SWIR-Kamera der Mid-wave 900-Serie mit InGaAs-Detektor

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SWIR-Kameras
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IR Cameras

Die IRC900 Serie ist eine Reihe gekühlter Infrarotkameras für den mittleren Wellenbereich, die auf Fokalebenen-Arrays aus Indiumantimonid basiert. Die spektrale Empfindlichkeit des Detektors reicht von unter 1,0 µm bis 5,3 µm; SWIR ist dabei nicht als Detektormaterial, sondern als optionale Filterkonfiguration verfügbar. Vier Varianten ermöglichen es Entwicklern, je nach Anwendung räumliche Auflösung, Pixelabstand, Well-Kapazität oder Erfassungsgeschwindigkeit zu priorisieren. Verfügbare Bildformate sind 640 × 512, 1024 × 1024 und 1280 × 1024 Pixel, wobei die IRC906HS Vollbildraten von bis zu 475 Hz erreicht. Snapshot-Erfassung, benutzerdefiniertes Windowing und Integrationszeiten unter 150 ns bieten hohe Flexibilität bei der Aufzeichnung schneller oder sich rasch verändernder Ereignisse.

Camera Link, GigE, HDMI, GenICam-kompatible Steuerung und Hardware-Synchronisation unterstützen die Integration in Laborgeräte und größere Messsysteme. Zu den Anwendungen zählen Spektroskopie, Materialbewertung, Entfernungsphänomenologie, Prozessanalyse, Qualitätssicherung, wissenschaftliche Bildgebung und Beobachtung über große Distanzen. Die Closed-Cycle-Kühlung und der spezifizierte Betriebstemperaturbereich von −40 °C bis +55 °C unterstützen den Einsatz in kontrollierten Testumgebungen und geeigneten Feldinstallationen.

SWIR-Kamera der Mid-wave 900-Serie mit InGaAs-Detektor

Eigenschaften

  • Gekühltes InSb-Focal-Plane-Array – Deckt einen Spektralbereich von unter 1,0 µm bis 5,3 µm ab.
  • Vier dokumentierte Kameravarianten – Ermöglichen die Anpassung von Auflösung, Pixelgröße und Erfassungsgeschwindigkeit an die Messaufgabe.
  • Vollbildraten bis 475 Hz – Unterstützen die Erfassung schneller thermischer und physikalischer Ereignisse.
  • Integrationszeiten unter 150 ns – Helfen, die Belichtung bei schnellen oder hochintensiven Messungen zu steuern.
  • Benutzerdefiniertes Sub-Windowing – Konzentriert die Erfassung auf die erforderliche Region of Interest.
  • Wählbarer 14-Bit- oder 13-Bit-Betrieb – Bringt digitale Tiefe und höhere Raten bei kleinen Fenstergrößen ins Gleichgewicht.
  • Snapshot-Erfassungsarchitektur – Unterstützt ein konsistentes Timing über das gesamte Bildarray.
  • Sync I/O und Integrationsausgang – Ermöglichen die Abstimmung mit externen Triggern und Testequipment.
  • Gleichzeitige Ausgänge über Camera Link, GigE und HDMI – Unterstützen digitale Erfassung, Netzwerkintegration und lokale Anzeige.
  • GenICam-kompatible Steuerung – Vereinfacht die plattformübergreifende Softwareintegration.
  • Bis zu 12 integrierte Korrekturtabellen – Ermöglichen das Speichern mehrerer Korrektursätze zur Nichtuniformität.
  • Konfigurierbare Kaltfilter und Cold Shields – Unterstützen wellenlängenspezifische optische Konfigurationen.
  • Optionales Filterrad mit vier Positionen – Ermöglicht die kontrollierte Auswahl zwischen spektralen Subbändern.
  • Betriebstemperaturbereich von −40 °C bis +55 °C – Unterstützt den Einsatz unter unterschiedlichsten Labor- und Feldbedingungen.

Downloads

für SWIR-Kamera der Mid-wave 900-Serie mit InGaAs-Detektor

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IRC900 Series Camera Datasheet
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IRC906 and IRC906HS Camera Datasheet
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IRC910 Camera Datasheet
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IRC912 Camera Datasheet
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Verfügbare Modellvariationen

Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen

Spezifikationen

SpezifikationSpezifikation der IRC900 Serie

Detektortyp

Gekühltes Fokalebenen-Array aus Indiumantimonid

Spektrale Empfindlichkeit

<1,0 µm bis 5,3 µm

Kühlarchitektur

Closed-Cycle-Stirlingkühler; je nach Modell in rotierender oder linearer Ausführung

Integrationszeit

<150 ns bis zur Vollbildperiode

Digitale Tiefe

14 Bit, mit 13-Bit-Option für höhere Bildraten bei kleinen Fenstergrößen

Windowing

Benutzerdefiniert in 4 × 1-Schritten; Mindestbreite 320 Pixel und Mindesthöhe 32 Pixel

Integrationstyp

Snapshot; automatische Auswahl von Integrate-while-read oder Integrate-then-read

Synchronisation

Sync I/O und Integrationsausgang

Bildausgänge

Gleichzeitige Ausgabe über Camera Link, GigE und HDMI

Kommunikation

Serielle Kommunikation über Camera Link und GigE

Softwaresteuerung

Plattformübergreifend, GenICam-kompatibel

Bilddaten-Zeitstempel

Optional IRIG oder GPS mit integriertem Empfänger

Nichtuniformitätskorrektur

Bis zu 12 integrierte Tabellen

Standard-Blendenzahl der Kamera

f/2,3 und f/4,0; kunden­spezifische Cold Shields verfügbar

Kaltfilteroptionen

3,0–5,0 µm oder ohne Kaltfilter; optional SWIR-, CO₂- oder kunden­spezifische Filter

Optionales Filterrad

Motorisiertes Kaltfilterrad mit vier Positionen für Filter mit 25,4 mm Durchmesser × 1,0 mm Dicke

Betriebstemperatur

−40 °C bis +55 °C

Lagertemperatur

−55 °C bis +80 °C

Schutzart

IP51

Montagebohrungen

2 × 1/4-20 und 4 × #10-24

Modellvergleich

SpezifikationIRC906IRC906HSIRC910IRC912

Auflösung

640 × 512

640 × 512

1024 × 1024

1280 × 1024

Pixelabstand

20 µm

12 µm

25 µm

12 µm

Vollbildrate

119 Hz

475 Hz

76 Hz

119 Hz

NEdT

18 mK

30 mK

18 mK

30 mK

Ladungskapazität

7 Millionen Elektronen

2 Millionen Elektronen

10 Millionen Elektronen

2 Millionen Elektronen

Funktionsfähigkeit

99,8 %

99,6 %

99,6 %

99,6 %

Objektivanschluss

Bajonett

Bajonett

Schraublochmuster

Bajonett

Leistungsaufnahme bei 24 VDC

20 W

25 W

35 W

28 W

Systemgewicht

<7 lb

<7 lb

<10 lb

<7 lb

Geschlossener Kühlkreislauf

Rotierend

Rotierend

Linear

Rotierend

Abmessungen

5,1 × 5,8 × 8 in

5,1 × 5,8 × 8 in

6 × 6 × 9 in

5,1 × 5,8 × 8 in

FAQs

für SWIR-Kamera der Mid-wave 900-Serie mit InGaAs-Detektor

Nein. Die Kameraserie basiert auf gekühlten Focal-Plane-Arrays aus Indiumantimonid mit einer spektralen Empfindlichkeit von unter 1,0 µm bis 5,3 µm und ist daher primär dem MWIR-Bereich zuzuordnen, nicht einer konventionellen InGaAs SWIR-Kamera. Standardmäßig ist entweder ein 3,0–5,0-µm-Kaltfilter oder kein Kaltfilter vorgesehen; SWIR-, CO₂- und kunden­spezifische Filter sind optional spezifizierbar. Der optionale SWIR-Filter verändert den durchgelassenen Wellenlängenbereich, ändert jedoch nicht das Detektormaterial zu InGaAs. Bei Designs, die zwingend ein InGaAs-Array erfordern, sollte diese Anforderung auf Detektorebene geprüft werden, statt diese Serie allein wegen der verfügbaren SWIR-Filteroption auszuwählen.

Wählen Sie die Variante danach aus, ob zeitliche Auflösung, räumliches Format oder Ladungskapazität die wichtigste Einschränkung ist. Die IRC906 bietet 640 × 512 bei 119 Hz mit 20-µm-Pixeln, 18 mK NEdT und einer Well-Kapazität von 7 Millionen Elektronen, während die IRC906HS ebenfalls 640 × 512 bietet, aber 12-µm-Pixel verwendet und mit einer Well-Kapazität von 2 Millionen Elektronen 475 Hz erreicht. Die IRC910 tauscht Geschwindigkeit gegen ein Format von 1024 × 1024, 25-µm-Pixel, 18 mK NEdT und eine Well-Kapazität von 10 Millionen Elektronen bei 76 Hz. Die IRC912 bietet 1280 × 1024 bei 119 Hz mit 12-µm-Pixeln. In der Praxis eignet sich die IRC906HS für schnelle transiente Vorgänge, die IRC910 für Anwendungen mit höherem Ladungsaufnahmevermögen, und die IRC912 bietet das größte dokumentierte Bildformat.

Windowing reduziert den aktiven Bildbereich, sodass sich das Erfassungs­system auf die Region konzentrieren kann, in der das Ereignis stattfindet. Die Serie unterstützt benutzerdefinierte Fenster in 4 × 1-Schritten, mit einem serienweiten Minimum von 320 Pixeln Breite und 32 Pixeln Höhe; die Integrationszeit kann von unter 150 ns bis zur Dauer eines Vollbildzyklus eingestellt werden. Snapshot-Betrieb sowie die automatische Auswahl zwischen Integrate-while-read und Integrate-then-read unterstützen unterschiedliche Timing-Anforderungen. Sync I/O und ein Integrationsausgang ermöglichen die Abstimmung des Belichtungszeitpunkts auf einen Trigger oder das gemessene Ereignis. Das gewählte Fenster, die Schnittstellenbandbreite und das Speichersystem müssen die erforderliche Aufzeichnungsdauer gemeinsam tragen können, statt sich allein auf die angegebene maximale Bildrate des Sensors zu verlassen.

Die optische Konfiguration sollte gemeinsam mit dem Spektralband festgelegt werden, da Cold Shield, Blendenzahl und Objektivanschluss die Systemkompatibilität beeinflussen. Zu den Standardkonfigurationen der Serie gehören f/2,3 und f/4,0; kunden­spezifische Cold Shields sind verfügbar, wenn der optische Aufbau eine andere Anpassung erfordert. Standardmäßig stehen 3,0–5,0 µm oder kein Kaltfilter zur Auswahl, während SWIR-, CO₂- und kunden­spezifische Filter für bandspezifische Messungen angefragt werden können. IRC906, IRC906HS und IRC912 verwenden Bajonettanschlüsse, während die IRC910 ein Schraublochmuster nutzt. In der Praxis sollten der erforderliche Wellenlängenbereich, die Objektivschnittstelle, die Blende und die Methode zum Filterwechsel festgelegt werden, bevor Kameraposition und umgebende Mechanik definiert werden.

Die Serie unterstützt gleichzeitige Bildausgänge über Camera Link, GigE und HDMI sowie serielle Kommunikation über Camera Link und GigE. Die GenICam-kompatible Steuerung vereinfacht die plattformübergreifende Softwareintegration, während Sync I/O und Integration-out-Signale Zugriff auf das Hardware-Timing bieten. Optionales IRIG- oder GPS-Datastamping kann Bildframes je nach gewählter Konfiguration mit Zeit- oder Positionsinformationen verknüpfen. Camera Link unterstützt die direkte Erfassung hoher Datenraten, GigE vereinfacht netzwerkbasierte Steuerung und Übertragung, und HDMI ermöglicht die lokale Bildanzeige. Entwickler sollten die Unterstützung der Schnittstellenkarte, Kabelanforderungen, den dauerhaft erreichbaren Speicherdurchsatz und die Triggerpegel-Kompatibilität für die gewählte Auflösung und Bildrate prüfen.

Ja, vorausgesetzt, die Installation ist mit der Schutzart IP51 sowie den Anforderungen an Kühlung, Strom­versorgung und Mechanik kompatibel. Alle vier Modelle haben einen Betriebstemperaturbereich von −40 °C bis +55 °C und einen Lagertemperaturbereich von −55 °C bis +80 °C; der Leistungsbedarf bei 24 VDC liegt zwischen 20 W und 35 W. IRC906, IRC906HS und IRC912 wiegen weniger als 7 lb und messen 5,1 × 5,8 × 8 Zoll, während die IRC910 weniger als 10 lb wiegt und 6 × 6 × 9 Zoll misst. In IRC906, IRC906HS und IRC912 kommen Rotationskühler zum Einsatz, während die IRC910 einen Linearkühler verwendet. Wärmeabfuhr, Schwingungsübertragung, Schutz gegen Eindringen und die Steifigkeit der Montage sollten daher als Teil des Installationsdesigns bewertet werden.

NEdT gibt an, welche Temperaturdifferenz die Kamera unter den spezifizierten Testbedingungen auflösen kann, während die Well-Kapazität beschreibt, wie viel fotogenerierte Ladung ein Pixel vor der Sättigung aufnehmen kann. Für IRC906 und IRC910 sind 18 mK angegeben, gegenüber 30 mK bei IRC906HS und IRC912; ihre jeweiligen Well-Kapazitäten betragen 7 Millionen, 10 Millionen, 2 Millionen und 2 Millionen Elektronen. Der 14-Bit-Datenpfad stellt mehr Ausgangsstufen bereit, während eine 13-Bit-Option verfügbar ist, um bei kleinen Fenstergrößen die Bildrate zu erhöhen. Die Operabilität liegt zwischen 99,6 % und 99,8 %, sodass die Korrekturstrategie für Messanwendungen weiterhin relevant bleibt. Bei der Auswahl sollten Zielkontrast, zu erwartender Strahlungsfluss, Belichtungszeit und Kalibrierungs-Workflow gemeinsam betrachtet werden, statt einen einzelnen Wert als ausschlaggebend zu behandeln.