Filterräder der HF-Serie

Die HF-Serie ist eine Produktfamilie motorisierter Hoch­geschwindig­keits-Filterräder mit verschiedenen Varianten für Laboringenieure, Mikroskopintegratoren und OEM-Teams, die automatisierte optische Bildgebungs­systeme entwickeln. Je nach benötigter Kanalzahl und optischer Apertur sind Konfigurationen für 25-mm- oder 32-mm-Filter mit sechs, acht oder zehn Positionen verfügbar. Die Filterräder können direkt an einem Mikroskop montiert, auf einem Stativ für den optischen Tisch installiert oder in ein kompatibles Mikroskop-Deck integriert werden.

Die ProScan III Steuerung koordiniert Filterwechsel mit anderen motorisierten Mikroskopfunktionen. Die Serie unterstützt Mehrkanal-Fluoreszenzbildgebung und andere wellenlängenselektive Mikroskopieabläufe, die eine kontrollierte Filtersequenz erfordern. Kompatible 10-ms-Verschlüsse können ergänzt werden, wenn der optische Pfad während des Filterwechsels oder zwischen Belichtungen blockiert werden muss. Filter sind nicht im Lieferumfang enthalten; ein passender mikroskop- oder optikport-spezifischer Adapter ist separat auszuwählen.

Filterräder der HF-Serie

Eigenschaften

  • Benachbarte Filterwechsel in nur 55 ms – Unterstützt zeitsensitive Mehrkanal-Aufnahmeroutinen.
  • Konfigurationen mit sechs, acht und zehn Positionen – Passt die Filterkapazität an den jeweiligen Imaging-Workflow an.
  • Filterformate mit 25 mm und 32 mm – Bietet Optionen für kompakte Strahlengänge und größere Strahldurchmesser.
  • Installation im Anregungs- oder Emissionspfad – Unterstützt unterschiedliche Architekturen für die Mikroskopauto­mati­sierung.
  • Varianten mit und ohne Stativ – Ermöglicht die Integration auf dem optischen Tisch oder direkt am Mikroskop.
  • ProScan III-Steuerung – Koordiniert die automatische Filterpositionierung mit dem übergeordneten Mikroskopsystem.
  • Kompatibilität mit 10-ms-Verschlüssen – Kombiniert Wellenlängenauswahl mit schnellem Lichtblockieren.
  • Mikroskopspezifische Adapter – Unterstützt die mechanische und optische Ausrichtung mit kompatiblen Systemen.
  • Spezielle Deck-Insert-Option – Ermöglicht die direkte Integration in kompatible Mikroskop-Decks.

Downloads

für Filterräder der HF-Serie

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Nikon Microscope Automation Compatibility Guide
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Evident/Olympus Microscope Automation Compatibility Guide
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Verfügbare Modellvariationen

Alle verfügbaren Varianten und ein Vergleich ihrer Spezifikationen

Spezifikationen

SpezifikationDetails zur Produktreihe

Filterkapazitäten

6 oder 10 Positionen für 25-mm-Filter; 8 oder 10 Positionen für 32-mm-Filter

Wechselzeit zur benachbarten Position

Ab 55 ms

Steuerung

ProScan III Controller für die Mikroskopauto­mati­sierung

Installation im optischen Pfad

Im Anregungs- oder Emissionskanal, abhängig von der Mikroskop- und Adapterkonfiguration

Montageformate

Mit Stativ, direkt am Mikroskop ohne Stativ montiert oder als spezieller Deck-Einsatz

Verschlussintegration

Kompatibel mit einem 10-ms-Verschluss; kombinierte Rad-Verschluss-Konfigurationen sind verfügbar

Sortimentsvergleich

VariantePositionenFilterdurchmesserMontageformatKonfiguration

HF106A

6

25 mm

Ohne Stativ

Standard-Motorfilterrad

HF110A

10

25 mm

Ohne Stativ

Standard-Motorfilterrad

HF110

10

25 mm

Mit Stativ

Filterrad für den optischen Tisch

HF108A

8

32 mm

Ohne Stativ

Standardmäßiges motorisiertes Filterrad

HF108

8

32 mm

Mit Stativ

Filterrad für den optischen Tisch

HF108IX3

8

32 mm

Spezieller Deck-Einsatz

Filterrad für das Mikroskop-Deck

HF110A + HF200HT

10

25 mm

Ohne Stativ

Filterrad mit montiertem Hochtemperatur-Verschluss

HF108A + HF201HT

8

32 mm

Ohne Stativ

Filterrad mit montiertem Hochtemperatur-Verschluss

Optische Filter sind nicht im Lieferumfang enthalten. Wählen Sie das benötigte Filterset und einen mikroskop- oder optikport-spezifischen Adapter separat entsprechend der vorgesehenen Installation aus.

FAQs

für Filterräder der HF-Serie

Wählen Sie 25-mm-Filter, wenn Kanalkapazität und ein kompaktes Spektralset im Vordergrund stehen; die Varianten HF106A und HF110 bieten sechs beziehungsweise zehn Positionen. Wählen Sie 32-mm-Filter, wenn der optische Pfad einen breiteren Strahl, eine hohe Feldzahl oder einen größeren Kamerasensor aufweist, da die HF108-Varianten mit dem größeren Filterformat acht Positionen bieten. Der Filterdurchmesser allein garantiert keinen vignettierungsfreien optischen Pfad, da auch Adapter, Tubusoptik und Mikroskopport den Strahl begrenzen können. Berechnen Sie in der Praxis die Strahlfläche an der Position des Filterrads und prüfen Sie vor der Auswahl des Filterrads die freie Apertur jedes Adapters.

Die erforderliche Kapazität hängt von der Anzahl der Fluoreszenzkanäle, Kalibrierfilter und offenen Positionen ab, die der Aufnahmeablauf benötigt. Ein HF106A mit sechs Positionen eignet sich für fokussierte Assays mit begrenztem Fluorophor-Set, während die HF110-Varianten mit zehn Positionen mehr Kapazität für komplexe Protokolle oder künftige zusätzliche Kanäle bieten. Die HF108-Varianten mit acht Positionen verbinden eine vergleichsweise hohe Kanalzahl mit Unterstützung für 32-mm-Filter. Ingenieure sollten Positionen für Neutraldichtefilter, Sperrfilter oder einen leeren optischen Pfad vorsehen, wenn der Workflow dies erfordert. Das Filterrad sollte daher auf Basis des vollständigen Bildgebungsprotokolls dimensioniert werden und nicht nur anhand der anfänglichen Anzahl an Fluoreszenzkanälen.

HF-Filterräder können im Anregungs- oder Emissionskanal eingesetzt werden, sofern der passende mechanische Adapter und ausreichender optischer Freiraum vorhanden sind. Die Installation auf der Anregungsseite wählt die Wellenlänge, die die Probe erreicht, während die Installation auf der Emissionsseite das Wellenlängenband auswählt, das den Detektor erreicht. Welche Position bevorzugt wird, hängt von der Beleuchtungsarchitektur, dem Fluorophor-Set und davon ab, ob mehrere Kameras oder Detektionszweige vorhanden sind. Die auf Stativ montierten Varianten HF110 und HF108 eignen sich auch für Aufbauten auf dem optischen Tisch, wenn eine direkte Befestigung am Mikroskop nicht sinnvoll ist. Prüfen Sie vor der Installation für die komplette Baugruppe die Höhe der optischen Achse, das Portgewinde, die Adapterapertur und den verfügbaren Unendlichraum.

Der angegebene Wert steht für eine Bewegung zur benachbarten Position, die bei entsprechender Controller-Konfiguration bereits ab 55 ms möglich ist. Bewegungen über mehrere Radpositionen können länger dauern; die Software sollte daher nicht davon ausgehen, dass jeder Filterwechsel gleich lange dauert. Das gesamte Aufnahmeintervall umfasst außerdem den Betrieb des Verschlusses, die Kamerabelichtung, das Sensorauslesen sowie jede vom optischen System benötigte Einschwingzeit. Bei zeitkritischen Experimenten sollte die vollständige Sequenz vom Trigger bis zum Bild mit den ausgewählten Filtern und Controller-Einstellungen gemessen werden. Das liefert einen aussagekräftigeren systembezogenen Zeitwert, als die reine Bewegungszeit des Rads als gesamte Kanalumschaltzeit zu betrachten.

HF-Filterräder sind für den Betrieb über die Auto­mati­sierungsplattform ProScan III ausgelegt, sodass die Bewegung des Filterrads mit anderen Mikroskopfunktionen koordiniert werden kann. Das Steuerungskonzept sollte Positionsnummerierung, Referenzfahrverhalten, die Verarbeitung abgeschlossener Bewegungen sowie die Frage festlegen, ob der Verschluss während der Filterwechsel schließt. Wenn die Bewegungssteuerung innerhalb einer Plattform bleibt, lassen sich konsistente Positionierung und Zubehörsequenzierung besser sicherstellen. Ingenieure sollten vor der Finalisierung des Systems prüfen, ob die ausgewählte Bildgebungssoftware die erforderlichen Befehle für Filterrad und Verschluss bereitstellt. OEM-Integrationen sollten zudem den Startzustand und den Prozess zur Fehlerbehebung validieren, damit ein unterbrochener Ablauf keinen unbeabsichtigten Filter im optischen Pfad zurücklässt.

Ergänzen Sie einen Verschluss, wenn die Anwendung erfordert, dass der Beleuchtungs- oder Detektionspfad zwischen Belichtungen oder während der Filterbewegung vollständig blockiert wird. Ein Filterrad wechselt den Spektralkanal, gewährleistet jedoch allein keinen dunklen optischen Pfad, während sich das Rad bewegt. Kompatible Verschlüsse können in 10 ms öffnen oder schließen; zu den kombinierten Konfigurationen gehören HF110A mit HF200HT sowie HF108A mit HF201HT. Diese Anordnung ist besonders für Fluoreszenz-Workflows relevant, bei denen unnötige Probenbeleuchtung begrenzt werden sollte. Die Aufnahmesoftware sollte das Schließen des Verschlusses, die Bewegung des Filterrads und die Kameraauslösung koordinieren, damit weder Übergangslicht aufgezeichnet noch die Probe zwischen den Einzelbildern belichtet wird.

Filter sind nicht im Lieferumfang enthalten. Daher muss das optische Set passend zu den vorgesehenen Fluorophoren, der Beleuchtungsquelle und dem Detektor separat spezifiziert werden. Je nach ausgewähltem Filterrad unterstützt die Serie Nenndurchmesser von 25 mm oder 32 mm. In den verfügbaren Sortimentsinformationen ist keine einheitliche, allgemeingültige Grenzgröße für die Filterdicke über alle HF-Varianten hinweg definiert. Prüfen Sie daher vor der Filterbestellung Außendurchmesser im Endzustand, Einbaudicke, Kantengeometrie und Befestigungsmethode in Bezug auf das ausgewählte Filterrad. Auch die Ausrichtung der Beschichtung und die thermische Belastung sollten berücksichtigt werden, insbesondere bei intensiver Beleuchtung oder beim Einsatz eines Hochtemperatur-Verschlusses.