50/125 µm OM2 Multimode-Gradientenindexfaser

Diese 50/125 µm OM2 Multimode-Gradientenindexfaser ist für den Einsatz in modernen Unternehmens- und Industrienetzen ausgelegt, die zuverlässige Hoch­geschwindig­keitsverbindungen über mittlere Entfernungen erfordern. OM2 bedeutet, dass die Faser anerkannte Standards für die Multimode-Performance erfüllt und damit eine ausgewogene Kombination aus Bandbreite und Reichweite für typische LAN- und Rechenzentrumsanforderungen bietet. Dank ihres Gradientenindex-Kerndesigns minimiert die Faser die modale Dispersion. Dadurch treffen Signale zeitlich präziser und mit geringerer Streuung ein, was im Vergleich zu einfachen Stufenindexfasern eine klarere Datenübertragung unterstützt.

Netzwerkingenieure setzen diese Faser für Gebäude-Backbones, die Vernetzung von Campus-Netzen und andere Kurzstreckenverbindungen ein, in denen Gigabit Ethernet und sogar 10 Gigabit Ethernet über begrenzte Distanzen genutzt werden. Die standardisierten Abmessungen von 50 µm Kerndurchmesser und 125 µm Manteldurchmesser gewährleisten die problemlose Kompatibilität mit gängigen Steck­verbindern wie SC, ST und LC sowie mit weit verbreiteten Transceivern. In der Praxis lässt sich diese OM2-Faser mit kostengünstigen VCSEL-Lasern oder LED-Lichtquellen kombinieren, typischerweise bei 850 nm und 1300 nm, und bietet so eine kosteneffiziente und zugleich robuste Lösung für Datennetze mit hohem Durchsatz. Insgesamt ist sie ein bewährter Glasfasertyp für zuverlässige Kommunikationsverbindungen mit hoher Kapazität in lokalen Netzwerken und überzeugt durch einfache Integration sowie nachgewiesene Leistung nach weithin anerkannten Standards.

50/125 µm OM2 Multimode-Gradientenindexfaser

Diese 50/125 µm OM2 Multimode-Glasfaser wurde für zuverlässige optische Verbindungen über kurze bis mittlere Distanzen entwickelt und eignet sich für Netzwerkinstallationen in Unternehmen, auf Campus-Geländen und in industriellen Umgebungen, in denen stabile Bandbreite und Interoperabilität entscheidend sind. Ihre Gradientenindex-Konstruktion trägt zur Reduzierung der modalen Dispersion bei, während das standardisierte OM2-Format die Kompatibilität mit gängigen Multimode-Verbindungslösungen sicherstellt, einschließlich weit verbreiteter Steck­verbinder- und Transceiver-Technologien.

Eigenschaften

  • OM2-Gradientenindex-Design – Liefert eine hohe modale Bandbreite von etwa 500 MHz·km für zuverlässige Gigabit-Ethernet-Leistung über typische Verbindungsstrecken in Gebäuden und auf Campus-Geländen.
  • Geringe optische Dämpfung – Minimiert Signalverluste bei 850 nm und 1300 nm und trägt so zur Erhaltung der Signalqualität in lokalen Netzwerkumgebungen bei.
  • Standardisierte 50/125 µm Geometrie – Unterstützt die Kompatibilität mit gängigen Fasersteck­verbindern und Transceivern und vereinfacht Spleißen, Konfektionierung und Integration.
  • Gradientenindex-Kernprofil – Reduziert die modale Dispersion durch den Ausgleich der Lichtausbreitungsgeschwindigkeiten und ermöglicht dadurch eine klarere Übertragung als einfache Multimode-Stufenindexfasern.
  • Konformität mit dem OM2-Standard – Gewährleistet Interoperabilität und vorhersehbare Leistung in OM2-basierter Netzwerkinfrastruktur.
  • Geprüfte Robustheit – Ausgelegt, um Belastungen bei Installation und Handhabung standzuhalten und langfristig eine zuverlässige Kabelleistung sicherzustellen.

Verfügbare Modellvariationen

Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen

Specification

Value

Fibre type (category)

OM2 50/125 µm graded-index multi-mode

Core diameter

50 µm

Cladding diameter

125 µm

Coating diameter

~245 µm (acrylate buffer coating)

Numerical aperture

0.20 (typical)

Attenuation @ 850 nm

≤ 3.0 dB/km (maximum)

Attenuation @ 1300 nm

≤ 1.0 dB/km (maximum)

Bandwidth (OFL @ 850 nm)

≥ 500 MHz·km

Bandwidth (OFL @ 1300 nm)

≥ 500 MHz·km

Operating wavelengths

850 nm and 1300 nm

Proof test level

≥ 0.7 GPa tensile stress (≈100 kpsi)

FAQs

für 50/125 µm OM2 Multimode-Gradientenindexfaser

OM2 ist eine branchenübliche Bezeichnung für 50/125 µm Multimode-Fasern, die ein definiertes Mindestleistungsniveau kennzeichnet. Sie unterstützt in der Regel hohe Datenraten wie Gigabit Ethernet und bietet bei 850 nm eine modale Bandbreite von etwa 500 MHz·km. In der Praxis eignet sich OM2 für Verbindungen mittlerer Länge in lokalen Netzwerken und bietet eine bessere Leistung als OM1, jedoch weniger Bandbreite als neuere Fasertypen wie OM3 oder OM4.

Für Gigabit Ethernet unterstützt OM2-Multimode-Faser typischerweise Verbindungen bis etwa 550 Meter. Bei 10 Gigabit Ethernet ist die effektive Reichweite deutlich geringer und liegt in der Regel bei etwa 80 bis 100 Metern, abhängig von den verwendeten Transceivern, der Installationsqualität und den geltenden Netzwerkstandards. Für größere Entfernungen oder höhere Bandbreitenanforderungen werden im Allgemeinen OM3, OM4 oder Singlemode-Fasern bevorzugt.

Stufenindex-Multimode-Faser hat einen gleichmäßigen Brechungsindex im Kern mit einem abrupten Übergang zum Mantel, was zu stärkerer modaler Dispersion führt. Gradientenindex-Multimode-Faser verändert den Brechungsindex schrittweise vom Zentrum nach außen, sodass verschiedene Lichtmoden zeitlich näher beieinander ankommen. Das reduziert die Dispersion und ermöglicht höhere Bandbreiten sowie längere Übertragungsstrecken als bei Stufenindex-Multimode-Ausführungen.

Mechanisch sind sie kompatibel, da die Steck­verbinderformate ähnlich sind. Allerdings kann die Kombination von OM2 50 µm-Faser mit OM1 62.5 µm-Faser zu Einfügedämpfung und verringerter Verbindungsleistung führen. Eine direkte Verbindung ist physisch zwar möglich, wird für anspruchsvolle oder Hoch­geschwindig­keitsverbindungen jedoch im Allgemeinen nicht empfohlen, sofern das Design diese Abweichung nicht ausdrücklich berücksichtigt.

OM2 wird typischerweise für kurze bis mittlere Verbindungsstrecken in Gebäuden, auf Campus-Geländen und in Datenumgebungen eingesetzt, in denen kosteneffiziente Multimode-Optik gefragt ist. Sie ist eine praktische Wahl für Ethernet-Verbindungen bis 1 Gb/s sowie für 10-Gb/s-Installationen über begrenzte Distanzen. Singlemode-Faser wird in der Regel für deutlich größere Entfernungen oder sehr hochkapazitive Verbindungen gewählt, bei denen die Reichweite von Multimode nicht mehr ausreicht.

OM3 und OM4 sind verbesserte 50/125 µm Multimode-Fasern mit deutlich höherer Bandbreite als OM2. Dadurch unterstützen sie mit geeigneter Optik 10-Gb/s-, 40-Gb/s- und 100-Gb/s-Verbindungen über größere Entfernungen. OM2 bleibt eine zuverlässige und wirtschaftliche Option für weniger anspruchsvolle Kurzstreckenanwendungen, während OM3 und OM4 besser für leistungsintensivere Infrastrukturen geeignet sind.