektrische PECL-Pegel innerhalb des für das Modul vorgesehenen Betriebsbereichs von 155 Mb/s bereitstellt. Zu den unterstützten Anwendungen zählen 100BASE-FX, FDDI PMD, ATM, SONET OC-3 und SDH STM-1. Das Augendiagramm am Senderausgang ist gemäß ITU-T G.957 spezifiziert. Das Modul übernimmt die optisch-elektrische und elektrisch-optische Wandlung, ersetzt jedoch weder die Protokollverarbeitung noch die Rahmenbildung oder die Systemsteuerung des Hostgeräts. Taktung, Codierung, Verbindungsstatusverwaltung und Fehlermanagement müssen daher an anderer Stelle im Gerät implementiert werden. Vor der Freigabe der Schnittstelle sollten Entwickler die genaue Leitungsdatenrate des Hostsystems, die Jitter-Anforderungen und die Terminierung prüfen.

Das Hostsystem muss kompatible PECL- oder ECL-Pegel bereitstellen und eine Terminierung verwenden, die zur gewählten Versorgungsspannung und zum Systemchipsatz passt. Die Eingangspegel des Senders sind relativ zu VCC spezifiziert: Low-Pegel liegen zwischen −1,810 und −1,620 V, High-Pegel zwischen −1,025 und −0,880 V. Für die Empfänger- und Signalerkennungsausgänge gelten dieselben Spannungsbereiche. Die Schnittstelle ist mit den ECL- oder PECL-Logikfamilien 10K, 10KH und 100K kompatibel. Differenzielle Datenleitungen sollten als aufeinander abgestimmte, impedanzkontrollierte Leiterbahnpaare mit möglichst wenigen Diskontinuitäten und geeigneten Rückstrompfaden geführt werden. Die endgültigen Bauteilwerte für Vorspannung und Terminierung müssen auf den Empfänger bzw. Sender des Hostsystems abgestimmt werden; universell gültige Werte dürfen nicht vorausgesetzt werden.

Ja, der spezifizierte Umgebungstemperaturbereich für den Betrieb beträgt −40 bis +85 °C. Für die Lagerung gelten dieselben Temperaturgrenzen. Damit eignet sich der Transceiver für Geräte, die starken Temperaturschwankungen ausgesetzt sind, sofern Gehäusetemperatur, Luftstrom und elektrische Belastung im fertig montierten Gerät innerhalb der zulässigen Grenzen bleiben. Sender und Empfänger können bis zu 200 mA bzw. 100 mA aufnehmen. Die dabei entstehende Wärme sollte daher in die thermische Berechnung des Gehäuses einfließen. Die Grenztemperatur von 260 °C beim Löten der Anschlüsse gilt für höchstens 10 Sekunden und stellt kein vollständiges Reflow-Lötprofil für die Leiterplatte dar. Das Modul ist bleifrei und RoHS-konform. Die abschließende Qualifizierung für die vorgesehenen Umgebungsbedingungen muss jedoch auf Geräteebene erfolgen.

Der SD-Pin ist ein PECL-Statusausgang, der auf High wechselt, sobald ein optisches Signal erkannt wird. Die Einschaltschwelle beim Übergang von Low auf High ist mit bis zu −34 dBm spezifiziert, die Ausschaltschwelle beim Übergang von High auf Low mit Werten ab −47 dBm. Eine Hysterese von 0,5 bis 4 dB verhindert ein schnelles Hin- und Herschalten, wenn die Empfangsleistung nahe der Erkennungsschwelle liegt. Die Signalerkennung ist kein direktes Maß für die Bitfehlerrate, da die Empfängerempfindlichkeit separat mit einer PRBS der Länge 2²³−1 bei einer BER unter 10⁻¹⁰ geprüft wird. Die Firmware des Hostsystems oder die Verbindungssteuerungslogik sollte geeignete Wartezeiten berücksichtigen, bevor sie eine stabile Verbindung oder eine Störung meldet.

Das Modul verwendet ein festes, branchenübliches 1×9-Leiterplattenlayout und eine einzelne optische SC-Buchse. Leiterplatte und Gehäuse müssen daher auf dieses Format ausgelegt sein. Die Pins 5 und 6 dienen der getrennten Spannungsversorgung von Empfänger und Sender; die Pins 1 und 9 bilden die jeweils zugehörige Signalmasse. Die differenziellen Empfangs- und Sendesignalpaare liegen an den Pins 2–3 bzw. 7–8. Pin 4 führt den PECL-Signalerkennungsausgang. Die Befestigungsstifte dienen dem mechanischen Halt und sollten nicht mit der Schaltungsmasse verbunden werden. Eine Verbindung mit der Gehäusemasse ist jedoch zulässig. Da weder eine Hot-Plug-Funktion noch eine digitale Diagnoseschnittstelle angegeben ist, sollte das Modul als fest auf der Leiterplatte montierte optische Komponente behandelt werden.