UV-Kameramodule
Was Kameras im sichtbaren Bereich nicht erfassen können
UV-Kameramodule sind für Anwendungen konzipiert, bei denen wichtige Details außerhalb des sichtbaren Spektrums liegen. Durch die Erfassung ultravioletter Wellenlängen machen sie Merkmale wie Oberflächenverunreinigungen, Fluoreszenz, Koronaentladungen oder Flammen sichtbar, die mit einer herkömmlichen Kamera für sichtbares Licht nur schwer oder gar nicht zu erkennen sind.
Unser UV-Kameraportfolio bietet kompakte, leistungsstarke Bildverarbeitungslösungen für Entwickler von Inspektions-, Überwachungs-, wissenschaftlichen und Sicherheitssystemen. Unterschiedliche Module eignen sich für unterschiedliche Bereiche des UV-Spektrums und verschiedene Systemanforderungen. Deshalb ist die richtige Kombination aus Sensor, Optik, Filterung und Beleuchtung entscheidend, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
UV-Bildgebung ist besonders dann nützlich, wenn eine Kamera für sichtbares Licht nicht genügend Informationen liefert. Zu den Anwendungen gehören:
Flammenerkennung und -überwachung, Korona- und Lichtbogenerkennung, Halbleiter- und Elektronikinspektion, Oberflächen- und Verunreinigungsprüfung, Fluoreszenzbildgebung, wissenschaftliche und Laboranalysen, spezialisierte industrielle Überwachung
Mit der richtigen UV-Kamera lassen sich Fehler früher erkennen, Inspektionsprozesse verbessern und Phänomene sichtbar machen, die sonst unentdeckt blieben.
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Warum unser UV-Portfolio die richtige Wahl für Sie ist
Wir bieten eine Reihe kompakter UV-Kameramodule für Entwickler, die eine zuverlässige Bildgebung jenseits des sichtbaren Spektrums benötigen. Unser Portfolio umfasst unterschiedliche UV-Empfindlichkeiten, Auflösungen, Schnittstellen und Systemkonfigurationen. So haben Sie die Flexibilität, den passenden Ausgangspunkt für Ihr Design zu wählen.
Wir liefern nicht nur eine Kamera, sondern unterstützen Sie dabei, die passende Bildgebungslösung darum herum aufzubauen. Unsere internen Bildgebungsspezialisten beraten Sie bei der Auswahl des Sensors, zu spektralen Anforderungen, Optik, Filterung, Beleuchtung und Integration, damit Sie die benötigte Leistung erreichen.
Ganz gleich, ob Sie ein Inspektionssystem entwickeln, Hochspannungsanlagen überwachen, Flammen detektieren oder an einer spezialisierten wissenschaftlichen Anwendung arbeiten: Wir helfen Ihnen, die passende UV-Bildgebungstechnologie zu finden – und wenn ein Standardmodul nicht geeignet ist, entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kamerapartnern eine auf Ihre Anforderungen zugeschnittene Lösung.
Wichtige Auswahlkriterien
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Spektralbereich Beginnen Sie mit den Wellenlängen, die Sie erfassen müssen. UVA, UVB und UVC verhalten sich unterschiedlich und eignen sich für verschiedene Anwendungen. Daher ist die Auswahl des richtigen Spektralbereichs grundlegend.
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Sensorempfindlichkeit Die UV-Leistung hängt stark vom Sensor und seinem Aufbau ab. Ein Standardsensor für sichtbares Licht bietet ohne entsprechende Modifikation oder Optimierung möglicherweise nicht die erforderliche Empfindlichkeit oder Reaktion.
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Optik und Filterung Objektiv und Filter müssen mit den zu erfassenden Wellenlängen kompatibel sein. Standardoptiken für sichtbares Licht sind für UV-Bildgebung nicht immer geeignet.
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Beleuchtung Berücksichtigen Sie, wie das UV-Signal erzeugt wird. Eine kontrollierte Beleuchtung kann für Inspektions- oder Fluoreszenzanwendungen entscheidend sein, während andere Systeme auf natürlich vorkommende UV-Quellen angewiesen sein können.
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Signal-Rausch-Verhältnis UV-Signale können relativ schwach sein. Deshalb sind Sensorempfindlichkeit, Rauschen, Verstärkung und der gesamte Signalpfad entscheidend, wenn ein zuverlässiges Bildgebungssystem ausgelegt wird.
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Umgebungsanforderungen Temperatur, Vibrationen, Gehäusematerialien, Umgebungslicht und UV-Exposition können die Systemleistung beeinflussen und sollten frühzeitig im Design berücksichtigt werden.
Technischer Überblick
UV-Kameramodule sind dafür ausgelegt, bestimmte Bereiche ultravioletter Strahlung zu detektieren und decken je nach Anwendung typischerweise UVA, UVB oder UVC ab. Da konventionelle Bildsensoren und optische Komponenten in der Regel für sichtbares Licht ausgelegt sind, erfordert UV-Bildgebung häufig speziell ausgewählte Sensoren, Beschichtungen, Filter und Optiken.
Der Sensor ist nur ein Teil des Bildgebungssystems. UV-kompatible Optiken sind wichtig, weil viele Standardmaterialien für Objektive UV nur schlecht durchlassen, während die Wahl der Filter bestimmt, welche Wellenlängen den Sensor erreichen. Auch die Beleuchtung muss sorgfältig berücksichtigt werden. Manche Anwendungen arbeiten mit kontrollierter UV-Beleuchtung, andere erfassen natürlich vorkommende UV-Strahlung oder Fluoreszenz.
Im Gegensatz zu FPV-Kameras, bei denen in der Regel die Minimierung der Latenz im Vordergrund steht, liegt der Fokus bei UV-Systemen stärker auf spektraler Empfindlichkeit, Sensitivität, Signal-Rausch-Verhalten und der Kontrolle der Bildgebungsumgebung. Feste optische Konfigurationen sind weit verbreitet, da sie das System kompakt und stabil halten und zugleich das optische Design vereinfachen.
Hinweise zur Integration
Die Integration einer UV-Kamera ähnelt in vielerlei Hinsicht der Integration einer konventionellen Digitalkamera; je nach Modul stehen Standardschnittstellen zur Verfügung. Der wesentliche Unterschied liegt im höheren Aufwand, der für das optische System und die Beleuchtung erforderlich ist.
Die Ausrichtung von Objektiv und Sensor sollte sorgfältig kontrolliert werden, und die Kamera sollte vor unerwünschtem Umgebungslicht geschützt werden, wenn dieses die Messungen beeinflussen könnte. Filter, Beleuchtungsquellen und andere optische Komponenten sollten zudem als Teil des vollständigen Bildgebungssystems ausgewählt und nicht getrennt von der Kamera betrachtet werden.
Unser Team unterstützt Sie dabei, diese Anforderungen zu bewerten und die Kombination aus Kamera, Optik, Filterung und Beleuchtung zu finden, die am besten zu Ihrer Anwendung passt.
Sie werden in Anwendungen wie der Oberflächeninspektion, Fluoreszenzanalyse, Leckageerkennung und Materialidentifikation eingesetzt. Die UV-Bildgebung kann Merkmale sichtbar machen, die in Standard-Systemen für sichtbares Licht nicht erkennbar sind. Das macht sie für industrielle und wissenschaftliche Anwendungen wertvoll.
Der Hauptunterschied liegt in der spektralen Empfindlichkeit: • UV-Module: erfassen ultraviolette Wellenlängen • Module für sichtbares Licht: erfassen sichtbares Licht Die UV-Bildgebung macht andere Materialeigenschaften und Oberflächenzustände sichtbar.
UV-Module kommen zum Einsatz, wenn spektrale Informationen benötigt werden, nicht ein variables Sichtfeld. Zoom-Blöcke für sichtbares Licht werden gewählt, wenn eine flexible Bildausschnittswahl in der Bildgebung mit sichtbarem Licht gefragt ist. Die Entscheidung hängt davon ab, ob Spektralanalyse oder optische Flexibilität erforderlich ist.
Ja, für die UV-Bildgebung werden Optiken benötigt, die ultraviolette Wellenlängen übertragen. Standardobjektive für sichtbares Licht blockieren UV-Licht häufig. Die richtige Objektivauswahl ist entscheidend für die Systemleistung.
In vielen Fällen ja. Eine kontrollierte UV-Beleuchtung ist oft erforderlich, um konsistente Ergebnisse zu erzielen oder Fluoreszenzeffekte auszulösen. Passive UV-Bildgebung ist seltener.
Zu den typischen Herausforderungen gehören: • die Auswahl kompatibler Optiken und Filter • die Beherrschung der Beleuchtungsbedingungen • der Umgang mit niedrigen Signalpegeln Diese Faktoren beeinflussen Bildqualität und Zuverlässigkeit.
UV-Systeme müssen mit Blick auf die Sicherheit ausgelegt werden, insbesondere im UVB- und UVC-Bereich. Eine geeignete Abschirmung und die Einhaltung von Sicherheitsstandards sind wichtig. Expositionsrisiken müssen sorgfältig kontrolliert werden.
Typische Probleme sind: • die Verwendung ungeeigneter Optiken • die Unterschätzung des Beleuchtungsbedarfs • das Außerachtlassen von Sicherheitsanforderungen Diese können zu einer ineffektiven oder unsicheren Systemfunktion führen.
