PLMR3 1310 nm 3 GHz 5 mW Coaxial Analogue DFB Laser
- Technologie
- Faserlaser
- Partner
- AGx Technologies
Der koaxiale analoge DFB-Laser PLMR3 ist ein fasergekoppeltes Laserdiodenmodul, das für die Übertragung von RF-Signalen über Glasfaser mit minimalen Verzerrungen optimiert ist. Im kompakten koaxialen Gehäuse liefert er eine stabile optische Ausgangsleistung von 1310 nm mit bis zu 5 mW, ohne aktive Kühlung zu benötigen. Damit eignet er sich ideal für Anwendungen wie CATV-Rückkanalsender, drahtlose verteilte Antennensysteme und andere Breitband-RF-over-Fibre-Verbindungen. Das Modul ist auf hohe Linearität und geringes Rauschen ausgelegt, sodass selbst komplex modulierte Signale auch über lange Faserstrecken präzise übertragen werden. Eine integrierte Monitor-Photodiode ermöglicht es Entwicklern, die Ausgangsleistung aktiv zu überwachen und zu regeln, um eine gleichbleibende Performance sicherzustellen. Dank seiner hermetisch dichten Bauweise und des großen Betriebstemperaturbereichs arbeitet der PLMR3-Laser auch in Feldinstallationen und rauen Umgebungen zuverlässig und erhält dabei die Signalintegrität.

Eigenschaften
- Breite Modulationsbandbreite von 3 GHz – Unterstützt hochfrequente RF-Signale bis in den Mikrowellenbereich für vielseitige analoge Kommunikationsanwendungen.
- Distributed-Feedback-(DFB)-Laserdesign – Der 1310-nm-DFB-Laser mit schmaler Linienbreite bietet eine stabile Wellenlänge und geringen Chirp und verbessert damit die Signalqualität über Glasfaser im Vergleich zu Fabry-Perot-Lasern.
- Hohe Linearität und geringes Rauschen – Sorgt für niedriges RIN-Rauschen und minimale Verzerrungen und ermöglicht so die saubere Übertragung analoger amplitudenmodulierter Signale (z. B. CATV oder Wireless) mit hoher Signaltreue.
- Bis zu 5 mW optische Ausgangsleistung – Ausreichende Ausgangsleistung für Glasfaserverbindungen über kurze bis mittlere Distanzen und eine robuste Link-Budget-Auslegung für Rückkanal- und Radio-over-Fibre-Systeme.
- Koaxiales Gehäuse mit Faser-Pigtail – Das kompakte Metallgehäusemodul mit Singlemode-Faser-Pigtail vereinfacht die Integration in optische Sender und Knoten und spart Platz und Kosten.
- Hermetisch dicht und für einen großen Temperaturbereich ausgelegt – Das ungekühlte Design arbeitet zuverlässig über einen breiten Umgebungstemperaturbereich und eignet sich für Außengehäuse und unkontrollierte Umgebungen.
- Integrierte Monitor-Photodiode – Die interne Photodiode überwacht den Laserausgang und ermöglicht aktive Leistungsregelkreise zur Stabilisierung der Ausgangsleistung sowie zum Ausgleich von Temperatur- oder Alterungseinflüssen.
- Optionaler optischer Isolator – Auf Anfrage mit internem Faraday-Isolator erhältlich, um Rückreflexionen zu unterdrücken und das Rauschverhalten in rückkopplungsanfälligen Netzwerken zu verbessern.
- Individuelle Pinbelegung und Steckeroptionen – Bietet Standard-Pinkonfigurationen und verschiedene Fasersteckverbinder (z. B. FC/APC, SC/APC) sowie eine Variante mit Buchsenanschluss (RLMR3) für unterschiedliche Systemanforderungen.
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für PLMR3 1310 nm 3 GHz 5 mW Coaxial Analogue DFB Laser
Verfügbare Modellvariationen
Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen
| Specification | Value |
|---|---|
Laser type | 1310 nm DFB (analogue coaxial laser diode) |
Optical output power | Up to 5 mW (CW, fibre-coupled) |
Modulation bandwidth | 3 GHz (analogue small-signal bandwidth) |
Modulation format | Analogue intensity modulation (direct drive) |
Monitor photodiode | Yes – internal, for output power monitoring |
Optical isolator | Optional single-stage isolator available |
Fibre pigtail | Single-mode fibre, typical 1 m length (connectorized) |
Connector options | FC/APC, FC/UPC, SC/APC, others on request |
Operating temperature | Wide range (uncooled operation, no TEC required) |
Package type | Hermetic coaxial can, industry-standard pin footprint |
FAQs
für PLMR3 1310 nm 3 GHz 5 mW Coaxial Analogue DFB Laser
Das bedeutet, dass der PLMR3 analoge Signale mit Frequenzanteilen bis 3 GHz präzise modulieren bzw. übertragen kann. In der Praxis unterstützt diese große Bandbreite ein breites Spektrum an RF- und Mikrowellensignalen – zum Beispiel kann er drahtlose Signale im Multi-GHz-Bereich oder CATV-Spektren mit hoher Kanalzahl über Glasfaser übertragen, ohne nennenswerte Verluste bei der Signaltreue. Entwickler können diesen Laser für jede Anwendung einsetzen, bei der RF-Signale im MHz-Bereich bis in den unteren GHz-Bereich über eine optische Verbindung transportiert werden müssen.
Nein. Der PLMR3 ist als ungekühltes Lasermodul ausgelegt und arbeitet über einen großen Temperaturbereich auch ohne aktiven TEC zuverlässig. Sein koaxiales Gehäuse und der DFB-Chip sind für Stabilität bei schwankenden Umgebungstemperaturen optimiert. Das vereinfacht das Design und reduziert den Leistungsbedarf von Systemen mit dem PLMR3, da statt einer vollständigen Temperaturregelung lediglich eine Standard-Temperaturkompensation über die Monitor-Photodiode und die Treiberschaltung erforderlich ist.
Der PLMR3 wird typischerweise über ein Bias-Tee oder eine Lasertreiberschaltung angesteuert, die einen DC-Biasstrom mit dem hochfrequenten RF-Eingang kombiniert. Das koaxiale Gehäuse ist für Hochgeschwindigkeitsmodulation ausgelegt und verfügt in der Regel über einen 50-Ω-RF-Eingangspfad oder Anschluss für das Mikrowellensignal. Für den Betrieb legen Sie einen konstanten Biasstrom an, um die optische Ausgangsleistung des Lasers einzustellen – häufig über eine automatische Leistungsregelung mithilfe der Monitor-Photodiode – und überlagern darauf Ihr RF-Signal. Die Intensität des Lasers variiert dann linear mit der RF-Modulation bis 3 GHz und wandelt das elektrische RF-Signal in eine optische Modulation um.
Dieses Lasermodul verfügt über eine integrierte Monitor-Photodiode, die eine aktive Rückkopplungsregelung der Ausgangsleistung ermöglicht. Das ist entscheidend, um über Zeit und Temperatur hinweg konstante Signalpegel sicherzustellen. Die DFB-Laserstruktur sorgt von Natur aus für eine stabile Singlemode-Ausgabe mit geringem Chirp. Zusätzlich weist das Bauteil ein niedriges relatives Intensitätsrauschen (RIN) auf und kann mit einem internen optischen Isolator bestellt werden, um Leistungsbeeinträchtigungen durch Rückreflexionen zu minimieren. Zusammen stellen diese Merkmale sicher, dass das übertragene analoge Signal sauber und unverzerrt bleibt.
Ja. Der PLMR3 gehört zu einer Familie analoger koaxialer Laser. So bietet PLMW3 ähnliche Spezifikationen (1310 nm, 5 mW, 3 GHz), wird jedoch häufig für drahtlose RF-Verbindungen eingesetzt, während PLMF3 als leistungsstärkere Version bis zu 14 mW für CATV-Vorwärtskanalanwendungen bereitstellt. Darüber hinaus gibt es Modelle mit Fabry-Perot-Lasern (wie FPMR3) sowie Varianten für CWDM-Wellenlängen (PLMR1XXC) oder mit Buchsengehäuse (RLMR3). So können Sie je nach benötigter Wellenlänge, Ausgangsleistung und Anwendungsschwerpunkt das passende Lasermodul auswählen.
Der PLMR3 ist mit einem Singlemode-Faserausgang mit Pigtail ausgestattet. Das heißt: Ein kurzes Stück Glasfaser ist fest mit dem Lasermodul verbunden, um das Ausgangslicht zu übertragen. Je nach Bedarf kann die Faser mit verschiedenen Steckverbindertypen konfektioniert werden – gängige Optionen sind FC/APC, FC/UPC, SC/APC und weitere. Wenn keine Pigtail-Faser gewünscht ist, bietet der Hersteller auch eine Buchsenvariante an (z. B. RLMR3), bei der Sie einen Fasersteckverbinder direkt anschließen können. Diese Flexibilität erleichtert die Integration des Lasers in unterschiedliche Systemarchitekturen und bestehende Glasfaserinfrastrukturen.







