SLC8000 out-of-band modular console manager

Der Out-of-Band-Console-Manager SLC 8000 ist ein modulares Gerät, das IT-Administratoren einen sicheren Fernzugriff auf Server, Netzwerkhardware und andere kritische Systeme ermöglicht. Er wurde für den Einsatz in Rechenzentren und Niederlassungen entwickelt, in denen ein jederzeit verfügbarer Zugriff auf das Management essenziell ist. Durch die Kombination klassischer serieller RJ45-Konsolenports mit neueren USB-Konsolenschnittstellen können Sie mit dem SLC 8000 eine Vielzahl von Geräten über eine einzige Plattform verwalten. Das spezielle Chassis nimmt austauschbare 16-Port-Module auf, sodass Sie jedes Gerät mit der passenden Kombination aus seriellen und USB-Ports konfigurieren und bei wachsendem Bedarf auf insgesamt bis zu 48 Verbindungen erweitern können.

In der Praxis bedeutet das: Sie können Geräte von überall aus per Fernzugriff überwachen, Fehler beheben und steuern – selbst dann, wenn das primäre Netzwerk ausfällt –, da der SLC 8000 Out-of-Band-Zugriff über Modem oder zellulares Failover unterstützt. Auch in puncto Sicherheit ist er umfassend ausgestattet, unter anderem mit SSH-/SSL-Verschlüsselung und Integration der LDAP-/AD-Authentifizierung, damit nur autorisierte Benutzer auf sensible Konsolensitzungen zugreifen können. Insgesamt bietet der SLC 8000 IT-Teams eine zuverlässige, zentrale Managementlösung, mit der sie Geräte in Rechenzentren, Laboren und Außenstandorten effizienter und mit größerer Sicherheit betreiben können.

SLC8000 out-of-band modular console manager

Eigenschaften

  • Modulares Port-Design – Austauschbare 16-Port-Module (serielle RJ45- oder USB-Module) ermöglichen die flexible Kombination von Konsolenschnittstellen und eine Erweiterung auf bis zu 48 Ports insgesamt. Das schützt Ihre Investition und vereinfacht künftige Upgrades.
  • Ausfallsicherer Out-of-Band-Zugriff – Unterstützt Dual-Gigabit-Ethernet für die primäre Konnektivität und bietet Optionen für Einwahlmodem und LTE-Mobilfunk-Failover, damit der Fernzugriff auch bei Netzwerkausfällen erhalten bleibt.
  • Herstellerunabhängiges Management – Ermöglicht die zentrale Konsolensteuerung heterogener Geräte (Router, Switches, Server, PDUs usw.) verschiedener Hersteller – alles über eine einheitliche Oberfläche.
  • Sicherheit auf Enterprise-Niveau – Schützt Konsolensitzungen mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (SSH, TLS), benutzerspezifischen Port-Berechtigungen und der Integration externer Authentifizierungsdienste (LDAP, RADIUS, Active Directory), einschließlich eines optionalen FIPS 140-2-Modus für Umgebungen mit hohen Sicherheitsanforderungen.
  • Einfache Fernadministration – Bietet browserbasierten HTML5-Zugriff und standardmäßige Telnet-/SSH-Konsolenanmeldung ohne proprietäre Software, sodass Administratoren Geräte von überall mit vertrauten Tools verwalten können.
  • Integration von Strom­versorgung und Umgebungsüberwachung – Unterstützt duale redundante Netzteile (AC- oder DC-Modelle) für hohe Zuverlässigkeit und arbeitet mit intelligenten PDUs sowie Umgebungs­sensoren zusammen, damit Sie Strom­versorgung und Standortbedingungen per Fernzugriff überwachen können (für ein proaktives Infrastrukturmanagement).
  • Bereit für zentrale Überwachung – Kann eigenständig betrieben oder in eine zentrale Managementplattform integriert werden, um Protokollierung, Warnmeldungen und Skripting über mehrere SLC-Geräte hinweg zu automatisieren, was großflächige Installationen effizienter macht.

Downloads

für SLC8000 out-of-band modular console manager

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SLC 8000 Product Brief (Datasheet)
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SLC 8000 Advanced Console Manager User Guide
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Verfügbare Modellvariationen

Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen

SpecificationDetails

Network Interfaces

2 × Gigabit Ethernet (RJ45) + 2 × 1 Gb SFP fibre ports (for network access)

Console Ports

Up to 48 device ports (via three 16-port modules: RJ45 RS-232 and/or USB)

Out-of-Band Access

Dial-up modem (optional internal) and LTE cellular gateway (external) for fail-over

Management Access

Web UI (HTML5 browser console), CLI via Telnet/SSH, SNMP (v1/v2c/v3)

Security Features

SSH v2, TLS 1.2/1.3 encryption, firewall & IP filtering, user/group permissions, LDAP/RADIUS/AD auth support, FIPS 140-2 mode

Power Supply

100–240 V AC (single or dual); Optional -48 V DC input (dual feed)

Power Consumption

< 30 W (typical maximum)

Form Factor

1U rack-mount chassis (H 44 mm × W 438 mm × D 305 mm)

Operating Temp.

0 °C to +50 °C ambient

SLC 8000 Advanced Console Manager – Introduction

FAQs

für SLC8000 out-of-band modular console manager

Out-of-Band-Management bezeichnet den Zugriff auf Netzwerkgeräte über einen alternativen Pfad, wenn das primäre Netzwerk nicht verfügbar ist oder ausgefallen ist. Der SLC 8000 unterstützt dies, indem er zusätzlich zu den standardmäßigen Netzwerkports Optionen für Einwahlmodem und Mobilfunkverbindungen bietet. In der Praxis bedeutet das: Ist das Hauptnetzwerk eines Standorts offline, können Administratoren den SLC 8000 (und die angeschlossenen Konsolen) weiterhin über eine Telefonleitung oder ein 4G-/LTE-Gateway erreichen. So lassen sich Fehler beheben und Geräte wiederherstellen, ohne dass ein Vor-Ort-Einsatz erforderlich ist.

Der SLC 8000 kann bis zu 48 verwaltete Geräte aufnehmen. Möglich wird das durch drei Modulsteckplätze, die jeweils ein 16-Port-Konsolenmodul aufnehmen. Sie können die Modultypen je nach Bedarf kombinieren – zum Beispiel RS-232-Seriellportkarten und USB-Portkarten im selben Gerät installieren. Dieser modulare Ansatz ermöglicht es, traditionelle serielle Konsolenports und neuere USB-only-Konsolenschnittstellen gleichzeitig zu unterstützen – abgestimmt auf den Gerätemix in Ihrer Umgebung.

Mit dem modularen Design des SLC 8000 gewinnen Sie deutlich an Flexibilität und Skalierbarkeit. Wenn Sie künftig mehr Konsolenports oder andere Porttypen benötigen, können Sie 16-Port-Module einfach ergänzen oder austauschen, statt das komplette Gerät zu ersetzen. Das bedeutet: Sie starten mit einer kleineren Konfiguration, zum Beispiel mit 16 Ports, und erweitern später durch zusätzliche Module auf 32 oder 48 Ports. Außerdem können Sie schrittweise von älteren seriellen Geräten auf neuere USB-basierte Systeme umsteigen – ohne Ausfallzeiten. So schützen Sie Ihre Anfangsinvestition und senken die Upgrade-Kosten.

Der SLC 8000 wurde auf Redundanz und Failover ausgelegt. Er verfügt über zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen für die Anbindung an separate Netzwerke (oder ein gebündeltes Team), was die Ausfallsicherheit bereits erhöht. Darüber hinaus unterstützt er Out-of-Band-Failover-Methoden: Sie können ihn mit einem optionalen internen analogen Modem für den Einwahlzugang ausstatten oder einen externen Mobilfunkrouter bzw. ein Gateway nutzen, um eine drahtlose LTE-Verbindung bereitzustellen. Fällt die primäre Verbindung aus, kann der Console Manager automatisch auf die Backup-Verbindung umschalten, sodass Sie Ihre Gerätekonsolen per Out-of-Band-Zugriff erreichen, bis der normale Netzwerkbetrieb wiederhergestellt ist.

Sicherheit ist ein zentrales Element im Design des SLC 8000. Alle Remote-Konsolensitzungen können über Secure Shell (SSH) oder TLS/SSL verschlüsselt werden, sodass das Mithören des Management-Datenverkehrs verhindert wird. Das Gerät unterstützt robuste Verfahren zur Benutzerauthentifizierung – Sie können es in Verzeichnisdienste wie LDAP, Active Directory oder RADIUS integrieren oder lokale Benutzername-/Passwort-Konten verwenden. Administratoren können Benutzerrollen und portbezogene Zugriffsrechte definieren, sodass Teammitglieder nur die ihnen zugewiesenen Geräte sehen oder steuern können. Zusätzlich verfügt das Gerät über eine integrierte Firewall zur Paketfilterung und kann bei Bedarf in einem FIPS 140-2-konformen Modus konfiguriert werden, der die kryptografischen Standards der US-Regierung erfüllt und für Umgebungen mit hohen Sicherheitsanforderungen geeignet ist.

Für die Nutzung des SLC 8000 benötigen Sie keine proprietäre Software. Das Gerät verfügt über eine webbasierte Managementoberfläche, die über jeden modernen Browser mit HTML5-Unterstützung zugänglich ist und einen Konsolen-Client sowie eine Konfigurationsoberfläche bereitstellt. Außerdem unterstützt es branchenübliche Protokolle wie Telnet, SSH und SNMP, sodass Sie Skripte erstellen oder das Gerät in Ihre vorhandenen Netzwerkmanagement-Tools integrieren können. Darüber hinaus kann der SLC 8000 zwar eigenständig betrieben werden, ist aber auch mit zentralen Managementlösungen kompatibel, beispielsweise mit einer Cloud-basierten oder lokal installierten Software für das Konsolenmanagement, wenn Sie eine solche für die übergreifende Verwaltung größerer Installationen einsetzen möchten.

Der SLC 8000 kann praktisch jedes Gerät verwalten, das über eine Konsole oder einen seriellen Management-Port verfügt. Typische Einsatzszenarien sind der Anschluss von Servern (Linux-/Unix-/Windows-Konsolen), Netzwerkswitches und Routern (Konsolenports von Cisco, Juniper usw.), Firewalls und Load Balancern, Speichersystemen sowie Tele­kommunikationsgeräten. Er ist herstellerneutral: Solange das Gerät über eine serielle RS-232-Konsole oder eine USB-Konsolenschnittstelle verfügt, kann es an einen Port des SLC 8000 angeschlossen werden. Das gilt auch für Infrastruktursysteme wie USV-Anlagen, PDUs und Umgebungscontroller – und ermöglicht die Fernüberwachung und -steuerung dieser Systeme über ihre Management-Ports.

Ja. Der SLC 8000 lässt sich in intelligente Power Distribution Units (PDUs) und Sensormodule integrieren, um zusätzliche Funktionen für das Remote-Management bereitzustellen. Über dedizierte Ports oder per Netzwerkintegration unterstützt er die Steuerung von entfernten Stromausgängen (zum Beispiel das Aus- und Wiedereinschalten eines Servers über eine angeschlossene PDU) und kann Statusdaten von Umgebungs­sensoren auslesen, etwa von Temperatur- oder Tür­sensoren. Lantronix bietet unter anderem Kompatibilität mit eigenen SLP-Strom­versorgungscontrollern und Sensorsoft-Umgebungsgeräten. Damit kann der Console Manager nicht nur als zentrale Plattform für den Konsolenzugriff dienen, sondern auch für Energiemanagement und Standortüberwachung – besonders nützlich in unbeaufsichtigten Rechenzentren oder nicht besetzten IT-Räumen.