Strahlaufweiter

Ronar-Smith Laser-Strahlaufweiter sind teleskopische optische Baugruppen, die einen kollimierten Laserstrahl vergrößern, ohne die Strahlqualität zu beeinträchtigen. Durch den größeren Strahldurchmesser und die reduzierte Divergenz helfen sie nachgelagerten Optiken wie F-Theta-Scanobjektiven und Fokussiersystemen, kleinere und gleichmäßigere Spotgrößen zu erzielen. Das Sortiment umfasst Modelle mit fester Vergrößerung für dedizierte Prozesse sowie einstellbare manuelle und motorisierte Zoom-Strahlaufweiter für eine flexible Strahlgrößenanpassung. Die unterstützten Wellenlängen reichen von 266 nm im UV-Bereich über sichtbare und infrarote Spektralbereiche bis zu 10,6 µm-CO₂-Lasern. Diese Strahlaufweiter eignen sich für Lasermarkieren, Gravieren, Bohren, Schneiden, additive Fertigung, Scannen und die optische Präzisionsforschung. Ihr galileisches Design hält die Einheiten kompakt und vermeidet einen internen Fokus, was die Robustheit in Hochleistungsumgebungen verbessert. Individuelle Optionen für Beschichtungen, Aperturen und Vergrößerungsfaktoren stehen zur Verfügung, um systemspezifische Anforderungen zu erfüllen. Jede Einheit wird vor dem Versand umfassend auf optische und mechanische Zuverlässigkeit getestet.

Strahlaufweiter

Ronar-Smith Strahlaufweiter sind für Lasersysteme ausgelegt, die vor Scan- oder Fokussieroptiken eine präzise Strahlkonditionierung erfordern. Durch die Vergrößerung des Eingangsstrahls bei gleichzeitig erhaltener Kollimation tragen sie dazu bei, die Divergenz zu reduzieren und die erreichbare Spotqualität am Ziel zu verbessern.

Das Sortiment umfasst feste Strahlaufweiter für stabile, wiederholbare Setups sowie Zoom-Varianten für Anwendungen, bei denen die Strahlgröße zwischen Materialien, Prozessen oder Prozessrezepten angepasst werden muss. Mit Versionen für UV-, sichtbare, NIR- und CO₂-Wellenlängen eignen sich diese Strahlaufweitungsoptiken für anspruchsvolle industrielle und wissenschaftliche Umgebungen.

Eigenschaften

  • Galileisches Teleskopdesign: Verwendet eine Negativ-Positiv-Linsenanordnung ohne internen Brennpunkt für eine kompakte Bauform und eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen interne optische Schäden bei hoher Laserleistung.
  • Breite Wellenlängenkompatibilität: Unterstützt Laserquellen von 266 nm im UV-Bereich über sichtbare und NIR-Wellenlängen bis hin zu 9,4 µm- und 10,6 µm-CO₂-Lasern.
  • Große Auswahl an Vergrößerungsfaktoren: Feste Strahlaufweiter decken etwa 1× bis 50× ab, während Zoom-Strahlaufweiter eine stufenlose Anpassung innerhalb anwendungsspezifischer Bereiche ermöglichen.
  • Ausführungen als feste, manuelle Zoom- und motorisierte Zoom-Variante: Ermöglichen die Wahl zwischen einer einfachen, dedizierten Konfiguration und einer anpassbaren Plattform für wechselnde Prozessanforderungen.
  • Für Hochleistungs-CO₂-Laser geeignet: Die Modelle UniBET und MiniBET unterstützen Hochleistungs-CO₂-Laser, während die wassergekühlten BET-WC-Versionen für noch höhere Dauerlasten ausgelegt sind.
  • AR-beschichtete Optik mit hoher Transmission: Geeignete Substratmaterialien und Antireflexionsbeschichtungen helfen, den Durchsatz zu maximieren und die thermische Belastung zu reduzieren.
  • Anpassbare Strahlaufweitungsoptik: Erhältlich mit maßge­schneiderten Beschichtungen, Aperturen, Vergrößerungsfaktoren und wellenlängenspezifischen Konfigurationen für spezialisierte Lasersysteme.
  • Stabile Strahlausrichtung: Ausgelegt für geringen Strahlversatz und hohe Richtungsstabilität, um die Strahlkonsistenz in Produktionsumgebungen zu erhalten.

Verfügbare Modellvariationen

Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen

Beam-Expander-Serie

Vergrößerung

Wellenlängenbereich (nm)

Beam Expander mit fester Vergrößerung (BEX)

1× – 50×

266 / 355 / 405 / 532 / 633 / 1064 / 1550 / 2000 / 9400 / 10600

Manueller Zoom-Strahlaufweiter (BXZ)

Stufenloser Zoom

266 / 355 / 405 / 532 / 633 / 1064 / 1550 / 2000 / 9400 / 10600

Motorisierter Zoom-Strahlaufweiter (BXZ-MOT)

Stufenloser Zoom

266 / 355 / 405 / 532 / 633 / 1064 / 1550 / 2000 / 9400 / 10600

CO₂-Beam-Expander (UniBET-Serie)

1,5× – 10×

10600 (Ferninfrarot-CO₂-Laser)

CO₂-Beam-Expander (MiniBET-Serie)

1,5× – 6×

10600 (Ferninfrarot-CO₂-Laser)

Wassergekühlter CO₂-Beam-Expander (BET-WC)

1,5× – 10×

10600 (Ferninfrarot-CO₂-Laser)

FAQs

für Strahlaufweiter

Ein Strahlaufweiter ist ein optisches Bauteil, das den Durchmesser eines kollimierten Laserstrahls vergrößert und dabei den Ausgangsstrahl kollimiert hält. Dadurch wird die Divergenz reduziert, sodass nachgelagerte Optiken einen kleineren Brennfleck erzeugen können. Ein galileischer Strahlaufweiter verwendet eine negative und eine positive Linse, ohne einen internen Brennpunkt zu erzeugen. Dadurch ist die Einheit kürzer, kompakter und für den Einsatz mit Hochleistungslasern besser geeignet.

Das Ronar-Smith Sortiment deckt ein breites Spektrum an Vergrößerungsfaktoren und Wellenlängen ab. Feste Strahlaufweiter sind von etwa 1× bis 50× erhältlich, während manuelle und motorisierte Zoom-Strahlaufweiter eine stufenlose Vergrößerungseinstellung innerhalb modellspezifischer Bereiche ermöglichen. Unterstützt werden Wellenlängen von 266, 355, 405, 532, 633, 1064, 1550, 2000, 9400 und 10600 nm und damit Anwendungen mit UV-, sichtbaren, NIR- und CO₂-Lasern.

Ein fester Strahlaufweiter ist ideal, wenn Strahlgröße und Prozessbedingungen konstant bleiben, etwa in dedizierten Setups zum Lasermarkieren, Gravieren oder Schneiden. Er bietet einen stabilen Aufweitungsfaktor, eine einfache Ausrichtung und weniger bewegliche Teile. Ein Zoom-Strahlaufweiter ist die bessere Wahl, wenn die Anwendung häufige Änderungen des Strahldurchmessers für unterschiedliche Materialien, Fokusbedingungen oder Prozessrezepte erfordert.

Ein Beam Expander vergrößert den in die F-Theta-Scanlinse eintretenden Strahl, reduziert die Divergenz und ermöglicht es der Scanoptik, über das gesamte Feld einen kleineren und gleichmäßigeren Fokuspunkt zu erzeugen. Das kann die Markierungsauflösung, die Schneidpräzision und die Spotkonsistenz verbessern. Die gewählte Vergrößerung sollte zur Apertur der Scanlinse passend ausgelegt sein, um die Leistung zu steigern, ohne die Optik zu überfüllen.

Diese Strahlaufweitungsoptiken lassen sich mit kunden­spezifischen AR-Beschichtungen, wellenlängenspezifischen Filtern, nicht standardmäßigen Vergrößerungsfaktoren, unterschiedlichen freien Aperturen und angepassten mechanischen Schnittstellen gezielt auf bestimmte Anwendungen abstimmen. Auch Material- und Beschichtungsoptionen können für höhere Strahlintensitäten oder spezialisierte Laserwellenlängen ausgewählt werden, damit sich der Expander optimal in ein Produktionssystem integrieren lässt.

Für Hochleistungs-CO₂-Systeme eignen sich die Modelle UniBET und MiniBET für Laser der 100-W-Klasse und darüber, mit kompakten Galilei-Designs für einen robusten Betrieb. Für höhere Dauerleistungen von etwa 200 W oder mehr ist die wassergekühlte Beam-Expander-Serie BET-WC die bevorzugte Option, da sie Wärme effizienter ableitet und die optische Stabilität aufrechterhält.

Motorisierte Zoom-Beam-Expander ermöglichen die automatische Anpassung der Strahlvergrößerung per Software oder Steuerbefehl. Eine interne Motorisierung verändert den Linsenabstand, um das Strahlaufweitungsverhältnis ohne manuelle Eingriffe zu variieren. Das ist besonders nützlich in automatisierten Produktionslinien, in denen unterschiedliche Produkte oder Materialien verschiedene Strahlgrößen erfordern, und ermöglicht schnelle sowie wiederholgenaue Prozessumstellungen.

Die freie Apertur muss groß genug sein, um den gesamten Strahldurchmesser ohne Abschattung zu übertragen, einschließlich einer Reserve für Ausrichtungstoleranzen. Die AR-Beschichtungen sollten auf die verwendete Laserwellenlänge optimiert sein, um Reflexionsverluste zu reduzieren, die Transmission zu verbessern und die Erwärmung zu minimieren. Diese beiden Faktoren sind entscheidend, um Strahlqualität, Effizienz und langfristige optische Beständigkeit sicherzustellen.

Montieren Sie den Beam Expander sicher und richten Sie seine optische Achse so aus, dass sie mit dem Laserstrahl fluchtet. Justieren Sie Position und Neigung, bis der Strahl mittig und ohne Abschattung durch die Optik verläuft. Prüfen Sie nach der Installation die Ausgangskollimation und stellen Sie sicher, dass der aufgeweitete Strahl korrekt auf die nachgelagerte Optik, etwa Scannerköpfe oder Fokussierlinsen, abgestimmt ist, um die gewünschte Spotgröße und Leistung zu erreichen.

Vor dem Versand werden die Expander auf Transmissionseffizienz, Vergrößerungsgenauigkeit, Ausgangskollimation und mechanische Integrität geprüft. Zoom- und motorisierte Varianten werden zusätzlich auf Bewegungsqualität, Wiederholgenauigkeit und Schnittstellenfunktionalität getestet. Diese Prüfungen stellen sicher, dass jede Einheit eine stabile Strahlperformance bietet und sich zuverlässig in anspruchsvolle Lasersysteme integrieren lässt.